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Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran


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gebunden
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Oktober 2004

Beschreibung

Beschreibung

Die hinreißende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, dass dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur »der Araber an der Ecke« ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt - auch die des Glücks und des Lächelns.

Portrait

Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in Sainte-Foy-lès-Lyons, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in
Paris. Anfang der 90er Jahre begann er als Autor für Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Er lebt heute in Brüssel. Mit seinen kleinen Erzählungen über die großen Religionen der Welt wurde er international berühmt und gehört zu den erfolgreichsten Gegenwartsautoren in Frankreich. Seine Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt und haben sich mehr als zehn Millionen Mal verkauft.
Mit einem eigenen Theater in Paris, das er 2012 erwarb, erfüllte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen langersehnten Traum. Zuletzt erschien in deutscher Übersetzung: >Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte<, Frankfurt am Main 2014

Pressestimmen

"Lustig und traurig, poetisch und verschmitzt - eine Geschichte, die man am liebsten in der ganzen Welt verteilen würde"
Hamburger Abendblatt

"Das ist ein unendlich zartes, schönes, liebevolles Buch."
Elke Heidenreich

"Die Erzählung gehört zu den wenigen Büchern, die glücklich machen."
Brigitte

"Eine Erzählung von lächelnder Gewitztheit, gelehrtem Charme, eleganter Schönheit. Eine Entdeckung."
Der Spiegel
EAN: 9783596161171
ISBN: 3596161177
Untertitel: Originaltitel: Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran. 'Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum: Oktober 2004
Seitenanzahl: 112 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Annette Bäcker, Paul Bäcker
Format: gebunden

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Irina - 30.09.2014, 12:27
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Bei diesem buch handelt es sich um eine schlecht und ohne Fantasie abgeschriebene Geschichte von Rmain Gary Du hast dein Leben noch vor dir . Das Buch von E.E.Schmitt kommt nicht Ansatzweise an die großartig erzählte Geschichte Garys. Zuerst las ich das Buch von E.E.Sch. und ich fand die Geschichte schön( wie alle :)), aber ich konnte das Gefühl nicht los werden - etwas stimme mit der Geschichte nicht. Bis ich das Buch Du hast dein Leben noch von dir in die Hände bekam. Es ist eigentlich ganz einfach: Das Buch von Gary ist echt, das von Schmitt ist es nicht! Und man spürt es.
Petra Henneberg - 11.11.2010, 11:25
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Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran ist Literatur, feinfühlig und unterhaltsam, genau das was meine Seele an grauen Tagen braucht. Charaktere, so einzigartig und überzeugend, eine Geschichte, traurig und schön und glaubhaft erzählt... Ohne zuviel über dieses Buch zu verraten, möchte ich es doch jedem ans Herz legen, der gern liest. Es hat in mir soviele Emotionen geweckt, mich zum lachen und zum weinen gebracht. Einziger Makel, die Lektüre ist recht kurz, nun möchte ich mehr von dem Autor lesen.
Tilman Schneider - 04.06.2010, 08:45
großartig
In der Rue Bleue in Paris wohnt Moses mit seinem Vater. Die Mutter ist nicht mehr da und Moses muss alles für den Vater tun. Aufräumen, kochen, waschen und entdeckt doch für sich das Leben. Mit dem geplünderten Sparschwein kauft er sich sein erstes mal und findet Freundinnen und eigentlich, ist er schon lange in das Mädchen aus seinem Haus verliebt. Jeder kauft beim Araber an der Straßenecke ein. Monsieur Ibrahim. Sein kleiner Laden ist voll gestopft und man bekommt zu jeder Tages und Nachtzeit seine Waren. Moses freundet sich durch Zufall mit ihm an und erfährt, dass er kein Araber ist sonder Moslem. Als Jude ist ihm diese Religion fern und Monsieur Ibrahim zeigt ihm den Koran und das Leben. Eine der wunderbarsten Geschichten der letzten Jahre. Ein Aufruf zu Toleranz, Wärme, Liebe und Mitgefühl und gleichzeitig ein Buch, über eine außergewöhnliche und innige Freundschaft.
wolfbooks.de.tl - 30.11.2009, 17:59
Bewegend
Monsieur Ibrahim ist der Türke in der Rue Bleu. Der Türke zu sein, bedeutet kein Privatleben zu haben, immer den kleinen Lebensmittelladen zu unterhalten. Momo ist ein kleiner jüdischer Junge und lebt mit seinem Vater in der Rue Bleu. Ist beklaut täglich Monsiuer Ibrahim und hofft, dass dieser es nicht merkt. Monsiuer Ibrahim aber, weiß ganz genau was Momo tut und nimmt sich Momo an. So entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen dem Muslim und dem Juden. Eine Freundschaft, die viel zu ertragen hat und Momo so viel gibt. Und sei es nur die größte Waffe der Welt: sein Lächeln. Monsiuer Ibrahim und die Blumen des Koran ist ein zauberhaftes Buch. Diese 112 Seiten sind schnell gelesen, aber die Gedanken die folgen werden, halten lange an. Durch Éric -Emmanuel Schmitt bekommt man viele neue Eindrücke und neue Ansichten, zu einem Thema, das besonders in Deutschland noch nicht richtig verstanden wurde. Dazu ist es einfach eine schöne Geschichte die einem erzählt wird. Eine Geschichte die ans Herz geht.
Elisabeth Stein-Salomon - 04.12.2006, 23:19
Unbeschwert, aber nicht ohne Tiefgang!
Das Geschäft des Arabers Monsieur Ibrahim in der Rue Bleue in Paris hat quasi Tag und Nacht geöffnet. Für den jungen Moses ist der Laden eine tägliche Anlaufstelle: Nirgendwo lassen sich Konservendosen besser klauen als in Monsieur Ibrahims voll gestopftem Reich. Die wenigen Sätze, die die beiden anfangs miteinander wechseln, wachsen sich bald zu tiefsinnigen Gesprächen aus, denn Monsieur Ibrahim erweist sich als Kenner des Lebens. Er ist so ganz anders als Moses depressiver Vater, der von der Vergangenheit heimgesucht wird, sich dem Leben verschließt und in Büchern vergräbt. ¿Jude sein¿, so sagt er eines Tages zu Moses, ¿bedeutet einfach, Erinnerungen zu haben. Schlechte Erinnerungen.¿ Monsieur Ibrahim aber lebt in der Gegenwart und mit Hilfe seiner Weisheiten, die er dem Leben und dem Koran entnimmt, eröffnet er dem jungen Moses eine neue Welt. Er offenbart ihm das "Geheimnis des Lächelns", lehrt ihn, wie man Frauen um den Finger wickelt oder warum man nur das behalten kann, was man verschenkt. ¿Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran¿ ist eine Parabel über die wesentlichen Erfahrungen, die einem das Leben beschert. Unbeschwert, aber nicht ohne Tiefgang, behandelt es die Themen Freundschaft und Liebe, Abschied und Verlust. Und nicht zuletzt geht es um das Ziel, das allen Religionen gemeinsam ist: Glück ¿ für sich und andere.