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Der erste Schultag


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kartoniert
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November 2003

Beschreibung

Beschreibung

Welche Jugend ging der Beatgeneration, den Babyboomern, der Generation Golf voraus? Keine, die man nach Musikgruppen oder Autos hätte benennen können; es war die Generation der Kriegs- und Nachkriegsjugendlichen, versteckt hinter den entnazifizierten und später aufbauwütigen Erwachsenen. Irmgard Hierdeis gibt Einblick in die Zeit der Bomben und Vertreibungen und beschreibt eine Kindheit, die von äußeren Ereignissen bestimmt und reduziert wird. Der Titel steht für das Paradigma einer solchen Jugend: Lauter erste Schultage, in denen man sich neu orientieren und zurechtfinden muß. "Die Kinder brauchen nicht mehr in die Schule, sie lernen vom Krieg." Diese Erzählungen schildern auch, was man im Krieg alles nicht lernen konnte. Unsicherheit, Fremdheit und Angst haben für eine ganze Generation Glück und Zuversicht in eine Ferne gerückt, die auch in späteren Lebensjahren nur noch als Fata Morgana am Horizont erscheint.

Portrait

Irmgard Hierdeis, geboren in Böhmisch Kamnitz, aufgewachsen in Passau und Augsburg, arbeitete nach ihrem Studium lange Zeit als Gymnasiallehrerin und Redakteurin. Seit 1983 veröffentlicht sie wissenschaftliche Beiträge, Gedichtbände, Erzählungen und Romane. Für ihren ersten Roman "Columbus" wurde sie 1990 mit dem Literaturpreis der Stadt Innsbruck ausgezeichnet. 1995 erhielt sie das Literaturstipendium des Landes Tirol und 1999 den Würth-Literaturpreis des Poetik-Lehrstuhls der Universität Tübingen. Gegenwärtig lebt sie als Schriftstellerin, Übersetzerin und Modistin am oberbayerischen Ammersee.
EAN: 9783833401046
ISBN: 3833401044
Untertitel: Erzählungen. Paperback.
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: November 2003
Seitenanzahl: 120 Seiten
Format: kartoniert
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