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Ein Ende zur rechten Zeit


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Februar 2004

Beschreibung

Beschreibung

Wirtschaftswunderland Deutschland, die fünfziger Jahre: in einem ruhigen, fast vormodernen Land arbeitet ein junger Mann, Student in einer Kleinstadt, in einem Sägewerk. Um der Arbeit im Maschinentakt zu entkommen, flieht der junge Mann in die Natur, die ihm aber zusehends fremd wird. Die zeitlose Geschichte eines Menschen im Konflikt mit Fortschritt und Technik.

Portrait

Johannes Kühn wurde am 3. Februar 1934 in Bergweiler im Saarland geboren. Als Sohn einer Bergarbeiterfamilie wuchs Kühn mit acht Geschwistern in Hasborn auf, wo er heute noch lebt. Ab 1948 besuchte er die Missionsschule der Steyler Missionare in St. Wendel, die er 1953 aufgrund einer langwierigen Krankheit ohne Abitur verließ. Da die finanziellen Mittel fehlten, den Abschluss auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen, hörte er von 1956 bis 1961 Germanistik als Gasthörer an den Universitäten von Saarbrücken und Freiburg im Breisgau. Daneben besuchte er von 1955 bis 1958 die Schauspielschule in Saarbrücken. Von 1963 bis 1973 arbeitete er als Hilfsarbeiter in der Tiefbaufirma seines Bruders, nebenbei schrieb er Dramen, Gedichte und Märchen. In den folgenden Jahren wanderte Kühn durch seine Heimat und hielt seine Eindrücke in Arbeiter- und Naturgedichten fest. Auszeichnungen: Kunstpreis des Saarlandes (1988), Ehrengabe der Schiller-Stiftung (1991), Horst-Bienek-Lyrikpreis (1995), Christian-Wagner-Preis (1996), Stefan-Andres-Preis (1998), Hermann-Lenz-Preis (2000), Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2004).

Pressestimmen

"Kühn ist, das macht seine literarische Größe aus, ein Meister des einfachen Wortes. Es ist immer wieder seine Leichtigkeit, die bezwingt. Nirgendwo wird hier Sinn hineingepresst, er liegt eher wie Reif über den Worten. (...) Er dichtet aus dem Stegreif, ein Stegreifdichter aber war er nie. Sondern fraglos einer der größten Dichter dieser Zeit." Christoph Schreiner, Saarbrücker Zeitung, 21./22.02.2004 ""Ein Ende zur rechten Zeit" ist eine einfache Geschichte, aber eine mit enormer Fallhöhe: Johannes Kühn hatte als 23-Jähriger die denkbar größten literarischen Vorbilder und griff ein Thema auf ,das damals in dieser Form literarisches Neuland war. Vor fast fünfzig Jahren fiel der Text durch die Maschen des literarischen Betriebs. Erst heute sieht man, dass er seinen Ansprüchen standhält." Marius Meller, Der Tagesspielgel, 24.03.04 "Der vollkommen lautere Erschütterungston des Textes kann [...] niemanden unberührt lassen." Gabriele Killert, Die Zeit, 15.04.04 "Diese Erzählung des zweiundzwanzig- oder dreiundzwanzigjährigen Autors ist ein starkes Prosadebüt, das auch nach fünfzig Jahren noch beeindruckt." Walter Hinck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.05.04 "...ein erstaunliches Werk, dessen Sprache aufhorchen lässt ...ein literarischer Glücksfall und zugleich ein authentisches Dokument der fünfziger Jahre." Hans-Herbert Räkel, Süddeutsche Zeitung, 18.06.2004
EAN: 9783446204591
ISBN: 3446204598
Untertitel: Erzählung.
Verlag: Hanser, Carl GmbH + Co.
Erscheinungsdatum: Februar 2004
Seitenanzahl: 114 Seiten
Format: gebunden
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