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Größenwahn


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kartoniert
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Juni 2004

Beschreibung

Beschreibung

Auf dem Weg von Tampa nach nirgendwo ist Jack Reacher in einer Kleinstadt in Georgia aus dem Bus gestiegen. Wenige Stunden später findet er sich im Gefängnis wieder. Er steht unter Mordverdacht. Doch statt einer schnellen Lösung hat Detective Finlay bald ein noch größeres Problem: einen Hauptverdächtigen, der seine Unschuld beweisen kann, und das Geständnis eines Bankers, der die Tat nicht begangen hat.

Portrait

Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen, wo er u.a. so hochklassige Thrillerserien wie 'Prime Suspect' ('Heißer Verdacht') oder 'Cracker' ('Für alle Fälle Fitz') betreute. 1995 kehrte er der Fernsehwelt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Seither fesselt er seine Fans mit immer neuen atemberaubenden Reacher-Romanen. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem 'Anthony Award', dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur und 2013 mit dem CWA Diamond Dagger.
EAN: 9783453879577
ISBN: 3453879570
Untertitel: Präzision, die Schrecken und Spannung garantiert. Ein Jack-Reacher-Roman. Originaltitel: Killing Floor. 'Heyne-Bücher Allgemeine Reihe'.
Verlag: Heyne Taschenbuch
Erscheinungsdatum: Juni 2004
Seitenanzahl: 480 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Marie Rahn
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Eglfinger - 23.01.2013, 18:49
Guter Beginn der Jack Reacher-Serie, aber noch Luft nach oben
Nachdem Jack Reacher jetzt im Kino läuft, hab ich mir gedacht, dass ich mich mal der Serie annehme und hab mit dem ersten Teil begonnen. Jack Reacher, ehemaliger Militärpolizist, streift durch die Staaten und landet dabei in einer Kleinstadt in Georgia. Kaum angekommen ist er auch schon Hauptverdächtiger in einem Mordfall. Doch Detective Finley hat bald ein noch größeres Problem. Der Hauptverdächtige kann seine Unschuld beweisen und ein Banker gesteht den Mord, den er aber nicht begangen haben kann. Und als Jack Reacher erfährt, um wen es sich bei dem Ermordeten handelt, beschließt er in der Stadt zu bleiben und den Mord zusammen mit Finley aufzuklären. Reacher hat dabei seine ganz eigenen Methoden, die er seiner militärischen Ausbildung verdankt - brutal, mörderisch und skrupellos. Das macht ihn aber nicht unsympathisch, ganz im Gegenteil, den er macht Jagd auf skrupellose Mörder, die auch ihm nach dem Leben trachten und gleichzeitig zeigt er auch ganz normale menschliche Seiten. Ich finde, dem Autor ist es gelungen, einen Helden zu kreieren, der auf der einen Seite töten kann, ohne auch nur eine Gefühlsregung zu zeigen, und auf der anderen Seite eine Art einsamer Wolf ist, der sich nichts mehr wünscht als seine Freiheit zu haben und dennoch über Ungerechtigkeiten nicht hinwegsieht und hilft. Was die Spannung betrifft muss man sagen, dass hier noch Luft nach oben ist. Die Geschichte ist von Beginn bis Ende aus der Ich-Sicht von Jack Reacher geschrieben. Und so entstehen leider immer wieder Phasen, in denen nichts weiter geschieht. Hier wäre es schön gewesen, wenn vielleicht Teile der Geschichte aus einer anderen Sicht geschrieben worden wären. Der Inhalt scheint mir gut recherchiert und es macht Spaß auch etwas über das amerikanische Bargeldwesen zu erfahren, ohne dass ich hier jetzt mehr verraten will. Ich tendiere zwischen 3 und 4 Sternen. 4 Sterne, weil ich das Ende durchaus spannend fand und es mein Interesse geweckt hat, weitere Geschichten über Jack Reacher zu lesen. Aber ich gebe dennoch nur 3 Sterne, da es zwischendurch meiner Meinung nach einfach an Spannung gefehlt hatte und ich 4 Sterne nur geben möchte, wenn mich ein Buch auch durchgehend mitreißt.
Polar - 29.08.2007, 11:12
Blüten
Ein Jack-Reacher-Roman. Wenn der Held mit Namen auf dem Cover verewigt wird, darf man davon ausgehen, daß er im Verlauf der Geschichte nicht sterben wird, daß er im Mittelpunkt einer Serie steht, daß sich diese Serie bewährt hat und wir noch lange mit ihr leben werden. Im Gegensatz zu manch anderem Serienhelden besticht ein Jack-Reacher-Roman durch Spannung und einem klug ausgedachten Plot, der sich in Größenwahn der Geldfälschung bemannt. Reacher ist ehemaliger Militärpolizist und somit mit waffentechnisch stets auf dem neuesten Stand, in der Selbstverteidigung kaum zu bezwingen, verfügt über ausgezeichnete Kontakte und privat in unglückliche Lieben verstrickt. Er streunt umher. Heimatlos. Vom Krieg gezeichnet. Daß er ausgerechnet zu Beginn des Romans seinen Bruder verliert, sich deren Wege noch einmal nach Jahren kreuzen müssen, so daß Reacher einen Grund hat am Ort des Geschehens zu bleiben, wirkt hingegen leidlich konstruiert. Daß er dabei nicht in ein billiges Klischee verkaufsträchtiger Thriller abrutscht, verdankt er Lee Child, der den Suspense einzusetzen versteht und die eine oder andere überraschende Wendung einzubauen weiß. Allein wir er die leidenschaftlich Liebe zwischen Roscoe und Reacher in ein paar Zeilen beendet, ist lesenswert. Und so freut man sich trotz der teilweise James Bond Attitüde schon auf den nächsten Jack-Reacher-Roman, wie auf einen neuen Film, der einem zwei Stunden gute Unterhaltung verspricht.