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Einsteins Akte


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März 2004

Beschreibung

Beschreibung

1919 hat das Preußische Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung die Akte "Einsteins Relativitätstheorie" angelegt. Der Autor, selbst Wissenschaftshistoriker, hat sie 1961 gefunden und zusammen mit anderen inzwischen identifizierten "Einstein"-Akten aus deutschen Archiven als Quellmaterial für dieses faszinierende Buch gewählt. Eingeteilt in drei Abschnitte: "Im Kaiserreich" - "In der Weimarer Republik"-"Das dritte Reich" zeichnet das Buch das Einsteinbild nach, zeigt auf, wie der Wissenschaftler immer stärker durch die Ereignisse dieser turbulenten Jahre zu einer politischen Figur wurde und trägt Neues zum besseren Verstehen für Einsteins rigorosen Bruch mit Deutschland bei. Damit füllt der Autor eine wichtige Lücke in der Einsteinliteratur. In der Neuauflage kommt noch ein Abschnitt hinzu, in dem der Autor bisher unbekanntes Material zu den FBI- und CIC-Berichten über Einsteins angebliche Kontakte zur KPD und Komintern vorlegt. Des weiteren wird Einsteins Mitarbeit in der Völkerbundkommission erstmals in Tiefe behandelt.

Inhaltsverzeichnis

1 Im Kaiserreich.- 1.1 Wehrkraft und Wissenschaft - "starke Pfeiler der Größe Deutschlands".- 1.2 Einsteins Weg nach Berlin.- 1.3 Im 1. Weltkrieg.- 1.3.1 Einsteins politische Position und Betätigung.- 1.3.2 Berufung zum Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik.- 1.3.3 Berufung in das Kuratorium der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt.- 1.4 Fazit.- 1.5 Einstein privat-nicht ganz privat.- 2 In der Weimarer Republik.- 2.1 Boykott der deutschen Wissenschaft.- 2.2 Weltruhm.- 2.3 Förderung - Der Einstein-Turm.- 2.3.1 Der Aufruf zur "Einstein-Spende".- 2.3.2 Exkurs: Erwin F. Freundlich.- 2.3.3 Spenden für den Einstein-Turm.- 2.4 Einstein als Ziel rechter Propaganda und Gewalt.- 2.5 Emissär und Emigrant - Einsteins Auslandsreisen.- 2.5.1 Gründe und Motive der Auslandsreisen von Albert Einstein.- 2.5.2 Die ersten Reisen nach dem Krieg - Reisen in die neutralen Länder.- 2.5.3 Die Reise nach den Vereinigten Staaten und England.- 2.5.4 Die "Franzosenreise" 1922.- 2.5.5 "Heute abend muß ich verreisen".- 2.5.6 Japan, Palästina und Spanien.- 2.5.7 Schweden und Holland 1923.- 2.5.8 Südamerika.- 2.5.9 Auslandsreisen 1929-1933.- 2.6 Vom Schweizer zum Preußen - Einsteins Staatsbürgerschaft.- 2.7 Einsteins Mitgliedschaft in der Internationalen Kommission für Geistige Zusammenarbeit.- 2.7.1 Zur Bildung der Internationalen Kommission für Geistige Zusammenarbeit.- 2.7.2 Berufung Einsteins in die Kommission.- 2.7.3 Kündigung der Mitgliedschaft und Widerruf.- 2.7.4 Einsteins Mitarbeit.- 2.7.5 Einsteins Platz - ein Objekt der Begierde - Einsteins Stellvertreter.- 2.7.6 Einsteins Bekenntnis.- 2.7.7 Deutsche Kommission und Pariser Institut für Geistige Zusammenarbeit.- 2.7.8 Das Ende von Einsteins Mitarbeit - unwiderruflich.- 2.7.9 Albert Einstein/Sigmund Freud: Warum Krieg?.- 2.8 Die Wege trennen sich - Einstein und das Ende der Weimarer Republik.- 2.8.1 Scheinbar "ruhiger und ungestörter" - Einsteins Sommerhaus.- 2.8.2 Soziales Milieu - Freunde und Bekannte.- 2.8.3 Politische Entwicklung: die Republik nach rechts, Einstein nach links.- 3 Das Dritte Reich.- 3.1 Triumphgeschrei einer Mörderbande.- 3.2 Austritt aus der Akademie der Wissenschaften.- 3.3 Ausbürgerung.- 3.4 Enteignung (Konto, Sommerhaus und Segelboot).- 3.4.1 Konto.- 3.4.2 Sommerhaus.- 3.4.3 Segelboot.- Nachtrag.- 3.5 Schluß.- Quellen und Anmerkungen.- Vorwort.- 1. Kapitel.- 2. Kapitel.- 3. Kapitel.- Personenregister.- Anhang: Einsteins FBI-Akte - Berichte über Albert Einsteins Berliner Zeit.- A.1 Inhalt der Berichte in der FBI-Akte Einsteins.- A.2 Wahrheit, Dichtung und Lüge.- A.2.1 Straßen, Plätze, Hausadressen - Einsteins Wohnung.- A.2.2 Institutionen-Der Klub der Geistesarbeiter.- A.2.3 Personen: Richard Großkopf - Helene Dukas.- A.2.4 Und Einstein selbst?.- A.2.5 Vorläufige Bilanz.- A.3 Der Informant.- A.4 Fazit.- Quellen und Anmerkungen.- Personenregister.- Abkürzungen.- Bildnachweis.- Resonanzen der 1. Auflage von "Einsteins Akte".

Pressestimmen

"Ein spannender, kurzer Titel, ein spannendes und großes Buch. Es profitiert von den Archivfunden, die dem Autor schon in Jahr 1961 in Merseburg gelangen.Nach dem Aufspüren weiterer Dokumente, ist die gesamte Causa nachzulesen - das Feiern und Fördern eines Pioniers, aber auch das Verfolgen, ja Verjagen. Nach dem Ersten Weltkrieg als erklärter Pazifist und berühmter Kopf noch gut zu präsentieren, wird Einstein von den Nationalsozialisten bald als "Volksschädling" behandelt; schließlich geht es um die "deutsche Physik" seines Widersacher Philipp Lenard - und in diesem Kampf bornierter Konkurrenten und Bürokraten gegen einen unschlagbaren Gelehrten." (Rheinischer Merkur)"[...] ein differenziertes Bild über den politischen Einstein." (Die Welt, 24.5.2004)"Grundmann deckt in seinem lesenswerten Buch Einsteins Leben seit der Zeit Kaiser Wilhelms II. und der Arbeit an der Allgemeinen Relativitätstheorie ab. Es ist unter anderem mit vielen, mitunter seitenlangen und einigen bisher nicht publizierten Briefen sowie Abschriften von Dokumenten angereichert." (Ärzte-Zeitung, Forschung und Praxis-Wissenschaftsbeilage 2005, Seite 11)
EAN: 9783540206996
ISBN: 354020699X
Untertitel: Wissenschaft und Politik - Einsteins Berliner Zeit. 2. Aufl. 2004. Book.
Verlag: Springer
Erscheinungsdatum: März 2004
Seitenanzahl: 684 Seiten
Format: gebunden
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