EBOOK

In Karin


€ 18,00
 
gebunden
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Oktober 2004

Beschreibung

Beschreibung

Wenn ein Mann eine Kapelle baut, dann baut ein zweiter sicher eine Kirche und ein dritter einen Dom, und dann geht die Frau hinein und denkt, das hat er fuer mich gebaut, und hat recht damit, und so verbindet sich der erste Mann mit dem zweiten und wirft Bomben auf den Dom, und der Frau bleibt nur die Kirche uebrig, weil die Kirche ja schoener ist als die Kapelle, und so kriegen sich auch der Kapellenbauer und der Kirchenbauer in die Haare, bis sie ihre huebschen Bauten, ihre fremden Federn, ihren Phallusersatz, in Stein und Staub zerlegt haben, und dann kommen die Staubsaugervertreter, und alles faengt wieder von neuem an.

Portrait

Jaromir Konecny begeistert seit Jahren das Publikum bei Poetry Slams und Lese-Events aller Art. Der in Prag geborene promovierte Chemiker wohnt mit seiner Familie in München, hat über 60 Slam-Wettbewerbe gewonnen und wurde zweimal Vizemeister des gesamtdeutschen Poetry Slams. Auch seine Jugendromane werden begeistert gefeiert und standen auf der Focus-Liste der Besten 7.


Pressestimmen

>In Karin< ist der gelungene Roman zu dem Mars / Venus Ding (Rolling Stone)
Wer >In Karin< liest (---) wird immer wieder Pausen wegen der Gefahr von Herzrasen und Lachkraempfen machen muessen (Prager Zeitung)
Jaromir Konecny gehoert unbestritten in die erste Liga deutschsprachiger Schriftschaffender (Blitz!)
>In Karin< ist jedenfalls des Dichters reifstes Werk, und wenn er nicht aufpasst, wird Muenchens Slampapst nach Klagenfurt eingeladen (IN Muenchen)
EAN: 9783930148295
ISBN: 3930148293
Untertitel: Roman. 1. , Aufl.
Verlag: Ariel Verlag
Erscheinungsdatum: Oktober 2004
Seitenanzahl: 239 Seiten
Format: gebunden

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

w. kubsch - 15.02.2005, 16:14
Humor und hohe Literatur passt zusammen
Ich kann diesen Roman einfach immer wieder nur jedem empfehlen. Die Gedanken, die sich der Ich-Erzähler macht über Deutschland, München, Männer, Frauen, Literatur, tschechische Traditionen - was auch immer, jene Gedanken sind einfach erfrischend und sympatisch. Die Geschichte, die er erzählt, von sich und seiner Karin, ist eigentlich nur Beiwerk. Aber genauso wie seine gedachten Spinnereien, einfach köstlich komisch. Und vom Klang der Sprache, manche mögen dazu auch Stil sagen, schlichtweg wunderbar. Da kann einer wirklich schreiben. Große Literatur! Einfach große Literatur. Warum muß man soetwas mehr oder weniger per Zufall entdecken? Warum liegt so ein Buch nicht als Stapelware in den Läden? Vielleicht weil es dafür einfach zu gut ist...