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Was erfolgreiche Unternehmen ausmacht


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Februar 2004

Beschreibung

Beschreibung

In dieser Studie wurden die Überlebenschancen und Wachstumsraten von durch die Deutsche Ausgleichsbank mit Eigenkapitalhilfe-Darlehen gef- derten Unternehmen untersucht. Es zeigte sich, dass wir eine ganze Reihe von Faktoren identifizieren können, die auf die Erfolgschancen geförderter Unternehmen einwirken. Die Faktorausstattung der Unternehmen in der Kreditantragsphase besitzt nach unseren Erkenntnissen langfristige Effekte auf die Scheiterwahrscheinlichkeit und das Beschäftigtenwachstum der Unternehmen. Allerdings können wir bei der Analyse des Scheiterns nicht zwischen Konkursen und sonstigen Arten des Marktaustritts trennen. Durch die weitere Untersuchung der Kreditausfallhöhe und der Kredita- fallquoten gewinnen wir ein vollständigeres Bild. Faktoren wie die H- tungsbeschränkung der Rechtsform, die Motivation des Gründers und die Förderhöhe wirken auf die absolute Höhe des zu erwartenden Kredita- falls und die Kreditausfallquoten in signifikanter Weise. Um ein vollständiges Bild nicht nur über die einzelwirtschaftlichen Kosten des unternehmerischen Scheiterns staatlich geförderter Unternehmen s- dern auch über den mit der Förderung einhergehenden Nutzen zu gew- nen, ist es notwendig, auch die erfolgreichen Unternehmen genauer zu analysieren. Es zeigt sich, dass viele der untersuchten Einflussfaktoren nicht nur die Scheiterwahrscheinlichkeit sondern auch die Wachstumsraten beeinflussen. Zwar verursachen Unternehmen, die eine haftungsbeschr- kende Rechtsform gewählt haben, höhere Forderungsausfälle und verfügen über niedrigere Rückzahlungsquoten bei ihren Krediten. Im Erfolgsfall wächst die Gruppe haftungsbeschränkter Unternehmen aber auch schn- ler. Weniger vorteilhaft sind dagegen die Wirkungen, die von ambitioni- ten, mit der kreditfinanzierten Investition verbundenen Beschäftigungsz- len ausgehen. Unternehmen, die sich im Rahmen ihrer Investitionen hohe Beschäftigungswachstumsziele gesetzt hatten, scheiterten häufiger und verursachten dabei zudem höhere Kreditausfälle.

Inhaltsverzeichnis

1 Unternehmensinsolvenzen in Deutschland und ihre Bedeutung für die volkswirtschaftliche Entwicklung.
- 1.1 Begriffsbestimmung Insolvenzen.
- 1.2 Insolvenzentwicklung in Deutschland.
- 1.3 Insolvenzentwicklung nach Wirtschaftszweigen und Rechtsform.
- 1.4 Sozialkosten von Insolvenzen.
- 1.4.1 Finanzielle Schäden durch Insolvenzen.
- 1.4.2 Beschäftigungseffekte durch Unternehmensinsolvenzen.
- 1.5 Insolvenzstatistik in Europa.
- 1.6 Unternehmensschließungen schaffen Raum für volkswirtschaftlichen Strukturwandel.
- 1.7 Literatur.- 2 Wege aus der Erfolglosigkeit der Erfolgsfaktorenforschung.
- 2.1 Eine kurze Geschichte der Erfolgsfaktorenforschung.
- 2.2 Ursachen der Erfolglosigkeit der Erfolgsfaktorenforschung.
- 2.3 Problematik des Erfolgsmaßes.
- 2.4.1 Wege aus der Erfolglosigkeit der Erfolgsfaktorenforschung.
- 2.4.2 Panelstudien statt Querschnittsuntersuchungen.
- 2.4.3 Verwendung angemessener statistischer Verfahren.
- 2.4.4 Theoriegeleitete Forschung statt zufälliges Testen.
- 2.4.5 Auf sinnvolle Operationalisierungen achten.
- 2.4.6 Vorgehensweise bei der empirischen Untersuchung.
- 2.4.7 Verzahnung qualitativer und quantitativer Untersuchungsmethoden.
- 2.5 Literatur.- 3 Was können gescheiterte von erfolgreichen Unternehmen lernen: Ergebnisse einer explorativen Datenanalyse von DtA-finanzierten Unternehmen.
- 3.1 Einleitung.
- 3.2 Stichprobenbeschreibung und Auswertungsdesign.
- 3.3 Empirische Ergebnisse.
- 3.3.1 Personenbezogene Faktoren.
- 3.3.2 Faktoren des Mikroumfeldes von Unternehmern.
- 3.3.3 Einfluss der Unternehmensplanung und Unternehmensführung.
- 3.3.4 Umweltschutzauflagen als Misserfolgs- oder Erfolgsfaktor.
- 3.4 Fazit und Ausblick.
- 3.5 Literatur.- 4 Zu den Ursachen des Erfolgs staatlich geförderter Unternehmen: Ergebnisse einer aktuellen empirischen Untersuchung.
- 4.1 Einführung.
- 4.2 Theoretische Aspekte des Unternehmenswachstums und Unternehmensscheiterns.
- 4.3 Datenquellen und Variablen.
- 4.3.1 Datensätze.
- 4.3.2 Beschreibung der Variablen.
- 4.4 Empirische Ergebnisse.
- 4.4.1 Determinanten des Scheiterns staatlich geförderter Unternehmen.
- 4.4.2 Analysen zu den Determinanten der Höhe der ausgefallenen Kredite.
- 4.4.3 Determinanten der Beschäftigungswachstumsraten.
- 4.4.4 Ergebnisse der Hypothesenprüfung.
- 4.5 Zusammenfassung und Ausblick.
- 4.6 Literatur.- 5 Ursachen des Scheiterns von Technologieunternehmen.
- 5.1 Problemstellung.
- 5.2 Grundlagen für Analysen des Scheiterns von Technologieunternehmen.
- 5.3 Einfluss der Beteiligungsfinanzierung auf das Scheitern von Technologieunternehmen.
- 5.4 Untersuchungen zum Scheitern aus Sicht der Beteiligungsgeber.
- 5.5 Untersuchungen zum Scheitern aus Unternehmenssicht.
- 5.6 Zusammenfassung.
- 5.7 Literatur.- 6 Der "DtA-Runde Tisch" als Instrument des Krisenmanagements.
- 6.1 Einleitung.
- 6.2 Instrumente des Krisenmanagements.
- 6.3 Die Funktionsweise eines Runden Tisches.
- 6.4 Welche Unternehmen nehmen am Runden Tisch teil?.
- 6.4.1 Umsatz und Beschäftigte.
- 6.4.2 Alter, Branchenzugehörigkeit und Rechtsform.
- 6.5 Was sind die typischen Ursachen für eine Unternehmenskrise?.
- 6.6 Fazit: Learnings für Instrumente des Krisenmanagements.
- 6.6.1 Stärken der Runden Tische als Instrument zur Krisenbewältigung.
- 6.6.2 Gestaltungsansätze und Entwicklungspotenziale für Instrumente zur Krisenbewältigung.
- 6.7 Literatur.- 7 Anhang: Praktische Informationen für Selbstständige.
- 7.1 Geschäftskonzept / Business Plan.
- 7.2 Problemfrüherkennung und Krisenmanagement.
- 7.2.1 Unternehmensanalysen.
- 7.2.2 Unternehmenskrisen.
- 7.3 Kundenzufriedenheit / Marketing.
- 7.4 Professionelles Forderungsmanagement.
- 7.4.1 Bonitäts-Check.
- 7.4.2 Straffes Forderungsmanagement.
- 7.4.3 Factoring und Kreditversicherung.
- 7.5 Wissensmanagement.
- 7.6 Kurzprofile von Institutionen und Portalen.

Innenansichten

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EAN: 9783790801477
ISBN: 379080147X
Untertitel: Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis. 2004. Auflage. Book.
Verlag: Physica
Erscheinungsdatum: Februar 2004
Seitenanzahl: 224 Seiten
Format: gebunden
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