EBOOK

Ferienjobs, Praktika, Austausch. Frankreich


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kartoniert
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Juli 2009

Beschreibung

Beschreibung

Hier die vollständige Neubearbeitung des Frankreichbuches, zuletzt erschienen als "Ferienjobs, Praktika und feste Stellen - Frankreich". Wie und wo interessante Jobs und Praktikumsstellen in Frankreich zu ergattern sind, ist immer noch ein wichtiger Teil dieses Buches. Erweitert wurde es um Kapitel, die zeigen, welche Formen des Austausches und der Begegnung mit Franzosen darüber hinaus existieren. Auch für Eltern, die nach passenden Angeboten für die Kleinen und Kleinsten suchen, ist diesmal etwas im neuen Kapitel "Zweisprachige Erziehung, Kindergarten, Grundschule" u.ä. etwas dabei. Aupair, Freiwilligendienste, Workcamps sind völlig neu recherchierte Kapitel. Ferner auch das zum Thema Hochschulen. Der erste Teil enthält nützliche Tips zum Thema Reisevorbereitung und Leben in Frankreich, Teil zwei Hinweise zu Austauschprogramme.

Inhaltsverzeichnis

PRAKTISCHE HINWEISE
Auskunft und Beratung
Nützliche Adressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Nützliche Adressen in Frankreich
Nützliche Adressen im Internet
Allgemeine Hinweise zu Frankreich
AUSTAUSCH- & BEGEGNUNG
Zweisprachige Erziehung
Französisch lernen in Kindergarten und Grundschule
Französischunterricht an weiterführenden Schulen
Schulische Begegnungsprogramme
Orientierung für Lehrer und Lehramtsstudenten
Bilaterale Ausbildung & Berufsorientierung
Berufliche Ausbildung
Hochschulische Ausbildung
Ausbildung zum deutsch-französischen Gruppenleiter
Partnerschaften
Kommunale und regionale Partnerschaften
Projektpartnerschaften
Partnerschaft im Grenzgebiet
Projektförderung
Kulturvergleich / Zusammenarbeit Deutschland - Frankreich
Austauschprojekte im Kultur- und Bildungssektor
Sport
JUGENDTOURISMUS UND -BEGEGNUNG
Kinder und Jugendliche
Jugend-Sprachreisen
Aufenthalt in einer Gastfamilie
Gruppenreisen
Weitere Gruppen- und Studienfahrten
Sport und Freizeit
Wissenschaft und Technik
Musik und Kultur
Junge Erwachsene
Zu Gast bei einer französischen Familie
Gemeinsam unterwegs
Kulturelles
PRAKTIKUM IN FRANKREICH
Praktika für Studenten und Graduierte
Studenten und Graduierte aller Fachrichtungen
Studenten und Graduierte spezieller Fachrichtungen
Beruflich orientierte Praktika
Allgemeine Programme während oder nach einer Berufsausbildung
Spezielle Ausbildungen
Ohne spezielle Ausbildung
Praktikums- und Stellenbörsen
BILDUNGSSYSTEM IN FRANKREICH
Studieren in Frankreich
Berufsbildung in Frankreich
SPRACHLICHE HÜRDEN
Sprachzertifikate
Der Europass-Sprachenpass
The European Language Certificates - telc
Weitere Tests
Französisch lernen online
Französisch lernen in Deutschland
Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW)
Französisch lernen in Frankreich
Allgemeines
Offizielle Qualitätsgarantie für Französischunterricht
Weitere Sprachkurse
Stipendien für Sprachkurse in Frankreich
ARBEITEN IN FRANKREICH
Arbeitsmarkt, Stellensuche und Bewerbung
Saison- und Ferienjobs
AU-PAIR
FREIWILLIGENDIENSTE & Begegnung, Teil drei Jugendtourismus und -begegnung, Teil vier Wissenwertes und Adressen rund um das Thema Praktika und Teil fünf Bildungssystem und Studium in Frankreich.
Im Teil sechs geht es um sprachliche Hürden und Französischlernen, im Teil sieben dann ums Arbeiten in Frankreich mit Hinweisen zur Stellensuche und Bewerbung ferner dann den Besonderheiten zum Thema Aupair-Stellen im Teil acht und Freiwilligendienste & Workcamps im Teil neun.
Eine nach Branchen geordnete Anschriftenübersicht erleichtert die Suche nach geeigneten Stellen und Praktika, die Abschnitte Stellensuche, Bewerbung, Sozialabgaben und Steuern wurden aktualisiert, Hintergrundinformationen zur Arbeitswelt in Frankreich ergänzt.
Anhand dieses Ratgebers kann jeder auf der Suche nach einer Stelle in Frankreich gezielt vorgehen und so mit seinen den »idealen« Aufenthalt anbahnen, eine passende Stelle angeln, an einem Workcamp teilnehmen, einem Sprachkurs machen oder an einem Austausch teilnehmen. Teils wurden auch Belgien, Kanada und die Schweiz gestreift. Bewerber sollten sich möglichst genau über die angestrebte Tätigkeit, eventuell in einer ganz bestimmten Region, über ihre Fähigkeiten, besondere Fertigkeiten, Arbeitsbedingungen und den gewünschen Verdienst im Klaren sein: Wie gut spreche ich Französisch? Will ich in Frankreich lernen, studieren oder arbeiten? Will ich Geld verdienen, oder bin ich bereit, Geld für eine Dienstleistung auszugeben? Wieviel Zeit steht mir beim Frankreichaufenthalt zur Verfügung? Kann ich mich auf ungewohnte Lebensumstände und Anforderungen einstellen?
Das Buch ist somit eine ausgezeichnete Plattform, von der aus Interessenten erste Kontakte knüpfen können oder auch tiefergehende Recherchen betreiben können.
Ideal ergänzt wird dieser Titel von "Lust auf Frankreich' (Kontinentalfrankreich) und eine Bevölkerung von rund 64 Mio. Einwohner, darunter ca. 7 % Ausländer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 116 Einw. / km². Die Hauptstadt: Paris zählt über 2 Mio. Einwohnern, im Großraum Paris sind es 11,5 Mio., also etwas soviel wie im Ruhrgebiet. Weitere größere Städte sind Lyon, Toulouse, Marseille, Bordeaux, Nizza und Straßburg.
Vergleichszahlen Deutschland: Fläche 357.000 km², 82 Mill. Einwohner, Bevölkerungdichte 230 E / km²
Amtssprache ist das Französische, wobei regional auch andere Sprachen verbreitet sind.
Wirtschaftskraft (BIP pro Einwohner Vorjahr): ca. 29.500 Euro.
Mittlerweile haben sich etwa 150 000 Deutsche im Hexagon, wie die Franzosen ihr Land liebevoll bezeichnen, niedergelassen, zum Arbeiten, zum Leben, als Schüler oder Student, als Handwerker, oder als Pensionär oder Rentner um dort den Lebensabend zu verbringen.
Auskunft und Beratung
Die folgenden Adressen dienen der allgemeinen Vorbereitung auf den Frankreichaufenthalt und können, so nicht anders vermerkt ist, keine konkreten Auskünfte zu Ferienjobs, Praktikantenplätzen oder Austauschprogrammen erteilen oder gar Stellen vermitteln.
Bei der Einreise nach Frankreich, ob als Reisender, Praktikant oder Jobber, ist das Mitführen der wichtigsten Dokumente erforderlich oder ratsam, genau wie bei uns auch: gültiger Personalausweis oder Reispass, ggf. Führerschein, Kraftfahrzeugpapiere und grüne Versicherungskarte, Studentenausweis, Deutsch-Französischer Sozialausweis und sonstige Vergünstigungskarten.
Die nachstehenden Adressen tauchen in der Regel nur hier in voller Länge auf. Später meist nur in ihren bekannten Abkürzungen und ggf. mit besonderer Emailadresse oder Telefondurchwahl. Hilfe findet man durch das Stichwortverzeichnis am Endes des Buches.
Botschaften sind übrigens keine direkten Anlaufstellen für Reisende. Sie werden hier erwähnt, weil ihnen auch die Konsulate angegliedert sind, die man im äußersten Notfall kontaktieren kann. Konsulate helfen auch nur aus, wenn wirklich alle Stricke gerissen sind, Verlust aller Dokumente, der Barschaft und folgende völlige Mittellosigkeit usw. Auch in dem Falle würde man vermutlich eher eine Bahnfahrkarte retour als Bargeld erhalten.
Nützliche Adressen
Deutschland

Französische Botschaften:
Fr. Botschaft Deutschland:
Pariser Platz 5
10117 Berlin
Tel:. 030-590 03 90 00
Fax: 030-590 03 90 67
konsulat@botschaft-frankreich.de
www.botschaft-frankreich.de ..... .... ....
Landeskunde
Bildungs- und Schulsystem
Ganztagsvorschule (»école maternelle«) für Kinder von zwei bis sechs Jahren; alternativ können die Kinder auch eine an die Grundschule (»école élémentaire« oder »école primaire«) angeschlossene »classe enfantine« besuchen. Berufstätige Eltern können ihre Sprößlinge in Kleinkinderhorten (»crèches«, bis drei Jahre), »pouponnières« (Beaufsichtigung stundenweise oder rund um die Uhr für Kinder von einem Monat bis zu drei Jahren), »haltes-garderies« bzw. »garderies d'enfants« (drei Monate bis fünf Jahre) und den eigentlichen Kindergärten (»jardins d'enfants« für zwei- bis sechsjährige Kinder) betreuen lassen. Die dreistufige französische »Grundschule« besuchen Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren, um anschließend für vier Jahre in das gesamtschulartige »collège« überzuwechseln (volle Bezeichnung: »Collège d'enseignement secondaire«). Etwa mit sechzehn Jahren erhalten die Absolventen eine Art mittlere Reife, das »brevet des collèges«. Zwischendrin ist ein Wechsel zum weiterführenden »lycée« (Gymnasium) oder in einen berufsbildenden Zweig möglich.
Jede Universität, »université«, umfaßt unterschiedliche Fachbereiche, die »Unités d'enseignement et de recherche« (UER). Um eine Hochschulausbildung antreten zu können, bedarf es in der Regel eines »baccalauréats« (Abiturs). Statt auf Zugangsbeschränkungen, beruht die Selektion auf einer Vielzahl von Zwischenprüfungen während des Studiums.
Ausführliche Angaben über das dreistufige Bildungssystem in Frankreich - enseignement primaire, enseignement secondaire und enseignement supérieur - über europäische Bildungsprogramme und internationale Kooperationen beim französischen Ministerium für Bildung, Forschung und Technologie:
Ministère de la jeunesse, de l'éducation nationale et de la recherche:
110, rue de Grenelle
75357 Paris cedex 07
Tel.: +33 1 55 55 10 10
www.education.gouv.fr
Ernährungs- und Lebensgewohnheiten
Die Hauptmahlzeiten in Frankreich heißen "petit déjeuner" (Frühstück; in Restaurants zwischen 7 und 9 Uhr), "déjeuner" (Mittagessen; zwischen 12 und 14.30 Uhr) und "dîner" (Abendessen; zwischen 19.30 und 21 Uhr); "souper" bezeichnet dagegen einen Imbiß zu vorgerückter Stunde, in manchen Lokalen bis 2 Uhr morgens, also gerade passend für nach dem Theater- oder Kinobesuch. Das "goûter" stellt eine Art Nachmittagskaffee dar, mit einem Stück Kuchen vielleicht, aber auch mit Brot.
Hauptunterschied zu deutschen Ernährungsgewohnheiten: täglich werden meist zwei warme Mahlzeiten gereicht (mittags und abends), bestehend aus mehreren Gängen; das Frühstück setzt sich zumeist nur aus einem Croissant und / oder etwas Weißbrot, Butter, Marmelade und einem warmen Getränk (café, café au lait, chocolat, Tee, Milch etc.) zusammen. Zu den Hauptmahlzeiten, also mittags und / oder abends, trinken Franzosen verbreitet Wein. Grundsätzlich sind Speiselokale abends voller als mittags, weshalb man sein "dîner" reservieren sollte. Natürlich stellt das moderne Arbeitsleben auch seine Anforderungen, so dass sich die Gewohnheiten ändern. Oft nimmt man nur einen Salat in der Mittagspause; "steak-frîtes" mittags ist ein Gemeinplatz.
Lebensstandard und Lebenshaltung
Die Lebenserwartung der Franzosen beträgt 77 Jahre, die Analphabetenrate liegt unter 5 %. Mit 0,5% jährlich bewegt sich das Bevölkerungswachstum in einem für westliche Industrieländer üblichen Rahmen.
Die Einkommenverhältnisse von Deutschen und Franzosen haben sich in den letzten Jahren weitgehend angeglichen. So liegt das Bruttosozialprodukt pro Kopf in Frankreich derzeit bei ca. 34.600 $ (Vergleichswerte Deutschland: 30.690 $, Österreich: 37.190 $, Schweiz: 55.320 $). Die Wirtschaftskraft unterliegt allerdings starken regionalen Schwankungen: potenten Wirtschaftsregionen wie Paris, der Region Rhône-Alpes oder dem Elsaß stehen große, ländlich strukturierte und wirtschaftlich eher schwache Regionen gegenüber: z.B. im Südwesten Frankreichs, in der Auvergne oder in Teilen der Bretagne. Dieses deutlich ausgeprägte Mißverhältnis spiegelt sich auch in der Bevölkerungsdichte wider.
Die Frage, welche Posten bei der Lebenshaltung in Frankreich stärker oder weniger zu Buche schlagen als zu Hause, ist nicht eindeutig zu beantworten, da naturgemäß von der individuellen Lebensführung und den Ansprüchen abhängig. Große Preisspannen sind aber selten.
Bevölkerung
Unter den rund 60 Mio. Franzosen leben 1,2 Mio. teilweise zweisprachige Elsässer und Lothringer (mit alemannischem bzw. moselfränkischem Dialekt), knapp eine Million Bretonen, 0,3 Mio. Katalanen (Roussillon, Cerdagne), 200.000 Italienischsprachige (Region um Nizza, vor allem aber Korsen), und ebensoviele Flamen (Haupstadt Lille, aus L¿Ile, die Insel, niederl. Rijssel). Als Basken bezeichnen sich 100.000 bis 200.000 Franzosen. Rund vier Millionen Ausländer halten sich ständig in Frankreich auf, davon 1,3 Mio. aus Staaten der EU. In absteigender Reihenfolge ihrer zahlenmäßigen Bedeutung sind dies Portugiesen (ca. 650.000), Algerier (600.000), Marokkaner (ca. 600.000), Italiener (250.000), Spanier (200.000), Tunesier (200.000), Türken (200.000), Belgier, Deutsche usw. Hohe Ausländerdichten erzielen die Großstadtregionen Paris (13,7 %), das südelsässische Mühlhausen (Mulhouse, 12,7 %), Straßburg (Strasburg 11,6 %), Lyon (10,7 %) sowei St. Etienne, der Raum Grasse-Cannes-Antibes, Grenoble, Nizza, Lille und Marseille (bis zu 10 % der Bevölkerung).
Landessprache
Landessprache ist Französisch; Minderheitensprachen wie Baskisch, Bretonisch, Deutsch (Elsässisch, Lothringisch), Flämisch, Italienisch, Katalanisch, Okzitanisch usw. sind im Amtsgebrauch nicht zugelassen. Französischkenntnisse sind deshalb unabdingbar, auch - oder vielleicht sogar gerade - im grenznahen Elsaß. Als Kriterium werden sie bei jedem Vorstellungsgespräch eine ganz besondere Rolle spielen, denn kein Arbeitgeber möchte sich durch die Beschäftigung eines Ausländers Verständigungsprobleme einhandeln. Das bedeutet freilich nicht, dass man als Ferienaushilfe oder Praktikant »keine Fehler machen darf«. Indes, je höher qualifiziert die anvisierte Stelle, desto wichtiger allerdings solide, aktive Sprachfertigkeiten.
Religion
Die französische Statistik zählt über 45 Millionen römische Katholiken, drei Millionen Muslime - vornehmlich aus den nordafrikanischen Maghreb-Staaten - knapp eine Million Protestanten (vor allem Kalvinisten); ferner Juden, Orthodoxe und Angehörige der Armenischen Kirche. Anders als in Deutschland sind in Frankreich Kirche und Staat getrennt, d.h. der französische Fiskus zieht weder Kirchensteuer ein, noch existiert an öffentlichen Schulen ein Regelunterricht im Fach Religion. Das private Schulwesen dagegen ist fest in kirchlicher Hand. Schon vor dem Besuch des Papstes 2008 gab es immer wieder Vorstöße, den Laizismus, die "laicité'ÉducationNationale, das sich an deutsche und französische Schüler richtet. Die Dauer von einem Jahr setzt sich zusammen aus einem sechsmonatigen Aufenthalt in Frankreich und einer 6 Monate langen Aufnahme des französischen Schülers. Teilnehmen können Schüler der 9. und 10. Klassen, die über ausreichende Sprachkenntnisse, sowie gute schulische Leistungen verfügen. Die Höhe des Zuschusses beträgt 250 EUR monatlich (während des Aufenthalts in Frankreich) zzgl. einem Fahrtkostenzuschuss. Bewerbungsschluss: i.d.R. Mitte Oktober.
Programme ohne Gegenseitigkeit
Comenius
Deutsche Youth For Understanding Komitee, YFU, ....
Das Projekt "individuelle Schülermobilität" ermöglicht Schülern der Sekundarstufe einen Aufenthalt an einer Gastschule im Ausland, die mit der eigenen ein Comenius-Schulpartnerschaftsabkommen abgeschlossen hat. Bisher nehmen im französischsprachigen Raum Frankreich und Belgien teil. Das Stipendium deckt Reise- und Aufenthaltskosten. Bewerbung über die Schule, wobei nur jeweils ein Schüler pro Partnerschaftsvertrag entsandt werden kann. Die Vermittlung der Gastfamilie, Vorbereitung und Betreuung sind von den organisierenden Schulen zu leisten. Bewerben können sich Schüler zwischen 14 und 18 Jahren mit passablen Französischkenntnissen; das Auswahlverfahren läuft über das YFU.
Frankreichaufenthalt für Schüler aus Hamburg
ROUDEL, Relais d'Ouverture et d'Echanges Culturels et Linguistiques , ...
Schüler von Gymnasien und Gesamtschulen in Hamburg können sich um einen Frankreichaufenthalt von ca. einem halben Jahr bewerben. Dieser beginnt unmittelbar nach Ende der 10. Klasse und endet kurz vor Beginn des zweiten Schulhalbjares der 11. Klasse. Die Kosten des Aufenthaltes (ohne Reisekosten) betragen 3800 EUR. Darin enthalten sind folgende Punkte:
Eine Vorbereitung in Carcassone mit Intensivsprachkurs Landeskunde, die Vermittlung einer vierwöchigen Praktikumsstelle, vierwöchiger Besuch zweier Lycées in Carcassone, eine einwöchige Auswertung sowie Betreuung, Hilfestellung, Verpflegung und Unterkunft während des gesamten Aufenthalts in Frankreich.
Unterbringung entweder in Gastfamilien, Gemeinschaftsunterkünften oder - während der Zeit am Lycée - in einer Ganztagsschule.
Diverse Veranstalter
Beim Auslandsaufenthalt über private Anbieter achte man auf eine offenkundige und frühzeitige Darlegung von Leistungen und Preisen sowie eine umfangreiche Betreuung im In- und Ausland. Auf jedem Fall empfiehlt es sich, die Geschäftsbedingungen des Anbieters vorab genau anzusehen. Einige Organisationen unterscheiden zwischen Länder- und Schulwahlprogrammen. Letztere sind in der Regel kostenaufwendiger, dafür hat der Teilnehmer die Möglichkeit, gezielt eine bestimmte Schule und nicht nur eine Landesregion zu wählen. Die meisten Veranstalter bieten Aufenthalte über ein halbes oder ganzes Schuljahr an, manchmal auch kürzer.
Grundschulkinder: Frankreich
en famille, ...
Fördert den Austausch von 8-10 jährigen Kindern aus Deutschland und Frankreich sowie auch Großbritannien. Er beruht auf einem jeweils sechsmonatigen Aufenthalt jedes Kindes im Nachbarland. Die Familien werden im Vorfeld und während des Austausches betreut, die Kosten werden jeweils von den Familien getragen. Der französische bzw. britische Partner ist
Allef, ...
CEI - 4 Vents, ...
Zwei bis zehnmonatigen Aufenthalt in Frankreich für 15-18-Jährige. Die Jugendlichen besuchen ein französisches Lycée und wohnen in einer Gastfamilie. Voraussetzung zur Bewerbung ist die erfolgreiche Teilnahme an einem mindestens zweijährigem Französischunterricht. Während des Aufenthalts steht das CEI beratend zur Verfügung und kontrolliert den reibungslosen Ablauf des Programms.
Auf Wunsch kann man zuvor an einem vierwöchigen Intensivsprachkurs in Paris teilnehmen.
esfa - Echanges Scolaires Franco-Allemands, ...
Wird bei seinen deutsch-französischen Austauschprogrammen vom DFJW unterstützt. 3-10 Monate lang können Schüler der 11. Klasse mit ausreichenden Sprachkenntnissen (mind. Note 3) in einer französischen Gastfamilie verbringen, während sie ein Lycée besuchen. Die Gesamtkosten (inkl. Unterkunft, Verpflegung, Organisation, Treffen, Betreuung, Versicherung) für einen viermonatigen Aufenthalt betragen etwa 3000 EUR.
Ehighschool, ...
Gelegenheit zum Besuch eines französischen Lycées, drei, fünf oder zehn Monate. Während des Aufenthalts leben die Schüler in einer Gastfamilie und erhalten so einen erleichterten Einstieg in den Alltag des Gastlandes.Voraussetzungen zur Teilnahme sind das Alter zwischen 15 und 18 sowie mindestens zwei Jahre absolvierter Französischunterricht bei einer Abschlussnote von drei oder besser. Die Organisation übernimmt die Anmeldung an der Schule, die Vermittlung der Gastfamilie, Beratung, Vorbereitungsseminare, eine begleitende und auch nachbereitende Betreuung und auf Wunsch auch die Organisation von Reise und Versicherungsschutz. Das Kostenspektrum beginnt bei ca. 4000 Euro und richtet sich je nach Aufenthaltsdauer und in Anspruch genommenen Leistungen. Bewerbungen können online oder auf dem Postweg erfolgen.
Experiment e.V , ...
Vermittlung von Plätzen in Gastfamilien und Schulen weltweit, auch in Frankreich. 15-19 jährige Schüler und Schülerinnen verbringen mindestens drei Monate in Frankreich und werden von ihrer Bewerbung bis zu ihrer Rückkehr betreut.
Finanziell Bedürftige können ein Teilstipendium von 1000 EUR beantragen, auch ein Geschwisterrabatt wird gewährt. Französischer Partner ist CEI-Club des 4 Vents.
Dr. Frank Sprachen & WORKCAMPS
Zivildienst
Soziales Jahr
Diakonisches Jahr

Leseprobe

Schulische Austauschprogramme

Grundsätzlich werden bei Schüleraustauschverfahren zwei Programme unterschieden:
Solche auf Gegenseitigkeit, d.h., dass ein wirklicher Austausch stattfindet und im Gegenzug für den Aufenthalt im Ausland ein Gastschüler in Deutschland aufgenommen werden muss und ferner solche ohne Gegenseitigkeit, die in der Regel kostenaufwendiger sind, aber dafür dem Teilnehmer keine weiteren Verpflichtungen auferlegen.
Auf Gegenseitigkeit beruhende Programme werden oft von den Schulen und ihren jeweiligen Partnerschulen in Frankreich direkt angeboten, Solche ohne hingegen meist von diversen Anbietern vermittelt.
Die folgende Übersicht sollte nicht dazu verführen, beim ersten gut klingenden Angebot sofort zuzuschlagen. Ein Schuljahr im Ausland ist für viele Jugendliche ein entscheidender Schritt in ihrer Entwicklung. Es sollten deshalb von allen in Frage kommenden Anbietern vor Bewerbung und Vertragsabschluss ausführliche Unterlagen eingeholt werden.
Die Planung eines Aufenthalts an einer ausländischen Gastschule beinhaltet bei seriösen Organisationen normalerweise folgende Schritte: Auswahl des passenden Programms, Informationsbeschaffung, unverbindliche Bewerbung, persönliches Auswahlgespräch, Vertragsangebot durch den Veranstalter, Vertragsabschluss, Vorbereitungsprogramme, evtl. Visumsantrag (französischsprachiges Kanada), Kontaktaufnahme mit der zukünftigen Gastfamilie, Transfer, Einführungsseminar im Gastland, Schulbesuch (Ansprechpartner im Gastland), Rückreise, Nachbereitung.
Vor der Programmanmeldung empfiehlt es sich, mit der Schulleitung der Heimatschule Möglichkeiten der Schulbeurlaubung und der Anerkennung des Auslandsschuljahres abzuklären.

Programme auf Gegenseitigkeit
Programm Brigitte Sauzay
DFJW), www. ...
Dieses Programm in Zusammenarbeit mit den deutschen und französischen Schulbehörden beruht auf einem individuellen Austausch von Schülern der 9.-11. Klasse, die mindestens zwei Jahr
e lang in Französisch unterrichtet wurden. Der Aufenthalt im Gastland. beträgt in der Regel zwei bis drei Monate, die Dauer der Aufnahme des Austauschpartners ebenfalls. Die Aufenthaltskosten werden auf Gegenseitigkeit von der Gastfamie übernommen.
Falls eine Partnerschaft zwischen der deutschen und französischen Schule besteht, erfolgt die Suche nach dem Austauschpartner über den Kontakt der jeweiligen Fachlehrer; andernfalls kann man auf der Homepage des DFJW (www.dfjw.org) unter der Rubrik "Anzeigen" nach einem Austauschpartner suchen, oder man wendet sich an die Schulbehörden der Länder bzw. die französischen Rectorats d'Académie. Die finanzielle Unterstützung besteht in einem Fahrtkostenzuschuss.
Näheres, auch zu den Rahmenbedingungen sowie Einschreibeformulare und Zuschussanträge bei der jeweils zuständigen Schulbehörde bzw. auf der Webseite.

Voltaire
Stiftung Genshagen, ....,
Einjähriges Austauschprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) in Zusammenarbeit mit dem DFJW und dem Ministère de l& Reisen GmbH, ....
Der Autausch kann in Lycées in der Bretagne, Lyon oder Paris erfolgen. Preise zwischen 5000 und 7000 Euro, je nachdem ob die Aufenthaltsdauer auf einen Term, ein Semester oder ein Schuljahr festgesetzt wird. Im Preis inbegriffen sind Vorbereitung, Betreuung, Hin- und Rückflug und ein rund um die Uhr erreichbarer Notfall-Telefondienst. Nicht in den Leistungen enthalten sind Reisekranken-, Unfall-, Haftpflicht- und Gepäckversicherung. Die Bewerbung erfolgt online. In Kanada werden auch Teilstipendien vergeben, so daß sich ein Schuljahr in Québec unter Umständen relativ kostengünstig absolvieren läßt. Es verbleiben Kosten von 7000 bis 8000 Euro für Organisation und Schule zuzüglich Gebühren für Versicherungen, Visum und Schulutensilien.

NACEL ...
Schüler zwischen 15 und 18 mit mindestens zwei Jahren Französischunterricht können ein Semester, Trimester oder ganzes Schuljahr bei einer französischen Gastfamil
ie verbringen und ein öffentliches Lycée oder Collège besuchen. Auf die Bewerbung folgt ein persönliches Beratungsgespräch bei dem die Möglichkeiten der verschiedenen Programme (Länder- oder Schulwahl) erläutert werden. Vor- und Nachbereitungsseminare rahmen den Aufenthalt im Gastland ein. Kosten mindestens 4100 Euro.
...
Allgemeines
Zunächst einige grundlegende Zahlen Frankreich hat einen Fläche von knapp 550.000 km", aufzuweichen. N. Sarkozy ist Befürworter einer solchen Bewegung.

Feiertage und Schulferien
In einem eigentlich durch den Katholizmus geprägten Land könnte man mehr Feiertage als bei uns erwarten. Aber nein, Napoleon hat damit aufgeräumt. Interessant und für uns ungewöhnlich sind die zwei Feiertage militärischen Ursprungs, wovon einer, der 8. Mai, unter viel Pomp und Lametta auf den Champs Elysées begegangen wird. Gelegentlich darf sich auch ein deutscher Staatschef zeigen. Verlorener Kriege, Leipzig, Sedanschlacht, Din Bien Phu, Algerienkrieg u.ä., gedenken die Franzosen nicht.
Es verbleiben:
- Neujahr: 1. Januar
- Ostersonntag und Ostermontag (Pâques): März / April; Karfreitag ist in Frankreich, von regionalen Ausnahmen abgesehen, kein arbeitsfreier Tag

- Tag der Arbeit (Fête du travail): 1. Mai
- Armistice 1945: 8. Mai (Jahrestag der deutschen Kapitulation)
- Christi Himmelfahrt (Ascension): im Mai; beliebte Gelegenheit für grenznah wohnende Franzosen, um Familieneinkaufsfahrten nach Deutschland zu unternehmen
- Pfingsten (Pentecôte): Pfingstmontag ist in ganz Frankreich offizieller Feiertag
- Nationalfeiertag: 14. Juli (Fête Nationale), Tag der Erstürmung der Bastille im Jahre 1789; Tanzveranstaltungen, Feuerwerke und Militärparaden im ganzen Land
- Mariä Himmelfahrt (Assomption): 15. August (s. Christi Himmelfahrt)
- Allerheiligen (La Toussaint): 1. November
- Armistice 1918: 11. November, Jahrestag des Waffenstillstands
- Weihnachten (Noël): 25. Dezember; kein arbeitsf
reier 2. Weihnachtstag!
Schulferien, kein Tag, nein, eine ganze Feierzeit: Frankreich ist in drei Ferienzonen unterteilt (genauer Ferienkalender im Internet unter - www.education.gouv.fr/prat/cal.htm). Ausschlafen dürfen französische Schüler im Sommer (in der Zeit von Ende Juni-Anfang September), um Allerheiligen (ca. eine Woche), um Weihnachten (21.12 bis Anfang Januar), im Winter (in der Zeit von Februar bis Anfang März) und im Frühling (im April).

Telefonieren
Überall in Frankreich gelten zehnstellige Telefonnummern. Das ganze Land ist in fünf Regionen aufgeteilt, so dass jeder der angegebenen achtstelligen Nummern noch zwei Regionalziffern voranzustellen sind: 01 für Paris und Umland (wie bisher), 02 für den Nordwesten, 03 für den Nordosten, 04 für den Südosten und Korsika, 05 für den Südwesten. Da vom Ausland aus die Null eingangs wegzulassen ist, sind also nach der 0033- neun Ziffern zu wählen. Mobile Anschlüsse haben übrigens die 06.


Vorwort

Hier die vollständige Neubearbeitung unseres Frankreichbuches, zuletzt erschienen als Ferienjobs, Praktika und feste Stellen - Frankreich. Wie und wo interessante Jobs und Praktikumsstellen in Frankreich zu ergattern sind, ist immer noch ein wichtiger Teil dieses Buches. Erweitert wurde es um Kapitel, die zeigen, welche Formen des Austausches und der Begegnung mit Franzosen darüber hinaus existieren. Auch für Eltern, die nach passenden Angeboten für die Kleinen und Kleinsten suchen, ist diesmal etwas im neuen Kapitel Zweisprachige Erziehung, Kindergarten, Grundschule u.ä. etwas dabei.

Aupair, Freiwilligendienste, Workcamps sind völlig neu recherchierte Kapitel. Ferner auch das zum Thema Hochschulen.
Der erste Teil enthält nützliche Tips zum Thema Reisevorbereitung und Leben in Frankreich, Teil zwei Hinweise zu Austauschprogramme ", von Michael Kuss-Setz,
http://shop.interconnections.de
Viel Erfolg!
Georg Beckmann



EAN: 9783860400012
ISBN: 3860400010
Untertitel: Leben, arbeiten, reisen, Französisch lernen, Aupair, Gastschuljahr. 'Jobs, Praktika, Studium'. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 4. Auflage. Mit Fotos, 1 Tabellen.
Verlag: Interconnections Verlag
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Seitenanzahl: 224 Seiten
Format: kartoniert
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