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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?


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kartoniert
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Februar 2005

Beschreibung

Beschreibung

Paul Watzlawick klärt auf unkonventionelle und amüsante Weise darüber auf, was die sogenannte Wirklichkeit tatsächlich ist. Denn sie ist keineswegs das, was wir naiv »Wirklichkeit« zu nennen pflegen, sie ist vielmehr das Ergebnis zwischenmenschlicher Kommunikation, was Watzlawick mit vielen verblüffenden Beispielen belegt.

Portrait

Paul Watzlawick, geboren 1921 in Villach/Kärnten, studierte Philosophie und Sprachen. Psychotherapeutische Ausbildung am C.G. Jung-Institut in Zürich. 1957 bis 1960 Professor für Psychotherapie in El Salvador, später lehrte er an der Stanford University. Er starb 2007 in Palo Alto, Kalifornien. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Anleitung zum Unglücklichsein.

Pressestimmen

"Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre für jene gemacht werden, die für alles eine Erklärung parat haben und sie als objektive Tatsachen anpreisen. Politiker, Soziologen, Theologen, Lehrer, aber natürlich auch Kritiker und Journalisten sollten sich Watzlawicks Buch unters Kopfkissen legen.", Rias Berlin 20151120
EAN: 9783492243193
ISBN: 3492243193
Untertitel: Wahn, Täuschung, Verstehen. 'Piper Taschenbuch'. 17 Abbildungen.
Verlag: Piper Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Seitenanzahl: 251 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Hartmut Zimmer - 17.07.2011, 20:11
Alles ist wahr, auch das Gegenteil
Der österreichische Psychologe, Philosoph und Kommunikationsforscher Paul Watzlawick (1921-2007) stellt die These auf, dass dasjenige wahr sei, was für wahr gehalten werde. Es könne keine absolute Wahrheit geben, weil schon die Wahrnehmung der Wirklichkeit nicht absolut sei. Statt einer absoluten Wirklichkeit existierten nur zum Teil völlig widersprüchliche Wirklichkeitsauffassungen. Wirklichkeit sei das Produkt aus Zufall und Notwendigkeit. --- Allerdings unterscheidet Watzlawick zwischen einer ersten und zweiten Wirklichkeit: Bezüglich wissenschaftlich falsifizierbarer/ verifizierbarer Aussagen könne eine objektive Verständigung erfolgen ( erste Wirklichkeit ). --- Gehe es dagegen um Werte und Bedeutungen ( zweite Wirklichkeit ), sei ein Streit darüber absurd, was wirklich wirklich sei. --- Watzlawick weist auf die Gefahren (nicht nur in Form psychischer Gewalt) hin, die von messianischen Berufungen ausgingen: Es gebe kaum eine mörderischere und despotischere Idee als den Wahn einer wirklichen Wirklichkeit. Die Stärke des Werks basiert nicht zuletzt auf seiner induktiven Vorgehensweise, verbunden mit einer unterhaltsamen, bildhaften und beispielgestützten Darstellungsform, wenngleich Watzlawick den Text immer wieder zu kompakten Thesen verdichtet. Lesenswert.
Josef Bäcker - 23.01.2007, 19:38
Nothing is real !
Das Zitat in der Überschrift stammt von John Lennon. Prof. Watzlawik führt uns auf faszinierende Weise in die Welt unseres Bewusstseins ein. Er klärt über den radikalen Konstruktivismus auf und der Leser erfährt das die Umwelt nicht wirklich ohne unser Bewusstsein da draussen existiert. Nein, erst wir, unser Geist schafft die Realität in der wir leben. Diese Ansicht wird durch moderne Hirnforschung und Psychologie untermauert. Wer das gleiche Thema durch physikalische Thesen erläutert haben will sollte Bleep, Goswamis bewusstes Univerum oder Becker Gottes geheime Gedanken lesen.