EBOOK

Die Glasglocke


€ 9,00
 
kartoniert
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März 2005

Beschreibung

Beschreibung

Die Amerikanerin Sylvia Plath (1932-1963), »die beste, aufregendste und maßgeblich rücksichtsloseste Dichterin ihrer Generation« (John Updike), hat mit ihrem einzigen Roman, der im Jahr ihres Selbstmordes erschien, ein Jahrhundertbuch geschrieben, das auch heute nichts von seiner beklemmenden Faszination verloren hat.»Es war ein verrückter, schwüler Sommer, dieser Sommer, in dem die Rosenbergs auf den elektrischen Stuhl kamen und ich nicht wußte, was ich in New York eigentlich wollte.« Die Collegestudentin Esther Greenwood, von Preisen und Stipendien überhäuft, verbringt im »schwarzen Sommer« von 1953 einen Monat als Volontärin einer Modezeitschrift in New York. Schonungslos protokolliert sie ihre Existenzkrise.

Portrait

Die Dichterin Sylvia Plath, geboren 1932 in Boston, verheiratet mit dem Dichter Ted Hughes, wurde nach ihrem Selbstmord 1963 in London mit dem Roman Die Glasglocke und dem Gedichtband Ariel zu einer internationalen Ikone der Frauenbewegung,

Pressestimmen

»... aus elegant gefügten Perioden und ironisch federnden Sätzen ist der Roman Die Glasglocke gebaut... Hier gibt es kein unverhülltes Ich, das in literarischer Unmittelbarkeit seinen "nackten Schrei" aussendet, sondern eine kühl kommentierende Erzählerstimme...«
EAN: 9783518456767
ISBN: 3518456768
Untertitel: Originaltitel: The Bell Jar. 'suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Verlag: Suhrkamp Verlag AG
Erscheinungsdatum: März 2005
Seitenanzahl: 262 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Reinhard Kaiser
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Christina Wolf - 28.02.2013, 01:43
Wo ist der Platz in der Gesellschaft?
Dieser Roman beschreibt mit erschreckender Klarheit die innere Zerrissenheit eines jungen Menschen, der nicht weiß welche Richtung er in seinem Leben einschlagen soll, der angst davor hat die falschen Entscheidungen für das Leben zu fällen, der so vieles möchte, sich aber für einen Weg entscheiden muss und an eben dieser Entscheidung fast zerbricht. Die Enttäuschung, die Erwartungen und der Druck sind für Esther so groß, dass sie nicht mehr adäquat damit umgehen kann und in eine schwerwiegende Depression verfällt als deren einzigen Ausweg Esther nur noch den Suizid sieht. Nachdem es ihr fast gelang sich das Leben zu nehmen, findet sie sich in einer psychiatrischen Einrichtung wieder und der Albtraum ihres Lebens geht weiter. Es wird geschildert, wie falsch angewandte Psychotherapie den Zustand eines Menschen verschlimmern kann und wie schwer es ist, einen intelligenten Menschen aus einer Depression wieder herauszureißen. Man bekommt einen Einblick, wie es überhaupt geschehen kann, dass ein junger Mensch so sehr an seinem Leben verzweifelt, dass der einzige Ausweg scheint, dass eigene Leben zu beenden. Ich selbst bin, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, einfach nur dankbar dafür, dass ich eine solche Lebensfreude empfinde und noch nie in einer so verzweifelten und lebensmüden Situation war. Sylvia Plath hat einen sehr beeindruckenden Roman über ein psychisch labiles Leben eines jungen Menschen geschrieben. Er wirkt umso berührender, weiß man doch, dass sich die Autorin selbst im Alter von 30 Jahren das Leben nahm.
vivienne tam - 29.07.2009, 21:11
nun ja...
...ich muss zugeben ich habe mir dieses Buch eigentlich nur zugelegt, da es ein Hauptcharakter aus meiner Lieblingsserie gelesen hat, und ich mir ein Beispiel in Bezug auf die bücherwahl nehmen wollte. Die Rede ist von den Gilmore Girls, genauergesagt Rory Gilmore, der bücher-besessenen Schönheit aus Stars Hollow. Doch um zum eigentlichen Inhalt meines Kommentares zu kommen... Ich las Die Glasglocke ziemlich schnell durch (was natürlich nicht weiter verwunderlich ist, kennt man denn die Seitenzahl ;),und mir war sofort klar, dass dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllt hatte. Der Inhalt von dem hernwachsenden Mädchen Esther Greenwood, einer Collegestudentin in den 50er Jahren interessierte mich und ich erhoffte mir einen näheren Einblick in das Gefühlsleben einer jungen Frau aus dieser Zeit. Den Einblick gab es zwar, aber in einer anderen Form als erwartet. Im Prinzip geht es im Buch bloß um die verschiedensten Selbstmordversuche und die sehr kalte, Beschreibung ihrer Beziehungen zu Männern. Wobei letzteres insoweit interessant ist, als dass man einige autobiografische Bezüge aus dem Leben der Autorin Sylvia Plath zu lesen bekommt. Wer jedoch selbst eher depressiv ist, oder zu negative Einstellungen vom Leben hat, den zieht dieses Buch vielleicht zu sehr runter und verstärkt solche gefühle womöglich noch. Allen Anderen sei gesagt: Lesenwert ist Die Glasglocke auf jeden Fall, besonders um einen Einblick in die bedrückenden Lebensumstände und die harte Sicht der Dinge einer jungen Frau nähergebracht zu bekommen.