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Der Mann mit der Ledertasche


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kartoniert
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September 2004

Beschreibung

Beschreibung

Der Klassiker der Untergrundliteratur, 1971 erschienen, hat nichts von seiner rauen Wirkung eingebüßt!»Das gesamte Personal der Post muss in seiner völligen Hingabe an das Interesse der Öffentlichkeit immer standhaft und rechtschaffen bleiben. Vom Personal der Post wird erwartet, dass es nach den höchsten sittlichen Grundsätzen handelt, die Gesetze der Vereinigten Staaten achtet und sich im Übrigen an die Vorschriften und Richtlinien der Postverwaltung hält.«Der Briefträger Henry Chinaski alias Charles Bukowski bleibt unsittlich: Er legt sich mit seinem Vorgesetzten an, säuft, wettet und versucht erfolglos, eine dauerhafte sexuelle Beziehung aufzubauen. Schließlich quittiert er den Dienst, um einen Roman zu schreiben.

Portrait

Charles Bukowski wurde 1920 in Andernach geboren und lebte seit seinem dritten Lebensjahr in Los Angeles. Nachdem er jahrelang als Tankwart, auf dem Schlachthof und als Hafenarbeiter gearbeitet hatte, begann er mit 35 Jahren zu schreiben und veröffentlichte über 40 Prosa- und Lyrikbände. Am 9. März 1994 starb der Schriftsteller in Los Angeles.

Pressestimmen

"Einer der interessantesten und außergewöhnlichsten amerikanischen Schriftsteller." Panorama, Rom
EAN: 9783462034301
ISBN: 3462034308
Untertitel: Originaltitel: Post Office. 'KIWI'.
Verlag: Kiepenheuer & Witsch GmbH
Erscheinungsdatum: September 2004
Seitenanzahl: 203 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Hans Hermann
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Polar - 14.09.2007, 14:31
Und ich war noch am Leben
Chinaski, die Legende. Über das Wort Underground hätte er gelacht. Gibt es ein Overground? Wie viele Menschen gibt es, die so mit sich leben, nur nicht die poetische Kraft eines Charles Bukowski besitzen, um davon zu erzählen? Witzig, sarkastisch mitunter, rücksichtslos sich selbst und anderen gegenüber berichtet Chinaski von der Akkordmühle der amerikanischen Post, den Tücken eine Wette zu platzieren und das alles andere als eine Kunst darstellende Vermögen, Gedicht zuschreiben. Gleich fällt einem dazu die deutsche Post ein, deren Bürokratenseele hoffentlich ein paar Nischen für Chinaskis Kollegen bereithält. Wir könnten ihre Gedichte gut brauchen. Vor allem sprich aus dem Roman eine anarchische Sehnsucht, das Spucken auf den Overgrund, den zu erreichen, man nur imstande ist, wenn man sich bedingungslos anpaßt. Wozu? Das Leben gibt und nimmt, und wenn man bereit ist, den Preis zu zahlen, läßt es einen sogar in Ruhe. Eine schnelle, leidenschaftliche Geschichte, bei der man manchmal erstaunt ist, wie befreiend das eigene Lachen klingt.
Klaus Rössler, www.virtualcity.de - 25.11.2006, 19:04
Roh, simpel, genial!
Definitiv der Bukowski, den man als erstes lesen sollte. Lustig und schockierend, dabei doch einfach nur beschreibend, wie er diesen Job als Briefträger hasst.