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Menschenwürde in der Bioethik


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Mai 2004

Beschreibung

Kurzbeschreibung

Was bedeutet "Menschenwürde"? Wie lässt sie sich begründen? Wem kommt sie zu? Wie lässt sich dieses Prinzip gesellschaftlich durchsetzen und auf welche bioethischen Konfliktfälle, insbesondere Konfliktfälle am Lebensanfang, Lebensende und im Rahmen gentechnischer Eingriffe am Menschen lässt es sich anwenden?
Dies sind die Fragen, die hinter der vorliegenden Untersuchung stehen. Ihr wesentliches Ziel besteht darin, Lösungen und Lösungsalternativen für diese Fragen zu entwickeln und dadurch den gesellschaftlichen Dialog zu versachlichen.

Menschenwürde -
faktischer Gebrauch, bleibende Problematik.
- Lösungsmöglichkeiten der vier Problematiken und ein Ergebnis.
- Konfliktfälle am Lebensanfang.
- Konfliktfälle am Lebensende.
- Konfliktfälle bei gentechnischen Eingriffen am Menschen.

Inhaltsverzeichnis

Hinführung.- 1 Menschenwürde - faktischer Gebrauch, bleibende Problematik.
- 1.1 Menschenwürde in der deutschen Verfassung und in internationalen Übereinkommen.
- 1.2 Menschenwürde als Konstitutionsprinzip.
- 1.3 Das Konstitutionsprinzip als regulatives Prinzip.
- 1.4 Das bleibende inhaltliche semantische Problem.
- 1.5 Das bleibende Begründungsproblem.
- 1.6 Das bleibende Extensionsproblem.
- 1.7 Das bleibende Implementationsproblem.- 2 Lösungsmöglichkeiten der vier Problematiken und ein Ergebnis.
- 2.1 Ein gemeinsamer semantischer Kern.
- 2.1.1 Grundlegende Bestimmung.
- 2.1.2 Menschenwürde, Lebensrecht und Lebensschutz.
- 2.2 Begründungsstrategien.
- 2.2.1 Die gegenwärtige christlich-theologische Konzeption.
- 2.2.2 Kants Konzeption und ihr philosophiegeschichtlicher Hintergrund.
- 2.2.3 Eine Begründungsstrategie in Anlehnung an Gewirth.
- 2.2.4 Konvergenz und Differenz der Konzeptionen und die grundlegende Entscheidungsstruktur.
- 2.3 Die Extensionsproblematik: Positionen und Argumente.
- 2.3.1 Lebensanfang.
- 2.3.1.1 Biologische Grunddaten.
- 2.3.1.2 Deutungen dieses Befunds und zentrale Argumente.- Das Speziesargument.- Das Kontinuumsargument.- Das Identitätsargument.- Das Potentialitätsargument.- Semantische Argumente.- Das Vorsichtsargument.- Das gradualistische Argument.- Das Argument der Schiefen Ebene.- Exkurs: Chris tlich-theologische Argumente.
- 2.3.1.3 Überblick zu den Positionen im Blick auf die Menschenwürde.
- 2.3.2 Lebensende.
- 2.3.2.1 Der medizinische Befund.
- 2.3.2.2 Deutungen dieses Befunds.- Die Shewmon-Todeshypothese.- Die Ganzhirntodhypothese.- Die Teilhirntodhypothese.
- 2.3.2.3 Überblick zu den Positionen im Blick auf die die Menschenw tirde.
- 2.4 Implementationsproblematik und Entscheidungsverfahren.
- 2.5 Menschenwürde als Strukturmoment für bioethische Konfliktfälle.- 3 Konfliktfälle am Lebensanfang.
- 3.1 Stammzellforschung an menschlichen Zellen des Embryoblasten.
- 3.1.1 Generelles Verbot.
- 3.1.2 Stichtagregelung.
- 3.1.3 Gewinnung aus überzähligen menschlichen Keimen.
- 3.1.4 Gewinnung aus zu Forschungszwecken hergestellten IVF-Keimen.
- 3.1.5 Gewinnung aus IVF-Keimen unter Zuhilfenahme der Gentechnik.
- 3.1.6 Gewinnung aus menschlichen SCNT-Keimen.- Exkurs: Klonen mit reproduktiver Zielsetzung.
- 3.1.7 Gewinnung aus Trans-Spezies-SCNT-Keimen.
- 3.1.8 Eine mögliche Alternative?.
- 3.1.9 Fazit.
- 3.2 Präimplantations- und Pränataldiagnostik.
- 3.2.1 Zur Differenz und Vergleichbarkeit von PGD und PND.
- 3.2.2 PGD und Nicht-Implantation als passive Sterbehilfe.
- 3.2.3 PGD und Nicht-Implantation bzw. PND und Tötung aus embryopathischen Gründen.
- 3.2.4 PGD und Nicht-Implantation sowie PND und Abtreibung aus Gründen der Nichtzumutbarkeit für die Frau.
- 3.2.5 PGD und PND zur Rettung geborener kranker Geschwisterk inder.
- 3.2.6 PGD und Nicht-Implantation sowie PND und Abtreibung aus gesell schaftlichen Gründen.
- 3.2.7 Fazit.
- 3.3 Abtreibung.
- 3.3.1 Grundsätzliche Vorüberiegungen.
- 3.3.2 Abtreibung wegen Gefährdung des mütterlichen Lebens.
- 3.3.3 Abtreibung nach Vergewaltigung.
- 3.3.4 Abtreibung aus anderen Gründen der Frau.
- 3.3.5 Abtreibung aus gesellschaftlichen Gründen.
- 3.3.6 Fazit.- 4 Konfliktfälle am Lebensende.
- 4.1 Sterbehilfe.
- 4.1.1 Grundsätzliche Strukturierung durch das Prinzip der Menschenwürde.
- 4.1.2 Freiwillige passive Sterbehilfe.
- 4.1.3 Freiwillige indirekte Sterbehilfe.
- 4.1.4 Beihilfe zur freiwilligen Selbsttötung.
- 4.1.5 Freiwillige aktive Sterbehilfe.
- 4.1.6 Sterbehilfe bei mutmaßlicher Freiwilligkeit.
- 4.1.7 Sterbehilfe bei Nicht-Freiwilligkeit.
- 4.1.8 Sterbehilfe gegen den Willen der Betroffenen.
- 4.1.9 Fazit.
- 4.2 Organtransplantationen.- 5 Konfliktfälle bei gentechnischen Eingriffen am Menschen 171.
- 5.1 Grundsätzliche Strukturierung durch das Prinzip der Menschenwürde.
- 5.2 Gentechnische Eingriffe zu therapeutischen Zwecken.
- 5.3 Gentechnische Eingriffe zur Prävention von Krankheiten.
- 5.4 Gentechnische Eingriffe zur Prävention von Risiken und Normabweichungen.
- 5.5 Gentechnische Eingriffe zur Optimierung.
- 5.6 Fazit.- 6 Ergebnis.- Zitierte Literatur.- Glossar medizinisch-naturwissenschaftlicher Begriffe.- Glossar philosophischer und theologischer Begriffe.- Personen- und Sachregister.

Portrait

Nikolaus Knoepffler, geb. 1962, ist Inhaber des Lehrstuhls für Angewandte Ethik und Leiter des Ethikzentrums der Friedrich-Schiller Universität Jena.

Pressestimmen

"Knoepffler ... will aufzeigen, welche Bedeutung der Begriff 'Menschenwürde' für die Konfliktfälle am Anfang und Ende des Lebens hat. ... Knoepffler eröffnet weitgehende Perspektiven, gibt gute Gründe für Verfahren bis bin zur Herstellung von Embryonen und 'Eiern' zu Forschungszwecken, zum Klonen, zur Keimbahntherapie u. a. an. ... Aus dem Buch lässt sich vieles über ein pragmatisch-rationales ethisches Argumentieren lernen ..."
Pfr. Prof. Dr. theol. Ulrich Eibach


EAN: 9783540214557
ISBN: 3540214550
Untertitel: 2004. Auflage. Book.
Verlag: Springer
Erscheinungsdatum: Mai 2004
Seitenanzahl: 232 Seiten
Format: kartoniert
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