EBOOK

Der mechanische Prinz


€ 7,99
 
kartoniert
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Dezember 2004

Beschreibung

Beschreibung

Er war, so scheint es ihm, von Anfang an das egalste Kind der Welt. Das traurigste ... Das sprachloseste ...
Dann, eines Morgens vor der U-Bahn, erhält Max von einem einarmigen Bettler ein unglaubliches Geschenk, ein goldenes Ticket, mit dem er an Orte reisen kann, wo nur wenige hinkommen: die Refugien. Nur dort kann Max sich seiner Traurigkeit stellen, nur dort kann er sein Leben verändern und sein Herz retten.
Versagt er, wird der mechanische Prinz, der Herrscher über die Refugien, ein schreckliches Pfand von ihm einbehalten, und, beinahe noch schlimmer, sein elendes Leben wird weitergehen wie bisher ...

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Portrait

Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren, arbeitet als Übersetzer und Rezensent und schreibt Drehbücher - vor allem aber ist er Autor zahlreicher, vielfach preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher, wie z. B. »Die Mitte der Welt«. Für »Rico, Oskar und die Tieferschatten« erhielt er u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis. Nach Peter Rühmkorf, Loriot, Robert Gernhardt und Tomi Ungerer hat Andreas Steinhöfel 2009 den Erich Kästner Preis für Literatur verliehen bekommen. 2013 wurde er mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

EAN: 9783551353863
ISBN: 3551353867
Untertitel: 'Carlsen Taschenbuch'. Empfohlen ab 12 Jahre.
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Dezember 2004
Seitenanzahl: 270 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Fynn - 15.08.2009, 20:04
fantastisches Reich hinter einer Fassade
zu Anfang gestaltete sich das Einlesen in diese abwechslungsreiche, dennoch wunderbar geschriebene neue Welt von Andreas Steinhöffel's "der mechanische Prinz" etwas schwerer. Die Geschichte erzählt sich nicht durchgängig im Alleingang, sondern wechselt von Max immer wieder zu den persönlichen Eindrücken/ Erfahrungen des Autors. Kleinere und größere Anspielungen auf bereits bekannte Schauplätze und Personen sind gekonnt in "der mechanische" Prinz eingewoben, leicht verständlich doch bildhaft beschrieben. Gewichtslos wie auf Flügeln getragen durchschwebt man Max' Welt, voll Trauer, Bitterkeit, Selbsterkenntnis und doch aufkeimender Hoffnung. Viele Wahrheiten die einem im täglichen Leben, ob nun erwachsen oder noch Kind, begegnen, Herausforderungen wie Schwierigkeiten werden auf eindrucksvolle Weise beschrieben. Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, doch "Der mechanische Prinz" lehrt den Leser zugleich, Hoffnung zu schöpfen und lässt ihn erkennen, das man selbst oftmals sein schlimmster Feind ist. Das die eigenen Probleme meist in der eigenen Person selbst innewohnen und das es die Größte aller Hürden ist, sich selbst auf dem Weg zum Streben nach einem erfüllten Leben kein Bein zu stellen. Wir alle tragen einen "Jan" in uns, aber wir sollten ihn nicht bekämpfen, vielmehr lernen mit ihm zu leben. Für jeden Menschen, der gerne siniert, traurig ist, nach Hoffnung sucht oder einfach nur einen literarsich tiefsinnigen Happen erlesen will ist dieses Buch genau richtig. Egal ob jung oder alt.
Tilman Schneider - 29.01.2007, 15:41
Reise zu sich selbst
Max hat kein schönes Zuhause und keine richtigen Freunde und bezeichnet sich deshalb als traurigstes Kind der Welt. Sein Hobby ist es U- und S-Bahn zu fahren. Eines morgens bekommt er an der U-Bahn Haltestelle von einem einarmigen Penner ein goldenes Ticket. Zuerst weiß er nichts damit anzufangen, aber schon bald ist er mitten auf einer Reise zu sich selbst. Im Reich des mechanischen Prinzen lauern viele Freunde und Feinde. Ein spannendes, nachdenkliches und ganz besonderes Buch mit vielen wunderbaren phantastischen Elementen.