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Über die ästhetische Erziehung des Menschen


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kartoniert
Noch nicht erschienen
Oktober 2004

Beschreibung

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'... der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Dieser Satz, der in diesem Augenblicke vielleicht paradox erscheint, wird eine große und tiefe Bedeutung erhalten, wenn wir erst dahin gekommen sein werden, ihn auf den doppelten Ernst der Pflicht und des Schicksals anzuwenden, er wird, ich verspreche es Ihnen, das ganze Gebäude der ästhetischen Kunst und der noch schwierigern Lebenskunst tragen.' - Was Friedrich Schiller mit diesen Worten als Perspektive seiner Philosophie des freien, spielenden Menschen eröffnet, ist nicht als einsame, elitäre Idylle gemeint. Von Anfang an strebte er nach dem 'vollkommensten aller Kunstwerke', dem 'Bau einer wahren politischen Freiheit'. Heinz Zimmermann, Germanist und profunder Kenner der Schillerschen Philosophie und keimhaften Anthroposophie, führt ein in 'das Kunstwerk der politischen Freiheit und Schillers Ausblick auf eine zukünftige Lebenskunst'. In seinem Nachwort schildert er den historischen Kontext der Entstehung und Diktion der Schillerschen Gedankengänge und würdigt ihre weit reichende Selbstständigkeit und Innovationskraft.

'... man sollte damit beginnen, diese Ästhetischen Briefe nicht bloß zu studieren, sondern auf sich wirken zu lassen.' Rudolf Steiner

'Schillers Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen gehören zum Eigenständigsten und Tiefgreifendsten, was je über Kunst geäußert wurde.' Heinz Zimmermann

'Durch die Schönheit wird der sinnliche Mensch zur Form und zum Denken geleitet; durch die Schönheit wird der geistige Mensch zur Materie zurückgeführt und der Sinnenwelt wiedergegeben.' Friedrich Schiller

Portrait

Friedrich von Schiller wurde 1759 in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen musste der junge Schiller 1773 in die 'Militär-Pflanzschule' eintreten, wo er ab 1775 Medizin studierte; später wurde er Regimentsmedicus in Stuttgart, das er 1782 nach Arrest und Schreibverbot wegen seines Stückes 'Die Räuber' jedoch fluchtartig verließ. 1789 wurde er zum Professor der Geschichte und Philosophie in Jena ernannt, 1799 ließ er sich endgültig in Weimar nieder. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.
EAN: 9783772503191
ISBN: 3772503195
Untertitel: In einer Reihe von Briefen.
Verlag: Freies Geistesleben GmbH
Erscheinungsdatum: Oktober 2004
Seitenanzahl: 217 Seiten
Format: kartoniert
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