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Belvedere. Das schöne Fernsehen

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Februar 2005

Beschreibung

Beschreibung

Schönes Fernsehen, gibt es das? Ein nicht unbeträchtlicher Teil unseres Lebens spielt sich vor dem Fernseher ab. Spannend und unterhaltend könnte es sein - aber findet Kultur nicht zu abenteuerlich später Stunde statt, und dient die Unterhaltung nicht zunehmend der Geistaustreibung? »Es würde den Leuten doch auch gefallen, wenn es gut wäre«, bemerkte ein ehemals berühmter Komiker melancholisch und schaltete seinen Fernseher aus.Vier Jahre lang war Iso Camartin Leiter der Kulturabteilung beim Schweizer Fernsehen DRS und konnte den Fernsehbetrieb aus nächster Nähe beobachten. Camartin gibt sich nicht mit der nüchternen Einsicht von Hans Magnus Enzensberger zufrieden, daß das Fernsehen das »Nullmedium par excellence« sei. Mit zahlreichen Beispielen aus Literatur, Philosophie und Musik verweist er auf Inhalte, durch die das Fernsehen »lohnend wie eine Dante-Lektüre« werden könnte. Nur müßten die Fernsehmacher dafür nicht stur auf die Quoten blicken, sondern Geschichten erzählen, Geschichten, die dem Zuschauer auch nach dem Abschalten in Erinnerung bleiben. Mit ebensoviel Scharfsicht wie Phantasie entwickelt Camartin die Vision einer intelligenten Form von Kulturvermittlung: das schöne Fernsehen.

Portrait

1944 geboren in Chur, aufgewachsen in Disentis, Graubünden. Seine Muttersprache ist rätoromanisch. 1959-1965 Humanistisches Gymnasium an der Klosterschule Disentis. 1965-1968 Studium der Philosophie und Romanistik in München, Bologna und Regensburg. 1969 Sprachlehrer in Bologna. 1970-1971 Abschluß der Studien und Dissertation an der Universität Regensburg.("Die Schematismuslehre in der Philosophie von Kant und Fichte.") 1971-1972 Lektor an der Universität Lyon. 1972-1974 Assistent für Philosophie an der Universität Regensburg. 1974-1977 Research Fellow am Center for European Studies der Harvard University. Forschungstätigkeit im Bereich von Minderheiten- und Sprachsoziologie. 1978-1985 Lehraufträge an den Universitäten Fribourg, Genf und Zürich; freischaffende Tätigkeit als Publizist. 1985-1997 Ordentlicher Professor für rätoromanische Literatur und Kultur an der ETH und an der Universität Zürich. Lehr- und Forschungsgebiete: sprachlich-kulturelle Minderheiten, rätoromanische Literatur und Kulturgeschichte des Alpenraums. 1985 Ernennung zum Ordinarius für Rätoromanische Literatur und Kultur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule und an der Universität Zürich. 1986 Europäischer Essay-Preis der Veillon-Stiftung 1988 Conrad Ferdinand Meyer-Preis 1989 Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. 1989/90 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin 1993 Swiss Writer in Residence an der University of Southern California, Los Angeles. 1996-1998 Moderator der "Sternstunde Kunst" beim Schweizer Fernsehen DRS. 1997 Prix littéraire Lipp Zürich für die französische Übersetzung des Titels Von Sils Maria aus betrachtet. 1998 Johann Heinrich Merck-Preis für Literaturkritik und Essay. ab 2000 Leiter der Kulturabteilung des Schweizer Fernsehens DRS Iso Camartin lebt in Zürich.


EAN: 9783518416884
ISBN: 351841688X
Untertitel: Das schöne Fernsehen. 'Bibliothek der Lebenskunst'. Waschzettel mit 2 Seiten.
Verlag: Suhrkamp Verlag AG
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Seitenanzahl: 150 Seiten
Format: gebunden
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