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Ein Tag mit Herrn Jules


€ 12,90
 
gebunden
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Februar 2005

Beschreibung

Beschreibung

Ein letztes Schachspiel mit Herrn Jules Alice und Jules, ein altes Ehepaar, haben ein morgendliches Ritual - und auch an diesem Wintermorgen wird Alice geweckt von dem Duft des Kaffees, den Jules schon zubereitet hat. Doch als sie zu ihm ins Wohnzimmer kommt, sitzt Jules tot auf dem Sofa. Da beschließt Alice, diesen Tag noch mit ihrem toten Mann zu verbringen, denn es gibt das eine oder andere, was sie mit ihm zu klären hat und worüber nie gesprochen werden konnte. Wie immer kommt um zehn Uhr der kleine autistische Nachbarsjunge David, um seine übliche Partie Schach mit Jules zu spielen. Am Ende muß David sogar die Nacht bei Alice verbringen, eine ganz unvorstellbare Komplikation. Doch David reagiert ganz anders, als Alice befürchtet hatte, ja er überrascht sie sogar. Diane Broeckhovens Novelle über Alice und Jules und über David und Alice ist eine dichte, ergreifende, wunderbar feine Geschichte über Rituale, Liebe, Verrat und Verlust, einen Verlust, der am Ende auf wunderliche Weise ausgeglichen wird.


Portrait

Diane Broeckhoven, 1946 in Antwerpen geboren, lebt nach 30 Jahren in den Niederlanden wieder in ihrer Geburtsstadt. Sie hat rund zwanzig Jugendbücher veröffentlicht, für die sie mit bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet wurde. "Ein Tag mit Herrn Jules" ist ihr zweites Buch für Erwachsene.
Isabel Hessel, 1973 in Schweinfurt geboren, Studium der Germanistik, Pädagogik und Niederländischen Philologie. 2003 Stipendium des LCB für Literaturübersetzer. Arbeitet jetzt als freie Übersetzerin und Lektorin in Antwerpen.


EAN: 9783406529757
ISBN: 3406529755
Untertitel: Originaltitel: De buitenkant van Meneer Jules.
Verlag: Beck C. H.
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Seitenanzahl: 92 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Isabel Hessel
Format: gebunden

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Tista - 04.01.2009, 16:38
Mein Lieblingsbuch! - Tista
Wenn wir immer so Abschied von einem lieben Menschen nehmen könnten, dann wäre alles einfacher! Herr Jules und seine Frau sind lange verheiratet und haben ihre Rituale. An diesem Morgen will seine Frau zum Frühstücken kommen, nachdem sie den Kaffee riecht und sieht, dass ihr Mann gestorben ist! - Was tun? Die Familie, den Bestatter, Freunde anrufen? Nein - sie will einen Tag Abschied nehmen von ihrem Mann. Sie erzählt ihm, was sie alles von ihme weiß, gibt ihre Geheimnisse preis und lässt ihr Leben Revue passieren. Und auch der autistische Nachbarsjunge, der jeden Morgen zum Schachspielen kommt, kann sie daran nicht hindern - sie nimmt mit ihm zusammen Abschied! Trotz des traurigen Anlasses ist es kein trauriges Buch - im Gegenteil. Es ist eine gefühlvolle Geschichte die den Leser fesselt und optimistisch stimmt - in jedem Abschied steckt ein neuer Anfang! Ein sehr empfehlenswertes Buch!
Stefan Gessner - 30.11.2006, 20:05
Ein unpathetisches und gar nicht trauriges Buch über das Abschiednehmen
Alice und Jules sind Veteranen der Ehe. Das allmorgendliche Ritual will es, dass Jules Kaffee kocht, während Alice noch ein wenig liegen bleiben darf. So ist es auch an diesem Morgen, doch als Alice ins Wohnzimmer kommt, sitzt ihr Mann leblos auf dem Sofa. Alice beschließt, seinen Tod noch ein wenig zu ignorieren und mit ihm über das eine oder andere zu reden, was vielleicht doch nicht so perfekt war in ihrem Eheleben. Und dann taucht der autistische Nachbarsjunge David auf, um mit Herrn Jules seine übliche Schachpartie zu spielen ... "Ein Tag mit Herrn Jules": ein herrlich unpathetisches und gar nicht trauriges Buch über das Abschiednehmen.