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Der Gesang der Hölle


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kartoniert
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August 2005

Beschreibung

Beschreibung

Theaterdonner und Höllenfahrt




1300 Jahre Würzburg: Im Mainfrankentheater wird als kulturelles Highlight Mozarts Don Giovanni inszeniert. Die Proben laufen auf Hochtouren, aber ein unfähiger Hauptdarsteller und ein zögerlicher Regisseur drohen die Premiere zum Desaster werden zu lassen. Als sich der Regisseur mit einer Kugel in den Kopf verabschiedet, scheint der Vorhang für das Stück endgültig gefallen zu sein. Doch Kommissar Kilian und Kollege Heinlein glauben nicht an Selbstmord und betreten die Bühne.




«Für Krimifreunde ein Genuss. Und für Würzburg ein echter Glücksfall.» (Bayernkurier)

Portrait

Roman Rausch, 1961 in Würzburg geboren, arbeitete nach dem Studium der Betriebswirtschaft im Medienbereich und als Journalist. Für seine Trilogie um den Kommissar Johannes Kilian wurde er 2002 auf der Leipziger Buchmesse mit dem Book on Demand Award ausgezeichnet. Heute lebt er als Autor und Schreibcoach in Würzburg und Berlin.

Pressestimmen

Für Krimifreunde ein Genuss. Und für Würzburg ein echter Glücksfall. Bayernkurier
EAN: 9783499238901
ISBN: 349923890X
Untertitel: Kommissar Kilians vierter Fall. 'rororo Taschenbücher'.
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum: August 2005
Seitenanzahl: 400 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Drohte - 15.08.2005, 20:49
Spannend % atmosphärisch
Es ist wieder ein Roman erschienen von Roman Rausch, einer mit Effekt und mit einer Vielfältigkeit, die dem fränkischen Ideal von Eigentümlichkeit, Gewagtheit im Ausdruck und dem, was man so unter "gewürfelt" versteht, überaus gerecht wird. Es ist aber ein Kriminalroman und wieder sind es Heinlein und Kilian, die sich auf ihre Art eines misteriösen Todes im mainfränkishen Theater der Stadt Würzburg annehmen. Das aber wird ein kriminalistisches Kunststück ersten Ranges, so scheint es beim Anlesen, und das Versprechen, so meine ich, wird auch gehalten. Dazu kommen die schon sehr genauen Beobachtungen familiärer und zwischenmenschlicher Ereignisse, Zwietracht in Künstlerkreisen, politische Einschübe bayerischer Verhältnisse und die immer wieder vergnügt zu lesenden Verknüpfungen heimischer, also regionaler Fixpunkte mit allen möglichen anderer, also durchaus beweglicher. Das alles ist nicht nur gut fränkisch, sondern gibt dem neuen Kriminalroman von Roman Rausch den Geruch von Spontaneität und von, fast möchte man sagen, Weltgepflogenheit. Dieses Buch bringt also Äußerliches und Innerliches aus dem fränkischen Raum, verbindet es mit einer kriminalistischen Story und somit entsteht ein Kunstwerk, das zugleich zusätzlich Kultur in Form von Musik (Mozart), Lyrik und fränkischer Eigenart vermittelt. Nach Leonhard Framk endlich, wenn auch auf etwas anderem literarischen Gebiet, wieder ein Autor, der dieser Stadt Würzburg und dem schönen Umland zur Ehre gereicht.