EBOOK

Wir Kinder dieser Erde


€ 14,99
 
kartoniert
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Januar 2005

Beschreibung

Beschreibung

Einen kurzen Text zu meiner Person: Sie finden, wenn Sie möchten einen langen Text zu meiner Person, eben halt in meinem Buch!
Anmerkung
Dirk Feiler zeigt sich in seinem Buch als energischer Erforscher des eigenen Selbst. Seine Erfahrungen mit einer Psychose bilden den äußeren Rahmen und den persönlichen Anlass für sein Ringen um existentielle Erkenntnis, das bei seinen Rekonstruktionsversuchen von Innen und Außenwelten auch in philosophische Bahnen einmündet.
Der assoziative Erzählstil des Autors ist geeignet, auch die kognitiven Strukturen des Lesers aufzulockern und diesen aus der eigenen Realität heraus zu führen. Wer diesem Weg folgt, hat die Gelegenheit, menschliche Grenzerfahrungen ansatzweise nachzuvollziehen, wie sie in ei-ner Psychose erlebbar werden.
Neben den eigentlichen Inhalten sind es die sprachlichen Gestaltungs - und Ausdrucksformen Dirk Feilers, die dem Text eine starke Faszination verleihen und dessen Wirkung nachhaltig steigern. Betrachtet man das Buch unter literarischen Gesichtspunkten, so kann man schon deshalb von einem Kunstwerk sprechen.
Roland Schmitt
Dipl. Psychologe, Masurenhof - Sozialpsychiatrische Einrichtung, Tiefenthal

Portrait

Einen kurzen Text zu meiner Person: Sie finden, wenn Sie möchten einen langen Text zu meiner Person, eben halt in meinem Buch!Schade - traurig, dass es in Kaiserslautern kein "Tagesstätte-Treff" für psychisch behinderte Menschen gibt, persönlich verstehe ich nicht, warum die Stadt KL bzw., dass Land Rheinlandpfalz, nichts für die ca. 1000 betroffenen KINDER SEINER STADT (Quelle Zoar) aus der Region, in dieser Hinsicht unternimmt.
EAN: 9783833424298
ISBN: 383342429X
Untertitel: Profil einer Psychose. Paperback.
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: Januar 2005
Seitenanzahl: 108 Seiten
Format: kartoniert

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Johnston Schmitt - 20.02.2009, 12:54
STIGMATA
In ihrem internationalen Programm gegen Stigmatisierung und Diskriminierung Schizophrener hat die psychiatrische Weltvereinigung eine beträchtliche Zahl von Mißdeutungen der Krankheit aufgezählt, hierzu leistet Dirk L. Feiler einen wesentlichen Beitrag. Sie reichen von der Überzeugung, durch böse Geister besessen zu sein, über die Folgen exzessiver Onanie bis zur Vorstellung, zuviel geistige Arbeit und Beschäftigung mit Büchern sei geeignet, junge Menschen von der Wirklichkeit zu entfremden und sie verrückt zu machen. Eine komplexere Lebens/einstellung/theorie ging davon aus, dass die Beziehungen der Eltern Schizophrener untereinander und zum später erkrankenden Kind durch ein erhebliches Dominanzgefälle verzerrt und wirklichkeitsfremd sind und damit die Entwicklung normaler innerer Repräsentanzen und äußeren sozialen Verhaltens fehlgeleitet wird. Als Leser sind Fachleute verschiedenster Provenienz, aber auch Erkrankte und deren Angehörige gedacht. (Siehe Anmerkungen im Buch). Man kann den Leserkreis durchaus weiter fassen: Journalisten, besonders solche gewisser populärer Blätter, hätten vielleicht doch größere Bedenken beim Schreiben stigmatisierender Artikel nach dem Lesen des Kapitels "Modellpsychose Omega I". Auch Juristen können sich fundiert informieren zu Fragen von "Vorbeugung". Das Niveau ist doch sehr hoch. Filme wie "Einer flog über Kuckucksnest" oder "A Beautiful Mind" thematisierten sie, Alfred Hitchcock und David Fincher spielten in ihren Filmen mit ihr, der Horrorfilm missbrauchte sie: Die Schizophrenie. Eine Geschichte uneingelöster Versprechungen? Vor annähernd einem jahrhundert hat sich Karl Jaspers mit seinem Jahrhundertwerk, der "Allgemeinen Psychopathologie" aus der Psychiatrie verabschiedet, nachdem er sich quasi ein zweites Mal begründet, auf eine weltweit anerkannte Basis gestellt hatte. Zwar anerkannte er den riesigen Schatten Griesingers ("Geisteskrankheiten sind Gehirnkrankheiten") doch mußte er sein Vorhaben, der Psychiatrie eine weltweit gültige Sprache zu entwerfen ohne Einlösung des hinter der "Somatosehypothese" stehenden Versprechens, umsetzen. Jaspers griff notgedrungen auf Wilhelm Diltheys Dichotomie naturwissenschaftlichen Erklärens und geisteswissenschaftlichen Verstehens zurück. Jaspers Lösungsansatz für die Psychiatrie war der Rückgriff auf die phänomenologische Methode - des Verstehens. Damit argumentierte er, war er auch dem Schlüssel zur Unterscheidung des Geisteskranken vom geistig Gesunden näher gekommen. Das Kranke war das Nicht-Verstehbare, Nicht-Nachvollziehbare. Ich empfehle hierzu auch das Buch: The Fo in exist of nothing, von Tanja und Dirk L. Feiler, eine Art "Lebensgeständnis" bezüglich bestimmter Themen. Johnston Schmitt