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kartoniert
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September 2007

Beschreibung

Beschreibung

Am Ende der Nachahmungsästhetik formiert sich die Gattung des Landschaftsbildes neu. Gerade mit den Versuchen, bildnerische Äquivalente für erfahrene Erscheinungsmomente der Natur zu entwickeln, vollzieht die Kunst nach 1800 eine Reorganisation ihrer pikturalen Mittel. Das Kunstwerk muss die Natur auf Strukturen prüfen, die ihr im Bild Dauer und Gegenwart verleihen. Wird so die Abbildfunktion abgelöst zugunsten von Ordnungsprinzipien, die die zweidimensionale Fläche erfordern, treibt allein das Bild die Landschaft hervor - mit Hilfe seiner ureigenen, da visuellen Mittel.

Inhaltsverzeichnis

7 Vorwort (Werner Busch)
9 - 12 Einleitung (Oliver Jehle)
13 - 31 Konvulsivische Natur (Carolin Meister)
33 - 55 »Ein Garten für Orpheus« (Christoph Wagner)
57 - 72 Begrenzt - Unbegrenzt (Oskar Bätschmann)
73 - 95 Mineralischer Sturm (Claudia Blümle)
97 - 116 Abbild, Erscheinung, Erfindung (Werner Busch)
117 - 129 »Pier und Ozean« (Regine Prange)
131 - 142 Simmels Begriff der >Landschaft< als Bildbegriff (Richard Hoppe-Sailer)
143 - 166 »Displacement«-Konzepte der Auseinandersetzung mit Landschaft in der amerikanischen Nachkriegsmoderne (Gregor Stemmrich)
167 - 185 »Un paysage est un état d'âme« (Kerstin Thomas)
187 - 205 »Assemblage« (Oliver Jehle)

Portrait

Die Herausgeber: Werner Busch ist Professor für Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin.
Oliver Jehle ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich
"Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste" an der Freien Universität Berlin.
EAN: 9783037340158
ISBN: 3037340150
Untertitel: Landschaft und Ungegenständlichkeit. zahlreiche Abbildungen.
Verlag: Diaphanes Verlag
Erscheinungsdatum: September 2007
Seitenanzahl: 207 Seiten
Format: kartoniert
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