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Pariser Libertinagen


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gebunden
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August 2005

Beschreibung

Beschreibung

Paris kannte Undine Gruenter wie wenig andere. Sie folgt in ihren Erzählungen den Menschen in Restaurants und Cafés, in Metrostationen und Hotelzimmer und beobachtet ihre erotischen Verwicklungen, ihre Trennungen und Versöhnungen. Geschichten voller Atmosphäre und Poesie und zugleich eine wunderbare Liebeserklärung an die Stadt, in der Undine Gruenter lange gelebt hat.

Portrait

Undine Gruenter, 1952 in Köln geboren, studierte Jura, Literaturwissenschaft und Philosophie. Sie lebte bis zu ihrem Tod 2002 in Paris. Bei Hanser erschienen Ein Bild der Unruhe (1986), Nachtblind. Erzählungen (1989), Vertreibung aus dem Labyrinth (1992), Das Versteck des Minotauros (2001), Sommergäste in Trouville. Erzählungen (2003), Der verschlossene Garten (2004) und Pariser Litertinagen. Erzählungen (2005)

Pressestimmen

"Es sind Geschichten, in denen Sinnlichkeit und Melancholie, Kunstfertigkeit und ästhetischer Eigensinn eine Balance eingehen, die selten ist in der deutschen Literatur." (Neue Zürcher Zeitung)


EAN: 9783446206571
ISBN: 3446206574
Verlag: Hanser, Carl GmbH + Co.
Erscheinungsdatum: August 2005
Seitenanzahl: 176 Seiten
Format: gebunden

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Claudine Borries - 12.04.2007, 19:40
Feine Pariser Erinnerungen
Es ist nicht leicht, über dieses Buch zu schreiben. Geht es doch um eine Aneinanderreihung von Beobachtungen, Empfindungen, Assoziationen, mit denen Undine Gruenter sich die Stadt Paris zu Eigen gemacht hat. Es gibt keinen Erzählstrang im üblichen Sinn. Die Sätze fließen dahin wie das Leben. Sie sind lang, so als wollten sie den Gedankenstrom der Erzählerin versinnbildlichen. Man kann einmal hier und einmal dort in das Buch hineinschauen, und sich von der Sprache und den Geschichten beeindrucken lassen. Da gibt es die Alleen, Kaffees, Boutiquen; es gibt kleine Hotels, Erinnerungen, Liebesbegegnungen, Abschiede und Trennungen. Vor allem aber ist das Buch eine Liebeserklärung an das Paris der Bohème, der Libertinagen, des freien und ungebundenen Lebens, das ein junger Mensch sucht und hier findet. Man trifft Künstler, Poeten und viele, die auf der Suche sind. Undine Gruenter zeichnet mit feinem Stift und in einer liebenswert poetischen Sprache alles auf, was ihr wesentlich erscheint. So erhebt Paris seine Stimme und seinen Klang; die großen Boulevards berauschen die Ohren und die Parks erhöhen die Sinne. Es ist eine wunderbare, anregende und aufregende Stadt, in der man viel erleben kann, und von der man sich nur schwer wieder trennen kann. Undine Gruenter hat es bewiesen: geboren in Köln, ist sie zuletzt in Paris ansässig geworden und dort im Jahre 2002 gestorben. Es ist ein hübsches und gefällig aufgemachtes kleines Büchlein, das man gerne so ganz nebenbei liest.