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Extrem laut und unglaublich nah


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gebunden
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August 2005

Beschreibung

Beschreibung

#Wie wunderbar er erzèhlen kann, hat Jonathan Safran Foer schon in seinem ersten Roman ÈAlles ist erleuchtetÇ bewiesen. Mit der unvergesslichen Geschichte des kleinen Oskar Schell, der am 11. September den Vater verloren hat, zeigt Foer erneut sein literarisches KÜnnen. Ein mutiges Buch, gef¿hlsstark, traurig und komisch zugleich.Oskar Schell ist neun Jahre alt. Wie er auf seiner Visitenkarte mitteilt, ist er Pazifist, Erfinder, Schmuckdesigner, Tamburinspieler. Vor allem aber ist er tief traurig und verstÜrt ¿ber den Tod seines Vaters. Mit dem Tamburin lèuft Oskar durch New York, auf der Suche nach einem T¿rschloss, in das ein geheimnisvoller Schl¿ssel aus den Hinterlassenschaften des Vaters passen kÜnnte. Auf dieser Odyssee begegnet Oskar, der den Grund f¿r den sinnlosen Tod des Vaters herausfinden will, vielen ungewÜhnlichen Menschen und gerèt in aberwitzige Abenteuer. Verbunden mit Oskars Geschichte ist die seiner deutschen Gro°eltern, die nach der Bombardierung Dresdens, gezeichnet von Trauer und Verlust, nach New York gefl¿chtet sind. Drei Schicksale, drei Stimmen. Foer gelingt es, das bewegende Schicksal einer Familie darzustellen und zu zeigen, dass Schmerz und Komik, Sprachlosigkeit und Absurditèt unglaublich nah beieinander liegen. Der Text ist durchzogen von Bildern, die Oskars Vorstellungen illustrieren und vertiefen. ÈExtrem laut und unglaublich nahÇ ist ein literarisches Ereignis.ÈExtrem laut und unglaublich nahÇ erscheint in ¿ber 12 Lèndern.Der Titel erscheint zeitgleich als HÜrbuch im Argon Verlag.

Portrait

#Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie. Er lebt und arbeitet in New York. Sein erster Roman ÈAlles ist erleuchtetÇ machte ihn mit einem Schlag bekannt.
Weiterer Titel: ÈAlles ist erleuchtetÇ Roman. Deutsch von Dirk van Gunsteren, 2003.
Im September 2005 wird nach einem Libretto von Jonathan Safran Foer die Oper ÈSeven Attempted Escapes from SilenceÇ in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin uraufgefxhrt. Die Verfilmung von ÈAlles ist erleuchtetÇ (Regie: Liev Schreiber) kommt mit Elijah Wood in der Hauptrolle im August 2005 in den USA in die Kinos.


Pressestimmen

#ÈJonathan Safran Foers zweiter Roman erf'llt all unsere Erwartungen. Er ist ehrgeizig, brillant, geheimnisvoll und vor allem in der Schilderung des verwaisten Oskar zutiefst bewegend. Eine ungewÜhnliche Leistung.Ç Salman Rushdie
ÈJonathan Safran Foer ist eine ungewÜhnliche neue Stimme - virtuos, visionèr, naiv, urkomisch und herzzerrei°end.Ç The Village Voice
ÈTemperamentvoll, eindringlich und wunderbar unterhaltsam bringt Foer den Leser dazu, die Welt mit all ihrem Grauen und all ihren MÜglichkeiten aus der Perspektive eines Kindes neu zu sehen.Ç National Post
EAN: 9783462036077
ISBN: 3462036076
Untertitel: Originaltitel: Extremely Loud and Incredibly Close. Mit zahlreiche, Tls. farbige Abbildungen.
Verlag: Kiepenheuer & Witsch GmbH
Erscheinungsdatum: August 2005
Seitenanzahl: 432 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Henning Ahrens
Format: gebunden

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Tilman Schneider - 22.01.2007, 17:37
traurig lustig voller Mut
Am 11.September verliert der neun jährige Oskar Schell seinen Vater. Die Beiden hatten mehr als ein Vater-Sohn-Verhältnis, sondern eher eine Freundschaft, Wissenschaftliche Entdeckungen wurden gemacht, mathematische Formeln ausprobiert und das alles meist in Bildern, Musik und Kunst zum Ausdruck gebracht. In den Hinterlassen-schaften seines Vaters findet Oskar einen Schlüssel und macht sich auf die Suche nach dem Schloss. Er lernt dabei viele Menschen, beeindruckende Schicksale und fremde Orte kennen. Er hört und liest z.B. die Geschichte seiner deutschen Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens nach New York geflohen waren. Dicht und brillant erzählt, mit vielen Bildern, Zeichnungen und Notizen ergänzt. Foer ist ein trauriges, lustiges, sehr tapferes aber auch Mut machendes Buch gelungen.
Elvira Hanemann - 04.12.2006, 20:56
Ein großes literarisches Talent!
Oskar Schell ist ein kleiner New Yorker Junge, dessen Vater bei dem Terroranschlag auf die Twin Towers am 11. September 2001 ums Leben gekommen ist. Oskar stand seinem Vater sehr nahe; die gemeinsamen Rituale, sei es das Durchsehen Der ¿New York Times¿ auf Fehler oder die allabendlichen fantasievollen Geschichten, die Thomas Schell seinem Sohn erzählte, auf jeden Fall stärkte sein Vater den hochintelligenten, aber von Gleichaltrigen abgelehnten Jungen immens. Oskar ist nach dem Tod seines Vaters völlig verstört und traumatisiert, was sicher kein Wunder ist, doch Oskar hat nicht nur am Tod seines Vaters zu knabbern, sondern es plagt ihn auch sein schlechtes Gewissen: Sein Vater hat kurz vor seinem Tode im brennenden WTC mehrmals zu Hause angerufen und verzweifelt auf den Anrufbeantworter gesprochen, doch Oskar tauschte das Telefon aus und sprach nie mit jemandem darüber. Eine angemessene Kommunikation mit seiner Mutter scheint nahezu unmöglich, besonders als diese sich immer mehr mit Ron, einem anderen Mann anfreundet. Die Großmutter, die auf der anderen Straßenseite lebt und Oskar abgöttisch liebt, ist zwar ein Trost, doch über den Tod ihres Sohnes, seines Vaters zu sprechen, das bringt Oskar nicht fertig. So versucht er alles mögliche, um seinem Vater näher zu kommen und stößt bei der Suche nach Dingen, die diesem wichtig waren auf eine Vase, in der ein altmodischer Schlüssel versteckt ist. Auf der Vase selbst findet er das Wort ¿Black¿. Oskar begibt sich nun auf die aberwitzige Suche nach allen New Yorkern, die mit Nachnamen Black heißen. Da er unglaubliche Angst vor U-Bahnen hat legt er die meisten Strecken zu Fuß zurück. Er lernt dabei sehr viele Menschen kennen unterschiedlichster Art mit den unterschiedlichsten Geschichten. Auf das Geheimnis des Schlüssels kommt er aber nicht. Als er durch Zufall entdeckt, dass einer der ¿Blacks¿ in seinem Haus wohnt, freundet er sich mit diesem an und von nun an begeben sich dieser alte Mann, der seine Wohnung seit Ewigkeiten nicht verlassen hatte und der kleine Junge gemeinsam auf die Suche nach den vielen Menschen mit dem Nachnamen Black. Einer von diesen muss doch etwas mit seinem Vater zu tun haben. Am Ende findet Oskar den ¿richtigen¿ Black, ob er ihm weiterhelfen kann, das möchte ich hier offen lassen. Auch wenn Foer ab und zu mal in die Schieflage gerät dann gleicht er das haushoch aus durch Stellen, in denen man so fasziniert und angerührt ist, dass man ihm gerne kleine Fehler verzeiht.
Susanne Mündel - 21.11.2006, 18:45
Jonathan Safran Foer, Extrem laut und unglaublich nah
Oskar Schell ist 9 Jahre alt und Halbwaise. Er hat seinen Vater bei dem Terroranschlag vom 11.September verloren. Nun hat er eine Aufgabe: er will herausfinden, warum sein Vater sterben mußte, der nur an diesem Tag zufällig im World Trade Center war. Und das muß er alleine tun.Denn seine Mutter weiß nichts von den 5 Anrufbeantworter-Nachrichten des Vaters, nichts von dem Schlüssel und nichts von dem Anzug. Foer läßt Oskar auf einer aussichtslosen Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen durch ganz New York treiben und dabei seine Trauer und seine Hilflosigkeit verarbeiten. Beeindruckend, mit welchen Kapriolen das Kind versucht, das Unfaßbare für sich faßbar zu machen. Foer hat die Gabe, ausgesprochen heikle Themen auch komisch anzupacken, ohne daß der Inhalt darunter leidet.