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Schnittmuster des Geschlechts


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August 2005

Beschreibung

Beschreibung

Anhand von weitgehend unbekanntem Archiv- und Bildmaterial stellt Herrn den wissenschafts- und sozialgeschichtlichen Diskurs um die Transvestiten und Transsexuellen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Die heute nahezu vergessene Rolle des Sexualwissenschaftlers und -reformers Magnus Hirschfeld (1868-1935) und seines Instituts für Sexualwissenschaft steht dabei im Mittelpunkt.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt
Geleitwort von Volkmar Sigusch: Die Anfänge der Genochirurgie
Vorwort
Danksagung
1. Die Cross-Dresser in der Sexualpathologie
2. Die ungleichen Schwestern: Abspaltung der Cross-Dresser
2.1 Die Cross-Dresser melden sich zu Wort
2.2 Das ambivalente Verhältnis Homosexueller zur Weiblichkeit
2.3 Die Wissenschaft als Forum
3. Hirschfelds Entwurf des Transvestitismus
3.1 Die Protagonisten
3.2 Das Phänomen
3.3 Die Körper
3.4 Die Sexualität
3.5 Die Frauen
3.6 Die Gegenprobe
3.7 Juristische Hürden
3.8 Der illustrierte Begleitband 'Der erotische Verkleidungstrieb'
4. Auswirkungen I
4.1 Die Rezeption von Hirschfelds Entwurf
4.1.1 In der Sexualwissenschaft
4.1.2 In der Psychoanalyse
4.2 Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit: Transvestiten, Ärzte und Behörden
4.3 Die Transvestiten im Ersten Weltkrieg
4.4 Homosexuelle Transvestiten
4.5 Der 'problematische' Körper
4.6 Hormonwirkungen
5. Die Transvestiten im Institut für Sexualwissenschaft
5.1 Entwicklungslinien des Instituts
5.2 Die Erforschung der Transvestitinnen. Zweiter Versuch
5.3 Die Transvestitenberatung
5.4 Liberalisierungen: Juristische und kriminalistische Regelungen der Weimarer Zeit
Die behördliche Anerkennung der Transvestiten
5.5 Die Welt der Transvestiten
5.6 Der Zusammenschluss
5.7 Exkurs: Transvestiten in der NS-Zeit
Widersprüchliche Praktiken
6. Der lange Weg zum 'anderen' Geschlecht - operative Geschlechtsumwandlungen
6.1 Der 'planlose' Beginn
6.2 Ein gefährliches Zwischenspiel - Transvestiten als Selbst-Operateure
6.3 Der Wunsch nach Geschlechtsumwandlung bei 'extremen' Transvestiten
6.4 Techniken der Geschlechtsumwandlung
6.4.1 Der Bart
Exkurs: Juristisches Nachspiel, ein Patient prozessiert
6.4.2 Die Brust
Paraffininjektionen
Hormontherapie
6.4.3 Das Genitale
6.5 Geschlechtsumwandlungen im Institut für Sexualwissenschaft
6.5.1 Kompetenzen, Möglichkeiten und Grenzen
Irrtümlich als Geschlechtsumwandlung bezeichnete Fälle
6.5.2 Die operative Geschlechtsumwandlung wird Routine
Die rechtliche Absicherung
Unklare Folgen
7. Auswirkungen II: Die undankbaren Erben

Portrait

Anhand von weitgehend unbekanntem Archiv- und Bildmaterial stellt Herrn den wissenschafts- und sozialgeschichtlichen Diskurs um die Transvestiten und Transsexuellen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Die heute nahezu vergessene Rolle des Sexualwissenschaftlers und -reformers Magnus Hirschfeld (1868-1935) und seines Instituts für Sexualwissenschaft steht dabei im Mittelpunkt.

Pressestimmen

»Die unvoreingenommene und behutsame Art der Beschreibung, die zugleich von großer Kenntnis zeugt, macht dieses Buch zu einem Leseerlebnis der besonderen Art; ohne Voyeurismus wird ein heikles Thema umfassend und detailliert dargestellt, dennoch ist das Buch verständlich geschrieben.«
Marion Hulverscheidt in sehepunkte 6 (2006), Nr. 3
»Das Buch beeindruckt durch die Fülle des verarbeiteten Quellenmaterials, das in seinen wörtlichen Zitaten oft sehr bewegend ist. Die Abbildungen wirken nicht nur auf der Ebene der beschriebenen Phänomene, sondern geben zugleich Zeugnis von historischen Sichtweisen zu Geschlecht.«
Konstanze Plett in Sexuologie 14 (1-2) 2007
»>Schnittmuster des Geschlechts< ist eine faszinierende Darstellung der Kämpfe um stimmige Identitäten, das Buch liefert eine bislang vergessene Geschichte der Transsexualität und der Geschlechtschirurgie«
Sandra Maß in L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft 18. Jg., Heft 2, 2007
EAN: 9783898064637
ISBN: 3898064638
Untertitel: Paperback.
Verlag: Psychosozial-Verlag
Erscheinungsdatum: August 2005
Seitenanzahl: 246 Seiten
Format: kartoniert
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