EBOOK

Gesammelte Erzählungen


€ 10,90
 
kartoniert
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Oktober 2005

Beschreibung

Beschreibung

Die gesammelten Erzählungen von Carson McCullers in einer schönen Geschenkausgabe.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: - Wunderkind - Der Jockey - Brieffreundschaft - Der Nomade - Ein häusliches Dilemma - Der verfolgte Junge - Sucker - Wenn es so ist ... - Atem vom Himmel - Poldi - Die Fremden - Stück ohne Titel - Weihnachtszauber - Leben und Werk

Portrait

Carson McCullers, 1917 (Columbus in Georgia) - 1967 (Nyack bei New York); die größte amerikanische Dichterin, als solche wie sonst kein Autor zu Lebzeiten von Kollegen und Zeitgenossen anerkannt und gerühmt; von: William Faulkner, Richard Wright, Graham Greene, Marguerite Young, Arthur Miller, Henry Miller, Tanja Blixen, Truman Capote, Gore Vidal, Edna O'Brien, Edward Albee, V.S. Pritchett, W.H. Auden, Alfred Kantorowicz, Klaus Mann, Heinrich Böll, Martin Walser, Hans Magnus Enzensberger, Siegfried Lenz, Otto F. Walter, Dieter Lattmann, Gabriele Wohmann, Horst Bienek, Gerd Fuchs und vielen anderen.

EAN: 9783257235029
ISBN: 325723502X
Untertitel: 'Diogenes Taschenbücher'.
Verlag: Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
Seitenanzahl: 448 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Elisabeth Schnack
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Elisabeth Stein-Salomon - 04.12.2006, 23:02
brillant komponierte Erzählungen!
Nach dem Erscheinen ihres Romans ¿Das Herz ist ein einsamer Jäger¿ 1940 wurde die erst 23-jährige Autorin in einem Atemzug mit William Faulkner, Tennessee Williams oder Truman Capote genannt und war ernsthaft für den Literatur-Nobelpreis im Gespräch. Private Probleme und ihr schlechter Gesundheitszustand (sie hatte schon mit 24 Jahren einen Schlaganfall) behinderten später ihre literarische Tätigkeit und so hinterließ sie nur ein schmales literarisches Werk. Ihre brillant komponierten Erzählungen bannen aus stiller Distanz den amerikanischen Alltag ins Wort. Sie handeln von skurrilen Nachbarschaften, Illusionen, Einsamkeiten, unerfüllten Sehnsüchten und bitteren Selbsterkenntnissen. Mit wenigen Sätzen führt sie uns mitten ins Leben ihren zerbrechlichen Figuren, z.B. Emily, deren Alkoholsucht ihre Familie ins Unglück zu stürzen droht, oder dem Klavier spielenden Wunderkind Francis, das in der Pubertät zu hören bekommt, dass es eigentlich nur mechanisch, geradezu gefühllos Klavier spiele. McCullers beleuchtet Schlüsselsituationen im Leben ihrer Protagonisten,unsentimental und unpathetisch, aber voller Anteilnahme. Alle Geschichten enden offen, ohne den Konflikt zu lösen und geben dem Leser damit Fragen auf, regen ihn an sich gedanklich mit der Fortsetzung der Geschichte zu beschäftigen.