EBOOK

Meine Mutter darf es nie erfahren


€ 5,90
 
kartoniert
Sofort lieferbar
Oktober 1979

Beschreibung

Beschreibung

"Meine Mutter darf es nie erfahren!", denkt Martin. Dass er nämlich ein so schlechtes Zeugnis bekommen hat. Denn Martins Mutter ist sehr krank, und er hat Angst, sie könnte sich schrecklich aufregen und dadurch noch viel kränker werden. Deshalb reißt Martin einfach aus. Er sieht das als den einzigen Weg. Aber es ist ein falscher Weg, den - leider - jedes Jahr viele Kinder wählen. Wie falsch der Weg ist, das zeigt dieses aufregende Buch, in dem Martin auf seiner "Flucht" von einem Abenteuer ins andere gerät - zum Schluss sogar in ein lebensgefährliches.

Portrait

Johannes M. Simmel, geb. 1924 als Sohn eines jüdischen Chemikers und einer Lektorin in Wien, verbrachte seine Kindheit in Wien und England. Nach seiner Ausbildung zum Chemie-Ingenieur war er ab 1943 als Heilmitteltechniker tätig. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete er als Dolmetscher für die amerikanische Militärregierung in seinem Land. Seit 1948 war er als Journalist tätig, schrieb Drehbücher, Reportagen und Serien. Seit 1963 arbeitete Simmel als freier Schriftsteller und lebte in München oder Frankreich. Der große Wurf gelang ihm 1960 mit dem Romantitel 'Es muss nicht immer Kaviar sein' und dem Bühnenstück 'Der Schulfreund'. Es folgten regelmäßige Veröffentlichungen von Romanen, von denen viele zum Erfolg wurden. Der Literaturbetrieb stufte Simmels Romane teilweise noch als Trivialliteratur ein. Die Kritik an seinen Werken betraf die literarische Ästhetik, aber nicht die Inhalte. Seine Themen waren unter anderem Drogenhandel, Undurchschaubarkeit der Geheimdienste, Neonazismus oder Umweltverschmutzung. Im März 2005 bekam der österreichische Schriftsteller das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.§ eit dem Jahr 1983 lebte der Autor im schweizerischen Zug, wo er am 1. Januar 2009 im Alter von 84 Jahren verstarb.

Leseprobe

Die II B hält den Atem an - Der Lehrer hält eine Rede, und niemand bemerkt, daß Martin weint - Peter und Herbert geht es auch nicht besser - Der Neger ist an allem schuld! - Von Zeit zu Zeit müßten die Schüler die Lehrer prüfen - Sogar geschiedene Eltern haben ihr Gutes - Der blasse Martin hat einen Rekord gebrochen - Es ist kein reines Vergnügen, einen Straßenbahnführer zum Vater zu haben Martin sieht einen »Onkel Doktor« und muß sich erinnern - Doktor Gerber zieht einen jungen Mann ins Vertrauen - Jede Aufregung ist Gift - Es ist nicht leicht, gut zu lügen - Bei meinem Zeugnis kann nichts passieren! - Um Gottes willen, vielleicht stirbt sie! Der liebe Gott hat nichts gehört - Es gibt nur einen Ausweg - Ich weiß nicht, wohin ich gehe.

In dem großen Klassenzimmer der II B war es so still, daß man eine Stecknadel hätte fallen hören können, als der ]Lehrer vom Pult heruntertrat, um ein paar abschließende Worte zu sprechen. Es war genau 10 Uhr und 35 Minuten man schrieb den 28. Juni, und draußen, vor den geöffneten Fenstern, sangen die Vögel in den Bäumen des großen Gartens der Hauptschule, und die Sonne schien. Es war ein schöner, heller Sommertag, dieser 28. Juni. Es war der Tag, an dem das Schuljahr zu Ende ging und die großen Ferien begannen.

Aber noch hatten sie nicht begonnen.

EAN: 9783426006498
ISBN: 3426006499
Untertitel: (Jugendbuch). 'Knaur Taschenbücher'. Illustriert.
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: Oktober 1979
Seitenanzahl: 160 Seiten
Format: kartoniert
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben