EBOOK

Heimkehr ins Exil


€ 24,50
 
kartoniert
Sofort lieferbar
September 2001

Beschreibung

Beschreibung

Friedrich G. Friedmann versteht sich selbst als "Überlebenden" - als einen der letzten Vertreter der von Denkern wie Martin Buber und Franz Rosenzweig, Gershom Scholem und Walter Benjamin geprägten deutsch-jüdischen Kultur vor dem Nationalsozialismus. Diese Kultur steht im Zentrum seiner zugleich kulturphilosophischen und autobiographischen Essays. Sie ist die Grundlage für sein Nachdenken über das Verhältnis von Judentum und Christentum. Die Auseinandersetzung mit dem Christentum war für Friedmann nie eine rein theoretische. Sie hatte ihren Ursprung in seinem Besuch eines Augsburger Benediktiner-Gymnasiums und war nach seiner Rückkehr nach Deutschland von intensiven Begegnungen und Freundschaften geprägt. Diese Begegnungen sind bestimmt vom Wissen um die Verwandtschaft von Judentum und Christentum, aber auch vom Bewußtsein der "Befangenheit" beider Traditionen im Umgang miteinander, die ihre Ursache in der Geschichte des Antijudaismus im christlichen Europa hat. Die in diesem Band versammelten Aufsätze gehen Friedmanns geistigen und persönlichen Begegnungen mit dem Christentum nach. Kritische Themen wie seine Ablehnung der Seligsprechung Edith Steins 1987 werden dabei nicht ausgespart.

Portrait

Friedrich G. Friedmann, geb. 1912, ist em. Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der Universität München. Er emigrierte 1933 nach Italien und 1940 über England in die USA. Dort lehrte er bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland 1960 als Professor für Philosophie an der Universität Arkansas. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören Politik und Kultur (C.H.Beck, 1969), Hannah Arendt (1985) sowie Miseria e dignità (1996).
EAN: 9783406480966
ISBN: 3406480969
Untertitel: Jüdische Existenz in der Begegnung mit dem Christentum.
Verlag: Beck C. H.
Erscheinungsdatum: September 2001
Seitenanzahl: 288 Seiten
Format: kartoniert
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben