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Landmüller und Industrialisierung


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September 2005

Beschreibung

Beschreibung

Je technischer die Mühlen wurden, desto romantischer gestaltete sich ihr Ruf. Die als "seelenlos" empfundene Technik erzeugte und tradierte die bis heute üblichen Stereotypen über die "klappernde Mühle am rauschenden Bach" oder "die schöne Müllerin". Wie aber sah der Lebensalltag, das Sozialgefüge und die Beziehung zur Obrigkeit während der Industrialisierung für die Landmüller wirklich aus? Diese Untersuchung zeigt am Beispiel der fränkischen Schwabachmühlen die Alltagspflichten der Bewohner, den äußerst streitbaren Umgang der Müller mit Nachbarn und Berufskollegen, die harten Arbeitsbedingungen und die Unfähigkeit des alten Handwerks die wirtschaftlichen und technischen Neuerungen des 19. Jahrhunderts in die Mentalität des "ganzen Hauses" zu integrieren. Erstmalig entsteht ein strukturgeschichtliches Gesamtbild des bis heute von Märchen und Liedern umrankten Müllerhandwerks.

Portrait

Dr. Martina Switalski, Jg. 1969; Schauspielstudium in Köln; Studium der Geschichte, Germanistik und Ethnologie in Köln und Erlangen-Nürnberg; seit 1996 Leitung der Kulturagentur Artista; Promotion in Volkskunde an der Universität Augsburg 2004; Staatsexamen an der Universität Erlangen-Nürnberg 2005; unterrichtet Deutsch und Geschichte am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg; lebt mit ihrer Familie in Forth.

Pressestimmen

Martina Switalskis Werk dürfte so auch für die Regional- und Heimatforschung zu einem ergiebigen Nachschlagewerk werden. - Aus: Erlanger Nachrichten vom 26.10.2005


EAN: 9783830915393
ISBN: 383091539X
Untertitel: Sozialgeschichte fränkischer Mühlen im 19. Jahrhundert. 'Internationale Hochschulschriften'. Zahlreiche Abbildungen.
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: September 2005
Seitenanzahl: 278 Seiten
Format: kartoniert
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