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Theorie der Erdlösung


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kartoniert
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Februar 2006

Beschreibung

Beschreibung

Der Antrieb aller Religionen lautet: Erlösung vom Übel. "Erlösung" ist aber keine statische Idee. Sie entwickelt sich vom Mythos zur aufgeklärten Religiosität. Diese strebt nach einer "Geborgenheit im Schlechten", einem Welteinverständnis trotz aller Weltübel: "Es ist, wie es ist, und es ist gut."Das religiöse Welteinverständnis stützt sich auf metaphysische Überschüsse in unserer Erfahrung: Erstens die Existenz objektiver Werte, welche die Grenzbegriffe des guten Lebens und der Erlösung miteinander verschränken. Zweitens die Existenz des Schönen, nicht nur als Artefakt, sondern auch als Naturgegebenheit. Drittens das "Wunder" der Existenz, insofern nichts, was faktisch ist, aus sich selbst heraus bestehen kann.Obwohl die Existenz der Übel jedes Bild eines persönlichen Gottes zerstört, sind in der Welt Spuren eines "Initialereignisses" enthalten, dessen Vollkommenheit keine Einschränkung duldet. Was "vollkommen" bedeutet, unterliegt einer Blockade, die freilich das religiöse Fragen nicht sinnlos macht, es vielmehr anstachelt.

Portrait

Peter Strasser ist Professor für Philosophie und Rechtsphilosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz und Gastprofessor an der Universität Klagenfurt. Seit 2003 Verfasser der Mittwochkolumne "Die vorletzten Dinge" in Die Presse. Zahlreiche Publikationen.


EAN: 9783770542383
ISBN: 377054238X
Untertitel: Eine Einführung in die Religionsphilosophie. 1. , Aufl.
Verlag: Fink Wilhelm GmbH + Co.KG
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Seitenanzahl: 173 Seiten
Format: kartoniert
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