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Individuationsprinzip als Sein und Leben


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kartoniert
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September 2006

Beschreibung

Beschreibung

Das Wesen dessen, was unsere Individualität ausmacht, ist bis heute ungewiss geblieben. Die Versuche, den letzten Grund des Individuiertseins in der Materie, in Gott bzw. im Willen als Selbstbestimmung anzusetzen, blieben insofern unvollständig, als das Verhältnis von Sein und Leben dabei nicht wirklich aufgeklärt wurde.Kühns Darstellung bietet daher Rückgriffe von Aristoteles bis Husserl und Heidegger über das Mittelalter, Descartes, Spinoza, Leibniz, Kant, Fichte, Maine de Biran, Hegel, Nietzsche, Simone Weil und Scheler, um die genannte Problematik für die Ausarbeitung eines rein phänomenologischen principium individuationis fruchtbar zu machen.Dabei ergibt sich, dass sich die Individuationsaporie nicht im Rahmen einer Ontologie als "Natur", "Zeit" oder "Seinsereignis" lösen lässt; vielmehr muss das Seinsapriori als solches hinterfragt werden. Hierdurch tritt ein ursprünglicheres Erscheinen zutage, welches im Sinne lebendiger Individuation zu denken ist.

Portrait

PD Dr. Rolf Kühn, geboren 1944, philosophische Promotion Paris-Sorbonne, Habilitation und Dozent Univ. Wien; zahlreiche Veröffentlichungen im Forschungsbereich Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Religions- und Kulturphilosophie; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie Berlin.
EAN: 9783170195066
ISBN: 3170195069
Untertitel: Studien zur originären Phänomenalisierung. 'Ursprünge des Philosophierens'. PhilosophInnen, TheologInnen.
Verlag: Kohlhammer W.
Erscheinungsdatum: September 2006
Seitenanzahl: 349 Seiten
Format: kartoniert
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