EBOOK

Doppelmoppel


€ 12,00
 
gebunden
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Januar 1998

Beschreibung

Beschreibung

Doppelmoppel kennt jeder. Die Figur in Kurt Schwitters¿ Gedicht "Doppelmoppel" ist aus der Sprache des Alltags geboren. Der Künstler Schwitters macht sich im Jahr 1927 den Spaß, ein Poem nach dem Prinzip der Verdoppelung zu dichten. Sprache und Wirklichkeit werden in einprägsamen Reimen so vermischt, daß der Leser in eine heiter-groteske Doppelwelt der Bedeutung eintaucht. Die Buchkünstlerin Sabine Schmekel hat das Gedicht "Doppelmoppel" kongenial in das Medium des Buches übertragen. Sie präsentiert die frechen Verse des Weltkünstlers aus Hannover auf Doppelseiten. Dazu läßt ihre typographische Gestaltung das Bild der Wirklichkeit hinter der Sprache aufscheinen. Kinder und Kenner schätzen das Buch gleichermaßen: Es handelt mit Phantasie und Hintersinn vom Elementaren der Literatur. Lesen und Schauen wird zum Doppelzeitvertreib. Die Edition "Doppelmoppel" ist gedacht als eine Hommage für Kurt Schwitters (1887- 1948). Das Gedicht demonstriert in seinem Wechselspiel von Sinn und Form eine künstlerische Praxis, mit der Schwitters in ähnlich ironisch gestimmten Coups die Künste des 20. Jahrhunderts revolutionierte und inspirierte. Die lebendige und frische Gestaltung der jungen Mainzer Buchkünstlerin Sabine Schmekel (Jahrgang 1970) belegt, daß Schwitters¿ Methode immer wieder zu überraschenden und originellen Ergebnissen führt. Das Buch ist ediert mit einem ausführlichen Nachwort. Die Originalausgabe erscheint als Hardcover mit Fadenheftung; 28 Seiten; Format 19,3 x 19,6 cm.

Portrait

Kurt Schwitters, geboren 1887, besuchte nach einjähriger Kunstgewerbeschule 1909 - 1914 die Kunstakademie Dresden. Nach der Rückkehr in die Heimatstadt 1915 heiratete er Helma Fischer. 1918/19 Studium an der TU Hannover. 1918 stellt Kurt Merz Schwitters seine ersten 'Merzbilder' aus und veröffentlicht seine ersten Gedichte. Nach der Begegnung mit Hans Arp nimmt er Kontakt zu allen Avantgarde-Gruppen auf, führt auf Vortragsreisen und in Ausstellungen regelrechte "Dada-Feldzüge'" und gibt von 1923 - 1932 die dadaistische Zeitschrift 'Merz' heraus. 1933 wird sein Schaffen als "entartete Kunst" verboten. 1937 flieht Schwitters vor der Gestapo nach Norwegen, 1940 nach England, wo er am 8. Januar 1948 in Ambleside/Westmoreland verstarb.


EAN: 9783980308731
ISBN: 3980308731
Untertitel: Typographisches Bilderbuch des Gedichts.
Verlag: Logo Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 1998
Seitenanzahl: 28 Seiten
Format: gebunden
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