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Die 120 Tage von Sodom


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gebunden
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September 2006

Beschreibung

Beschreibung

Skandalös, behaupten die einen. Schmerzhaft notwendig, sagen die anderen. Die '120 Tage' des 'göttlichen Marquis' polarisieren wie kaum ein zweites Werk der Weltliteratur. Vier Ehrenmänner halten 42 Frauen und Knaben auf einem Schloss gefangen und beraten, was mit ihnen zu tun sei. Da sie sich unbeobachtet wähnen, erliegen sie ihren Gelüsten und Begierden. Ungeachtet der Diskussionen, die das Buch auch heute noch auslöst, ist der Roman längst ein literarischer Klassiker, an dem niemand vorbeikommt, dem an einer rückhaltlosen Selbstaufklärung des Menschen gelegen ist.

Innenansichten

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Portrait

Donatien-Alphonse-Francois de Sade wurde in Paris geboren, wo er auch zur Schule ging. Schon in jungen Jahren lebte de Sade verschiedenste Obsessionen aus, für die er auch angeklagt wurde. 1777 wurde er dann auf königlichen Haftbefehl inhaftiert, ein vorheriges Todesurteil wurde aufgehoben. Während seiner Haftzeit schrieb er seine berühmten Romane, die immer wieder von staatlichen Stellen verboten wurden. 'Die Philosophie im Boudoir' z. B. wurde noch 1963 von der Bundesprüfstelle indiziert.
EAN: 9783866470477
ISBN: 3866470479
Untertitel: Originaltitel: Les Cent-Vingt Journées de Sodome ou L'École du Libertinage.
Verlag: Anaconda Verlag
Erscheinungsdatum: September 2006
Seitenanzahl: 479 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Karl von Haverland
Format: gebunden

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YinYang - 13.02.2010, 20:34
SADISMUS
De Sade wurde erst postum bekannt und einflussreich dank einer Reihe von Romanen, deren Handlungen mit pornografischen Szenen durchsetzt sind und deren Protagonisten insbesondere materialistische und atheistische Thesen vertreten. Aufgrund einer skandalträchtigen Lebensführung verurteilt, verbrachte de Sade viele Jahre in Haft, die er mit dem Verfassen erzählender und dramatischer Werke ausfüllte. Nach einer kurzen Zeit politischer Aktivität in der Zeit der frazösischen Revolution wurde er wegen seiner als unsittlich betrachteten Schriften für den Rest seines Lebens in der Irrenanstalt bei Paris eingeschlossen. Skandalös, behaupten die einen. Schmerzhaft notwendig, sagen die anderen. Die 120 Tage des göttlichen Marquis polarisieren wie kaum ein zweites Werk der Weltliteratur. Vier Ehrenmänner halten 42 Frauen auf einem Schloß gefangen und beraten, was mit ihnen zu tun sei. Da sie sich unbeobachtet wähnen, erliegen sie ihren Gelüsten und Begierden. Ungeachtet der Diskussionen, die das Buch auch heute noch auslöst, ist der Roman längst ein literarischer Klassiker, an dem niemand vorbeikommt, dem an einer rücksichtslosen Selbstaufklärung des Menschen gelegen ist. - VON DE SADES NAMEN IST DER BEGRIFF SADISMUS ABGELEITET. -