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Der Bankplatz Berlin zur Nachkriegszeit


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kartoniert
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Juli 2006

Beschreibung

Beschreibung

Internationale Bieter streiten in einem hitzigen Gefecht um die Berliner Bank, die Bankgesellschaft Berlin wird 2007 verkauft. Berliner Bankengeschichte von den letzten Kriegstagen bis in die Fünfzigerjahre ist ereignisreich, spannend und hochaktuell. Die sowjetische Alleinherrschaft nach der Eroberung sowie der Vier-Mächte-Status führten dazu, dass sich die Teilung Berlins in der Berliner Bankengeschichte konzentriert widerspiegelt. Transformation bzw. Rekonstruktion des Schlüsselsektors Banken in Ost- und Westberlin waren eng verzahnt mit der Spaltung der Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme. Sebastian Pollems untersucht einen wirtschaftlichen Schlüsselsektor an einer geopolitisch sensitiven Nahtstelle. Quellen aus Archiven jenseits des Eisernen Vorhangs erlauben es, die Hintergründe alliierter Deutschlandpolitik neu zu interpretieren. Aus historischen Quellen und heutiger Sicht ensteht ein Bild damaliger Handlungs- und Entscheidungsalternativen, das die Zwangsläufigkeit der Spaltung neu hinterfragt.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsübersicht: I. Einleitung - II. Die strukturellen Veränderungen des Kreditgewerbes während der sowjetischen Alleinverwaltung von Berlin: Der Bankplatz Berlin vor dem Zweiten Weltkrieg - Die stufenweise Schließung der Berliner Kreditinstitute - Die Einrichtung eines einstufigen kommunalen Bankensystems in Berlin - Frühe Ausgangsbedingungen für die Banktätigkeit in Berlin - Hintergründe der sowjetischen Eingriffe in das deutsche Bankwesen - III. Das Berliner Bankwesen unter Viermächteverwaltung: Die Ziele der Bankenpolitik der Alliierten - Die Situation der ruhenden Berliner Banken - Die Geschäftsentwicklung der drei Berliner Institute unter Aufsicht der Alliierten Kommandantur - Zwischenergebnis: Das Kreditgewerbe Berlins am Vorabend der Währungsreformen - IV. Die Spaltung des Berliner Bankwesens: Politische und wirtschaftliche Spaltung der Stadt Berlin - Die Spaltung der Berliner Kreditinstitute in Ost und West - V. Die Transformation des Bankwesens in Ostberlin: Die Neuregelung der Bankenfunktionen - Die Neuordnung der Bankstrukturen - Die Geschäftsentwicklung der umgestalteten Ostberliner Institute - Das Bankensystem der DDR: Veränderte Stellung und neue Funktionen der Banken in einer zentralplanwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung - VI. Die Rekonstruktion einer marktwirtschaftlichen Bankenordnung in Westberlin: Die Rahmenbedingungen des Bankgeschäfts in Westberlin - Die Entwicklung des Stadtkontors in Westberlin - Die Entwicklung der Sparkasse der Stadt Berlin-West - Der Zusammenschluss der Volksbanken in den Westsektoren Berlins - Wiederbeginn und Normalisierung des privaten Bankgeschäfts in Westberlin - Der Westberliner Bankenplatz nach Abschluss der Rekonstruktion - Zusammenfassung - Anhang - Quellen- und Literaturverzeichnis - Personen- und Sachwortregister

Pressestimmen

"[...] Pollems Studie ist ein 'must' für alle, die sich mit der deutschen Finanzgeschichte nach Ende des Zweiten Weltkriegs beschäftigen. Der umfangreiche bibliographische Anhang, ein ausführlicher Tabellenteil und ein Glossar machen sie als Lektüre für alle diejenigen noch wertvoller, die sich sowohl für die deutsche Banken-, als auch allgemein für die deutsche Nachkriegsgeschichte interessieren." Harald Wixforth, in: Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 95. Band, Heft 1 (2008)
EAN: 9783428119950
ISBN: 3428119959
Untertitel: Transformation und Rekonstruktion des Ost- und Westberliner Bankwesens zwischen 1945 und 1953. 'Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte'. Tabellen.
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Erscheinungsdatum: Juli 2006
Seitenanzahl: 501 Seiten
Format: kartoniert
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