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Die Vier-in-einem-Perspektive


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kartoniert
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Mai 2009

Beschreibung

Beschreibung

Es ist an der Zeit, aus den falschen Alternativen, die Politik lähmen und langweilig machen, auszubrechen: Wollen wir ein Erziehungsgeld für Mütter erstreiten oder bessere Kindergärten? Wollen wir eine Frauenquote in der Politik oder uns außerparlamentarisch engagieren? Wollen wir den gewerkschaftlichen Kampf um Löhne und Tarifabkommen stärken oder soll die Forderung nach Grundeinkommen ins Zentrum? Und wie steht es mit Lernen, Entwicklung, Kultur - oder haben wir jetzt keine Zeit dafür, weil es Dringlicheres gibt wie Krieg, Hunger, Umweltkatastrophen? Im Fokus von Frigga Haugs "Vier-in-einem-Perspektive" steht die Utopie einer gerechten Verteilung von Erwerbsarbeit, Familienarbeit, Gemeinwesensarbeit und Entwicklungschancen. Sie entwickelt einen Kompass, der die vier Bereiche auf einen Zusammenhang orientiert und in dieser Bündelung zugleich 'realpolitisch' und emanzipatorisch-gesellschaftsverändernd ist.

Inhaltsverzeichnis

Schwellenangst. Notiz zur Gewalt gegen Frauen / Köhlers Zukunftswerkstatt / Sex im Klassenzimmer (Lehrende als Manager im Sexuellen) / Der Weg, der in die Welt und nicht ins Haus führt/Ohne Vernunft kann man nichts machen. Materialanalyse zur "Gelben Tapete" (Vernunft; Spracharbeit) / Krise der Sozialdemokratie (Ende des sozialistischen Projekts & passive Revolution; Der neue Mensch; Politik des Widerstands; Geschlechterverhältnisse, "Alterung" der Gesellschaft) / "Schaffen wir einen neuen Menschentyp" - Von Henry Ford zu Peter Hartz / Im Banne der Polis. Versuch zu ergründen, was Linke & Feministinnen an Hannah Arendt fasziniert (Zur Architektur des arendtschen Denkens: Zum Politischen, Arbeit & Herstellen, Macht; Menschen & Leben; Entführung aus der Kommune: Rosa Luxemburg, Bertold Brecht; Feministische Rezeptionen) / Zur Theorie der Geschlechterverhältnisse (Geschlechterverhältnisse als Produktionsverhältnisse; Diskussion im Feminismus: Die Kontroverse, Geschlechterverhältnisse & die Kategorie Geschlecht, Feministische Soziologie) / Lehren und Lernen (Lerntheorien; Die lernenden Subjekte: Lernerinnerungen, Lerntagebücher 1993-2000: Das Lern­arrangement, Die anderen & das Ich: Angst & Täuschung, Kritik & Selbst, Die anderen Tagebücher als Schlüsselerlebnis, Der Stoff: Begriff & Begreifen, Selbstveränderung, Vorurteile, Weitere Blocka­den: Political Correctness, Cultural Studies; Verlernen) / Paradoxien feministischer Realpolitik. Zum Kampf um die Frauen­quote (Historischer Hintergrund; Ethik der Quote; Quotierung & Hegemonie; Leistungsproblem & Verteilung von Arbeit als Sozialisationseffekt; Über die Natur der Frauen: Unterstützung der Quotierung durch Feministinnen; Wissenschaft & Vereinzelung; Hausfrauenproblem & Gesellschaftsvertrag)

Portrait

Frigga Haug entwickelte u.a. die international praktizierte subjektwissenschaftliche Methode der Kollektiven Erinnerungsarbeit. Bis 2001 lehrte sie als Professorin für Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik. Gastprofessuren führten sie nach Kopenhagen, Klagenfurt, Innsbruck, Sydney, Toronto und Durham. Sie ist Vorsitzende des Berliner Instituts für kritische Theorie, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac, im Kuratorium des Institut Solidarische Moderne, im Verband deutscher Schriftsteller und in der Partei Die Linke.
EAN: 9783886193363
ISBN: 3886193365
Untertitel: Politik von Frauen für eine neue Linke. Nachdruck der 2. Auflage 2009.
Verlag: Argument- Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Seitenanzahl: 352 Seiten
Format: kartoniert
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