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Rechtsextremismus in Frankreich: Der Front National als Partei der goldenen Mitte?


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November 2007

Beschreibung

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Region: Westeuropa, Note: 1.0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Politische Wissenschaften), Veranstaltung: Rechtextremismus in Europa, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Wie konnte zum ersten Mal in der Geschichte Frankreichs eine rechtextreme Partei in die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen 2002 mit über 17 % gelangen? Welche politische Strategie verfolgt *L ¿extreme droite*, um mehr Akzeptanz bei der bürgerlichen Schicht zu gewinnen und damit sich mehr Stimmen in den Wahlen zu bescheren? Warum sind die Wahlerfolge des Front Nationale nicht nur alleine auf die Politikverdrossenheit und Frustration der Menschen in der V. Republik zurückzuführen? In dieser Arbeit werden die Extremrechten und ihre Parteiprogrammatik ausführlich und in einer verständlichen Form analysiert, um den Kern ihrer Ideologie zu erforschen. Seit Jahren beteuert Le Pen: -la France est de retour. Quelle France-, meinte er. Frankreich des Hasses, Intolerant und der Verachtung?. Im Hinblick auf die Machtergreifung der NSDAP 1933 scheint die Auseinandersetzung mit dieser Problematik wichtiger denn je. , Abstract: Einleitung

Das rechtsradikale Gedankengut in Europa wird von verschiedenen politischen Parteien und Bewegungen aus dem rechtsextremen Spektrum artikuliert, die zwar unterschiedliche Entstehungsgeschichten haben, sie weisen jedoch grundsätzlich viele ähnliche ideologische Elemente in der Organisation und in der Programmatik auf.
Bei ihrem politischen Kampf zum Umwälzung der in allen europäischen Ländern bestehenden demokratischen Strukturen brauchen vor allem die legal etablierten rechtsradikalen Parteien paradoxerweise die Rechtsstaatlichkeit als einen wichtigen Bestandteil der Demokratie, um ihre Parteiziele zur Schaffung eines autoritären Nationalstaates mit Einschränkungen der Gewaltenteilung, des Pluralismus und des Parlamentarismus zu erreichen.
Die Frage nach der Verfassungskonformität dieser Parteien ist nicht nur umstritten, sondern sie ist vom Land zu Land in Europa unterschiedlich zu interpretieren, was zuletzt mit den historischen Begebenheiten jedes Landes und mit den unterschiedlichen Deutungen des Extremismusbegriffes zu tun hat.
Während in Deutschland der politische Diskurs über den Begriff des Extremismus einen rechtlich-normativen Charakter hat, weil hier zu Lande dieser Begriff mit der Ablehnung des demokratischen Verfassungsstaates assoziiert wird, fungiert dieser Begriff in Frankreich als ein parteisoziologisches Phänomen, das die Anwendung der politischen Gewalt in Frankreich beschreibt.
In dieser Arbeit wird aber kein Vergleich zwischen den Rechtsextremen Parteien in Deutschland und Frankreich unternommen. In den beiden Ländern sind zwar die rechtsextremen Partein in dem politischen System festetabliert, ihre politische Mitwirkung bleibt aber vom Land zu Land sehr unterschiedlich und logischerweise von den Wahlergebnissen abhängig.
EAN: 9783638853279
ISBN: 3638853276
Untertitel: (Stand 2002). Auflage.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: November 2007
Seitenanzahl: 28 Seiten
Format: kartoniert
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