EBOOK

Die Wahrheit meines Vaters


€ 10,99
 
kartoniert
Sofort lieferbar
April 2008

Beschreibung

Beschreibung

Delia Hopkins verbrachte eine glückliche Kindheit, daran bestand bisher nie ein Zweifel. Doch als eines Tages die Polizei ein schreckliches Geheimnis über ihre Familie offenbart, holt eine Vergangenheit Delia ein, von der sie nicht einmal wusste, dass es sie gab ... Jodi Picoult erzählt die zutiefst berührende Geschichte einer Frau, und es gelingt ihr, den Wert der Erinnerung und der Liebe fühlbar zu machen.

Portrait

Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, veröffentlichte 1992 ihren ersten Roman, der sofort zu einem großen Erfolg wurde. 2003 wurde sie mit dem New England Book Award ausgezeichnet. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in Hanover, New Hampshire. Mit dem Roman »Beim Leben meiner Schwester«, der wochenlang auf den Bestsellerlisten stand, gelang ihr der Durchbruch in den USA. Sie gehört inzwischen zu den erfolgreichsten amerikanischen Erzählerinnen weltweit und wurde 2007 in England zur Autorin des Jahres gewählt. Zuletzt erschienen auf Deutsch »Die Wahrheit meines Vaters« und »Neunzehn Minuten«.

Pressestimmen

»Jodi Picoult lesen heißt, die Welt um sich herum vergessen. Fabelhaft eindringlich erzählt die amerikanische Bestsellerautorin von den dunklen Seiten des Lebens.« Buchjournal . »Picoult webt aus geheimen Gefühlen und verdrängten Erinnerungen ein Netz fragwürdiger Entscheidungen - und schafft es, sie durch Perspektivenwechsel bei jeder ihrer Figuren konsequent erscheinen zu lassen.« Buchmarkt
EAN: 9783492251723
ISBN: 3492251722
Untertitel: Roman. Originaltitel: Vanashing Acts. 'Piper Taschenbuch'.
Verlag: Piper Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: April 2008
Seitenanzahl: 537 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Janine2610 - 22.09.2016, 02:03
Was man aus Liebe tut ...
... muss nicht immer besonders logisch sein. Oder legal. In Andrew Hopkins Fall war es gegen das Gesetz. Verdenken konnte ich ihm seine Taten allerdings nicht, denn als ich nach und nach die Gründe dafür erfahren habe, war ich immer mehr der Überzeugung, dass ich genauso gehandelt hätte. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht von der teilweise erschütternden Wahrheit verraten, das soll schon jeder selbst herauslesen, wie Andrew versucht hat, das Leben seiner Tochter Delia zu retten . Ich möchte lieber erklären, warum das Buch von mir nur drei Sterne bekommen hat ... ~ Es ist immer leichter, einen Menschen zu verurteilen, als sich zu überlegen, was ihn vielleicht so weit gebracht hat, eine illegale oder moralisch verwerfliche Tat zu begehen, weil er glaubt, dass er dann besser dran ist. ~ (S. 377) Die Handlungen der Figuren (in der Gegenwart) konnte ich größtenteils nicht nachvollziehen. Warum? - Weil mir manche Entscheidungen für erwachsene Menschen etwas überstürzt und kindisch erschienen sind. Mit ein Grund für das Unverständnis der Handlung, war wahrscheinlich auch die Tatsache, dass die Autorin ziemlich stark an den Emotionen der Buchfiguren gespart hat. Es wird fast alles so nüchtern und gefühllos beschrieben - das hat mir gar nicht gefallen. Auf diese Weise habe ich zu keinem der Hauptcharaktere eine gewisse Nähe aufbauen können. Die Geschichte/die Buchfiguren waren nur aus der Distanz zu betrachten, so richtig einfühlen konnte ich mich leider in niemanden. Zusätzlich erschwert wurde der Nähe-Aufbau durch die Kapitelwechsel. In jedem neuen Kapitel wird aus der Sicht einer anderen wichtigen Person erzählt - und davon gab es gar nicht mal so wenige, fünf waren es mindestens. ~ Ich könnte ihr aus eigener Erfahrung sagen, dass Menschen, die wir lieben, manchmal Entscheidungen treffen, die wir nicht nachvollziehen können. Aber wir sind trotzdem in der Lage, diese Menschen weiterhin zu lieben. Nicht das Verständnis zählt, sondern die Vergebung. ~ (S. 86) Was mir wiederum gefallen hat, waren die Einblicke, die man über alkoholkranke Menschen bekommen hat. Der Alkohol spielt in diesem Buch eine tragende Rolle, genauso wie eine Verhandlung vor Gericht (aber die ist ja fast schon Markenzeichen von Jodi Picoult) und ich persönlich fand es sehr interessant, zu dieser Thematik auch einmal mehr lesen zu können. Ebenso, aber das hat mir nur zum Teil gefallen, tauchen im Text immer wieder bedeutungsschwere Sätze, Gespräche und Fragen auf, über die man vermutlich stundenlang philosophieren könnte. Für mich war das manchmal etwas zu viel, aber ich glaube, das ist sowieso eher Geschmacksache. Dann gab es da noch Gefängnisszenen, die zwar zum Teil heftig zu lesen waren, mir aber dennoch wie reine Seitenfüller vorgekommen sind, da sie mit dem eigentlichen Problem mit Delia nicht viel zu tun hatten. Ganz genauso wie ein Abschweifen vom Thema sind bei mir die Szenen angekommen, in denen eine Indianerfrau mit Delia Kontakt hatte. Die alte Indianerin hat von abgehobenen Dingen gesprochen, die in ihrem Glauben verankert sind, mit dem ich aber nicht viel anfangen konnte. Es kamen auch einige indianische Ausdrücke vor, die unaussprechlich waren und mich eigentlich nur gelangweilt haben. ~ »Ja!« falle ich ihr ins Wort. »Er ist ein Lügner. Er hat mich achtundzwanzig Jahre belogen, wollen Sie das von mir hören? Aber die Alternative war die Wahrheit, und die will niemand hören.« ~ (S. 457) Und zu guter Letzt muss ich noch erwähnen, dass es in dieser Geschichte auch um eine Dreiecksbeziehung geht. Interessanterweise lese ich in letzter Zeit viele Geschichten mit Dreiecksbeziehungen, aber diese hier ist mir irgendwie auf die Nerven gegangen. Eben, weil ich, wie oben schon erwähnt, die Handlungen so mancher Charaktere nicht nachvollziehen konnte, wegen deren fehlender Gefühle. Alles in allem also eine kleine Enttäuschung für mich. Mein Gesamteindruck war allerdings gar nicht so negativ, wie man durch meine zahlreichen Kritikpunkte jetzt vermuten könnte, unbedingt weiterempfehlen möchte ich »Die Wahrheit meines Vaters« aber auch nicht.
Jacqueline Wermuth - 27.10.2012, 12:07
Die Wahrheit meines Vaters
Jodi Picoult zieht ihre Leser von der ersten Seite, bis zur letzten Seite in ihren Bann, man kann es einfach nicht aus der Hand legen, man muss unbedingt wissen was am Ende passiert....
Libero - 20.06.2009, 19:43
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Ich finde das Buch eher schwach. Obwohl die Geschichte sehr viel Spannung verspricht, wird das Thema nicht wirklich schlüssig erzählt. Viel zu viel Übersinnliches und Ungeklärtes zieht das Buch in die Länge, Manches wirkt sehr, sehr unglaubhaft und wirklich gute Ideen verlaufen buchstäblich im Sand von Arizona. Da hätte man wirklich mehr draus machen können, denn dass Picoult eine begnadete Erzählerin ist, hat sie in anderen Büchern bewiesen.
Anonym - 15.01.2009, 13:22
Die Wahrheit meines Vaters
Dieses Buch vermittelt ein sehr spannendes Gefühl. Man ist gezwungen weiter zulesen um raus zubekommen wie es denn jetzt weiter geht. Allein die ersten 30 Seiten sind sehr schön geschrieben. Dieses Buch kann ich nur weiter empfehlen.