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Diese Geschichte


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gebunden
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Februar 2008

Beschreibung

Beschreibung

Als der Bauer Libero Parri 1903 seine Kühe verkauft, um eine Garage im Piemont einzurichten, halten ihn alle für verrückt. Auch dann noch, als sich tatsächlich ein Rennfahrer, Graf D'Ambrosio, in die gottverlassene Gegend verirrt und das Schicksal seinen Lauf nimmt. Liberos schöne Frau findet eine zweite Liebe, und sein Sohn Ultimo zieht in die furchtbare Schlacht von Caporetto. Nach dem Ersten Weltkrieg verschlägt es Ultimo nach Amerika, wo er sich in Elizaveta, eine russische Prinzessin, verliebt. Seine große Leidenschaft bleibt jedoch die Jagd nach der vollkommenen Rennbahn ... Abenteuer und Geschwindigkeit, Liebe und Mythos, Träume und Visionen: Baricco verwebt sie zu einer Saga, die fast das ganze kurze 20. Jahrhundert umfasst und sich auf zwei Kontinenten abspielt.

Portrait

Alessandro Baricco, 1958 in Turin geboren, studierte Philosophie und Musikwissenschaft. Er ist Mitherausgeber verschiedener Literaturzeitschriften und von La Repubblica. 1994 gründete Baricco zusammen mit Freunden die Scuola Holden, eine Privatuniversität, an der er kreatives Schreiben unterrichtet. Neben seinen Romanen hat Baricco zahlreiche Essays, Erzählungen und Theaterstücke verfasst. Er wurde mit dem Premio Campiello, dem Premio Viareggio und dem Prix Médicis Étranger ausgezeichnet. Sein Werk erscheint in zahlreichen Sprachen. Der Roman Novecento wurde 1999 unter dem Titel Die Legende vom Ozeanpianisten von Giuseppe Tornatore, Seide 2007 von François Girard verfilmt. Bei Hanser erschienen zuletzt Diese Geschichte (Roman, 2008), Land aus Glas (Neuausgabe 2009), Seide (Roman, 2011) und So sprach Achill. Die Ilias nacherzählt von Alessandro Baricco (2011).
EAN: 9783446209183
ISBN: 3446209182
Untertitel: Originaltitel: Questa Storia. 4. Auflage.
Verlag: Hanser, Carl GmbH + Co.
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Seitenanzahl: 312 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Annette Kopetzki
Format: gebunden

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Kundenbewertungen

Claudine Borries - 06.03.2008, 11:15
Phantasievoll kontruierte Geschichte
Baricco ist ein Dichter der leisen Töne. Wie durch eine mattierte Scheibe sieht man die Handlung an sich vorbeiziehen. Selbst noch die grausigsten Beschreibungen des Krieges vermitteln den Eindruck von Distanz. In der Schlacht um Caporetto ging es um die tiefe Erschöpfung der Soldaten, die zum Rückzug der Truppen führte. Damals endete alles in einem wilden Chaos. Baricco beschreibt die Situationen so glasklar, dass man die Kälte spürt, mit der die Menschen nur noch an das eigene Überleben denken. Die Figuren bleiben jedoch ferne. Für niemanden kann man sich so recht erwärmen, und die Empathie bleibt auf der Strecke. "...die Menschen leben viele Jahre lang, doch in Wirklichkeit sind sie nur lebendig, wenn sie das tun können, wofür sie geboren sind." Utopien und Träume beflügeln, Stagnation macht das Leben zunichte. Dieses Fazit lässt sich aus der Geschichte ziehen. Baricco wagt sich an schwierige Themen, die er langsam und zögernd entwickelt. Seine eigenwilligen Erzählkonstruktionen fordern dem Leser einige Mühen ab. In Italien stand das Buch jedoch monatelang auf den Bestsellerlisten.