EBOOK

Tender Bar


€ 9,95
 
kartoniert
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April 2008

Beschreibung

Beschreibung

Eine Bar ist vielleicht nicht der beste Ort für ein Kind, aber bei weitem nicht der schlechteste. Vor allem das »Dickens« nicht, mit seinen warmherzigen und skurrilen Figuren: Smelly, der Koch, Bob der Cop mit seiner dunklen Vergangenheit oder Cager, der Vietnam-Veteran. Für den kleinen JR, der alleine mit seiner Mutter wohnt, sie alle sind bessere Väter als seiner es jemals war. JR wird erwachsen, und erfüllt sich seinen Traum: er geht nach Yale. Die Bar wird JR sein Leben lang begleiten. Dort hört er zum ersten Mal Sinatra, sieht Baseballspiele im Fernsehen, und trinkt sein erstes Bier. Und bekommt all das, was er braucht: Mut, Zuversicht und die Gewissheit, dass es nicht immer nur die Guten oder die Bösen gibt, dass Bücher Berge versetzen können und dass man an gebrochenem Herzen nicht stirbt.
Ein abwechselnd herzzerreißender und urkomischer Roman über tapfere Kinder, mitfühlende Männer und starke Mütter. Und darüber, dass Träume auch wahr werden können - wenn man für sie kämpft.

Portrait

JR Moehringer wurde 1966 in New York geboren, er studierte in Yale und ist Reporter bei der Los Angeles Times. 2000 gewann er den Pulitzer-Preis. "Tender Bar" ist sein erstes Buch, das in den USA gefeiert wurde und monatelang die Bestsellerlisten anführte.
EAN: 9783596176151
ISBN: 3596176158
Untertitel: Originaltitel: Tender Bar. 'Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum: April 2008
Seitenanzahl: 459 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Brigitte Jakobeit
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Thrillerfan - 31.12.2014, 20:05
abseh-bar..
fängt amerikanisch american dream boy an, ist teilweise gut und real erzaehlt, steigert sich leider gar nicht. Verliert sich ab der Mitte, nicht mehr authentisch sondern schwammig, als hätte man dem Protagonisten und seinem Umfeld Aufputschmittel gespritzt, damit sie noch 200 Seiten durchhalten.
Tilman Schneider - 08.05.2009, 16:12
überschätzt
Angestachelt von den vielen Ankündigungen und Überschwänglichen Besprechungen habe ich mich förmlich auf das Buch gestürzt und war von den ersten 30Seiten gefesselt und wurde dann ins bodenlose geworfen. Alles was so gut anfängt, so vielsagend beginnt und auch gut erzählt wird, verschwindet dann irgendwo im Laufe der Geschichte. Selbst die anfangs noch sehr gute Sprache wird trivial und der Held ist einfach nur zu bedauern und seine Leidenschaft und große Liebe kann ich überhaupt nicht teilen und hätte am liebsten immer wieder gefragt, was findest Du an der? Wieso entwürdigst Du Dich selbst? Seltsam und überschätztes Buch.
Nils Kottmann - 16.10.2008, 02:43
One Bourbon, one Scotch and one Beer!
Ich muss gestehen, dass ich von dieser Biographie begeistert bin. Moehringer hat ein faszinierendes Leben. Er wächst ohne Vater auf mit einer armen Mutter, die mit ihrem Sohn immer wieder zu ihrem misanthropischen Vater ziehen muss, da sie kaum Geld verdient. Umso erstaunlicher ist der Weg ihres Sohnes. Er würde fast perfekt den amerikanischen Traum beschreiben. Aber nur fast. JR fehlt der Vater, den er durch liebenswerte, eigenartige Barbesucher ersetzt (aber auch Frank Sinatra), die er durch seinen Onkel kennen lernt und die ihn auch schließlich für das Leben rüsten. Das alles ist wunderschön und manchmal auch sehr humorvoll beschrieben. Deshalb bekommt das Buch 5 Sterne und deshalb ist es ein Buch, das man weiterempfehlen sollte!
Polar - 26.03.2008, 16:29
Draußen bei Freunden
Für alle, die die Kneipenkultur lieben, gerne tragische Familiengeschichten erzählt bekommen, für Leser, die Smelly den Koch und Bob the Cop mögen, die nachvollziehen können, wie jemand auf der Flucht ist, als solcher erkannt und von anderen aufgenommen wird. In Amerika wird das, was uns in Deutschland als Roman verkauft wird, als A Memoir angekündigt, und so liest es sich streckenweise auch. Der Autor geht bis auf wenige Ausnahmen gnädig mit seinen Figuren um. Wenn da nicht der Vater wäre. Die Stimme. Ohne die er auskommen muß. Das Leben geht auch ohne ihn weiter. Wohnungen, die einem Leser als schreckliche Behausungen vorkommen müssen, wachsen dem Sohn ans Herz. Schließlich hat er ja Glück, ist obwohl benachteiligt oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Daß ausgerechnet 9/11 am Ende zum Resümieren herhalten muß, mag man dem Autor zu Guten halten, wenn es sich wirklich in seinem Leben so abgespielt hat, ansonsten wirkt es recht melodramatisch. Trotzdem liest man den Schmöker gern. Wahrscheinlich weil man sich für sich selbst wünscht, einen Ort wie das Publicans gekannt zu haben, an der man die Welt an der Tür abgeben konnte, um sich eine eigene zu schaffen.
C. Meier - 20.03.2008, 11:15
Ein Hoch auf die Bar!
Moehringer erzählt urkomisch vom Heranwachsen im "Dickens" und kann den Mikrokosmos "Bar" so gut darstellen, dass man sich nach wenigen Kapiteln schon selbst als Stammgast fühlt. Das Leben des kleinen JR fängt dort an und immer bleibt er den Bars dieser Welt verbunden. Das ganze ist so gut geschrieben, dass man aber gerne über 400 Seiten gerne mit dabeibleibt.