EBOOK

Die Tochter des Fotografen


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kartoniert
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Mai 2008

Beschreibung

Beschreibung

"Ein Roman zum Bewundern, Betrauern und Begeistertsein." BamS
Wie kann eine Frau weiterleben, wenn ihr das Kind genommen wird? Schmerzhaft und schön erzählt Kim Edwards die Schicksalsgeschichte einer Familie. Sie berichtet von Trennungen und Neuanfängen und der erlösenden Kraft der Liebe.
"Die Tochter des Fotografen" ist ein überwältigendes Epos über das Lebensglück und Lebensleid. Der Roman war in den USA der Erfolg des Jahres, wochenlang stand er auf Platz 1 der Bestsellerlisten.


Portrait

Kim Edwards, Autorin der Kurzgeschichtensammlung "The Secrets of a Fire King", war u. a. für den PEN/Hemingway Award nominiert und wurde mit dem Whiting Award und dem Nelson Algren Award ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman.

Pressestimmen

"Bewundern. Betrauern. Begeistertsein."
- Bild am Sonntag

"Bezaubernd von der ersten Seite an."
- Für Sie
EAN: 9783746624440
ISBN: 3746624444
Untertitel: Originaltitel: The Memory Keeper's Daughter. 'Aufbau Taschenbücher'.
Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Seitenanzahl: 540 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Silke Haupt, Eric Pütz
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Dunkele Blätter - 19.11.2010, 09:08
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Wenn ich an die Handlung denke krieg ich nur gänsehaut. Eines der schönsten und emotionalsten bücher die ich je gelesen habe. Ich habe beim lesen mitgefühlt und war so begeistert von den hauptpersonen die schwächen haben und einfach versuchen zu überleben. ich möchte nicht zu viel verraten desshalb verrate ich nicht die Handlung aber das buch ist atemberaubend und muss von jedem GELESEN werden.
sternthaler75 - 20.11.2009, 23:28
Mandelaugen...
Sie ist so klein, kleiner als ihr Zwillingsbruder, seht doch nur, wie sie schläft. Ihre dunklen Haare, genau wie bei Paul. Und ihre Haut... ganz rosig, so zart und weich wie Samt, bedeckt mit feinsten Härchen. Ihre kleine Stupsnase, die kleinen Finger, noch winzigere Fingernägel, ganz weich, die dunklen Augen, wie Mandeln geformt. Ja genau... mandelförmig...denn Phoebe hat das Down-Syndrom. Und darum gibt ihr Vater, Dr. David Henry, sie gleich nach der Geburt weg. Sie soll von der Krankenschwester Caroline in ein Heim gebracht werden. Seiner Frau erzählt er später, die Kleine sei gestorben. Doch Caroline bringt es nicht übers Herz, dieses kleine, zarte Wesen einfach abzugeben. Und so nimmt sie sie bei sich auf, zieht sie groß, liebt sie über alles, kämpft um Gerechtigkeit...und niemand erfährt von ihrem Geheimnis. Phoebes Zwillingsbruder Paul weiß von alldem nichts, ebenso Norah, die Mutter. Er wächst auf in einer geborgenen Umgebung, hat alles, muß nicht kämpfen, wird behütet. Nur David hat manchmal Briefkontakt zu Caroline. Um sein Geheimnis für sich erträglich zu machen, fotografiert er, hält Augenblicke und Momente fest, für den Moment, in dem er versagt hat. Doch mit der Zeit zerbricht die Ehe, und David nimmt sein Geheimnis mit.. Diese Geschichte spielt in den 60er Jahren in den USA, und geht bis in die End-80er. Das Leben von Paul und Phoebe wird parallel geschildert, es läßt sich angenehm lesen, wie ich finde, ist mit viel Gefühl und Emotionen geschrieben, ohne kitschig zu wirken. Immer auf der Augenblick wartend, wann das Geheimnis gelüftet wird, mußte ich weiter lesen, konnte es nur widerwillig beiseite legen. Es ist auf jeden Fall lesenswert. Die Autorin Kim Edwards, einst Leherin in Kambodscha, lebt in Lexington, Kentucky, und schrieb dieses Buch, nachdem sie in ihrer Gemeinde von einer ähnlichen Geschichte erfuhr.
Ramse - 31.10.2008, 15:41
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Der Roman "Die Tochter des Fotografen" von Kim Edwards beginnt im Jahre 1964, als Norah Henry ihr erstes Kind zur Welt bringt, welches Paul heißt. Doch während sie noch in Narkose liegt, setzen die Wehen erneut ein und sie bringt ein zweites Kind zur Welt, welches ein Mädchen ist und Phoebe heißt. Doch Phoebe wird nicht gesund geboren, denn sie hat das Down-Syndrom. In sekundenschnelle trifft Norahs Mann David, der entbindende Arzt, eine Entscheidung. Um seine Frau zu schützen bittet er die Krankenschwester Caroline, das Kind in ein Heim zu bringen. Als seine Frau erwachte, erzählte er ihr jedoch, dass Pauls Zwillingsschwester bei der Geburt gestorben sei. Im weiteren Verlauf des Buches wird die Trauer der Mutter um den Verlust ihres Kindes, die Empfindungen Pauls in seiner Familie, das Gefühlschaos des Vaters und die Gefühle und Probleme Carolines, die Phoebe großzieht behandelt. Zudem ist das Verhalten des Vaters für mich unglaubwürdig, unverständlich und wirft viele Fragen auf z.B. warum David seiner Frau überhaupt erzählt, dass noch ein zweites Kind geboren wurde, denn Norah lag schließlich in Narkose. Ich frage mich auch warum Caroline 25 Jahre gebraucht hat, um Norah Henry über Phoebe zu informieren, und nicht schon vorher Kontakt mit ihr aufgenommen hat. Zusammenfassend ist der Roman insgesamt sehr emotional und mitfühlend geschrieben, jedoch hätte es mir persönlich ausgereicht nicht allzuviel vom Leid der Mutter zu lesen. Denn dadurch wirkte der Roman auf mich zu langatmig, da die Handlung nicht vorangetrieben wurde. Die behandelnde Geschichte hat mir jedoch gut gefallen, auch wenn mir zeitweise gewisse Informationen gefehlt haben. Desweiteren habe ich beim Lesen des Buches nur selten Spannung verspürt. Dies lag meiner Meinung daran, dass entscheidende Wendepunkte der Geschichte immer in Rückblicken berichtet werden wie z.B. der plötzliche Tod Davids. Somit erhält die Geschichte für meinen Geschmack eine etwas zu ruhige Stimmung, denn ich hatte das Gefühl, dass der Autorin nicht viel daran lag, viel Unerwartetes oder Höhepunkte einzubauen. Sie wollte meines Erachtens eher die schwierigen Situation jeder einzelnen Person herausstellen und den Leser intensiv damit konfrontieren. "Die Tochter des Fotografen" ist meiner Meinung nach ein Roman, welcher zum einen ein sehr ernstes Thema behandelt und dennoch leicht zu lesen und zu verstehen ist. Jedoch überrascht es mich, dass dieses Buch ein Bestseller ist, denn mir ist es definitiv zu langatmig und teilweise zu kitschig geschrieben.
Sybille Seuffer - 16.07.2008, 23:39
Ein Familiengeheimnis und seine Folgen
Der Alltag einer Kleinfamilie wird detailliert beschrieben und immer schwingt das Familiengeheimnis mit. Zwei Erzählstränge laufen parallel und der Leser ist gespannt wie und wann diese Stränge zusammengeführt werden. Ausgewogene Sprache, facettenreiche Persönlichkeiten, psychologisch sehr gut durchdachte Geschichte.
s. chiller - 03.04.2008, 13:27
Die Tochter des Fotografen
Kim Edwards versteht ihr Handwerk; ihre erstaunlichen Kurzgeschichtensammlung "The Secrets of a Fire King", die 1998 für den PEN/Hemingway Award nominiert war und mit dem "Whiting Award" und dem "Nelson Algren Award" ausgezeichnet wurde, ist noch nicht ins Deutsche übersetzt, -aber nun ihr erster Roman, der gleichzeitig überrascht und überzeugt. "Die Tochter des Fotografen" erzählt, welch ungewöhnliche Wendungen das Leben nehmen kann und wie die mysteriösen Verbindungen, die eine Familie zusammenhalten, gleichzeitig überleben helfen, wenn lange verschwiegene Geheimnisse plötzlich an die Oberfläche kommen. In einer stürmischen Winternacht 1964 muss der Arzt David Henry seine hochschwangere Frau Norah mit seiner Arzthelferin Caroline zusammen vorzeitig selbst entbinden, da der Geburtshelfer im nächtlichen Schneesturm stecken bleibt. Zuerst bringt sie einen gesunden Sohn auf die Welt, doch dann setzen die Wehen erneut ein, und mithilfe einer Lachgasbetäubung bringt Norah nun eine Zwillingsschwester zur Welt. Dr. Henry David erkennt sofort: dieses Kind ist hat Down-Syndrom. In Sekundenschnelle trifft er eine Entscheidung: Während seine Frau Norah noch die Narkose ausschläft, bittet er die Krankenschwester Caroline, den Säugling stillschweigend in ein Heim zu bringen. Das Kind wird für tot erklärt. Nachdem Caroline sich das triste Heim angesehen hat, trifft sie eine schnelle und ihr Leben völlig umwandelnde Entscheidung: sie flieht mit dem Mädchen und zieht es allein groß. - So beginnt eine tief bewegende Geschichte, die ein Vierteljahrhundert umspannt und in der der Verlust eines Menschen, der ja nie in der Ursprungsfamilie gelebt hat, dennoch deutlich spürbar wird. Erst am Schluss treffen alle Lebenswege wieder zusammen, die in jener verschneiten Nacht so grausam getrennt wurden. Kim Edwards ist die Autorin einer bisher leider nur im Englischen erschienenen Kurzgeschichtensammlung. Als Absolventin des Iowa Writers' Workshops unterrichtet Kim Edwards derzeit "Kreatives Schreiben" an der Universität von Kentucky.