EBOOK

Idiopathisches Stottern - Diskussion vor dem Hintergrund eines psycholinguistischen Modells der Sprachproduktion


€ 25,99
 
kartoniert
Lieferbar innerhalb von 2-3 Tagen
November 2007

Beschreibung

Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Kommunikationsforschung und Phonetik), 116 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Man kann nicht nicht kommunizieren" (Watzlawick, Beavin & Jackson 1969:53). Diese Aussage traf Paul Watzlawick, einer der namhaftesten Kommunikationswissenschaftler des letzten Jahrhunderts. Die menschliche Kommunikation spielt sich auf mehreren Ebenen ab und bedient sich dabei vieler Ausdrucksmittel. Wir teilen uns durch Sprache, Gestik, Körperhaltung und Mimik mit. Die Möglichkeit sich durch Sprache auszudrücken ist in unserer Gesellschaft von hoher Bedeutsamkeit. Durch Sprache teilen wir unsere Bedürfnisse mit und knüpfen zu anderen Menschen Kontakte. Eine Störung der Sprache hat nicht selten soziale Ausgrenzung des Betroffenen zur Folge. Die bekannteste Störung des Sprechens ist das Stottern. Bei stotternden Menschen liegt der Fokus vornehmlich auf der Fähigkeit zu Sprechen. Dabei produziert jeder Mensch hin und wieder Redeunflüssigkeiten in einer Äußerung. Die meisten davon bleiben sogar unbemerkt. Bei Stotternden hingegen führen die charakteristischen Phänomene, wie z.B. Wiederholungen, Blocks und Prolongationen, zu erheblichen Unterbrechungen der Kommunikation. Doch es sind nicht ausschließlich ihre Stotterblockaden, die sie behindern. Betroffene werden in der Gesellschaft mit erheblichen Vorurteilen konfrontiert. Besonders als Kinder sind sie oftmals Verhöhnungen ausgesetzt. Das hat zur Folge, dass viele Stotternde Angst vor dem Sprechen entwickeln. Die Belastung, die ein Leben mit Stottern mit sich bringt, wird von Nichtbetroffenen oft unterschätzt. Außenstehende reagieren nicht selten mit Unverständnis, da sie kaum etwas über die Thematik wissen. Nur stotternde Menschen erfahren wirklich, was dies für ihr Leben und die Entwicklung ihrer Persönlichkeit bedeutet. Es kann beispielsweise zur Isolation von anderen Menschen und zur Meidung bestimmter Gesprächssituationen führen. Dadurch sinkt die Lebensqualität erheblich. Sprachproduktionsmodelle erheben den Anspruch, die kognitiven Prozesse, die beim Sprechen im Gehirn ablaufen, erklären zu können. Ist das Phänomen des Stotterns durch solche Modellvorgaben hinreichend zu erklären? Diese Frage soll im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit stehen. Um das Thema "Idiopathisches Stottern - Diskussion vor dem Hintergrund eines psycholinguistischen Modells der Sprachproduktion" zu behandeln, wird die vorliegende Arbeit in drei Kapitel eingeteilt: 1. Grundlagen des Stotterns 2. Variabilität des Stotterns 3. Stottern im Sprachproduktionsmodell.
EAN: 9783638861663
ISBN: 363886166X
Untertitel: 'Akademische Schriftenreihe'. 1. Auflage.
Verlag: GRIN Publishing
Erscheinungsdatum: November 2007
Seitenanzahl: 92 Seiten
Format: kartoniert
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben