EBOOK

Eine Woche MafiaN@t


€ 14,80
 
kartoniert
Sofort lieferbar
Januar 2008

Beschreibung

Beschreibung

Michel, mit hohem IQ und wenig Interesse an Schule,
kennt sich bestens aus mit Internet & Co. und speziellen
Computerprogrammen. Obwohl gewarnt und
aufgeklärt, werden ihm diese Fähigkeiten zum Verhängnis:

er nimmt die Einladung eines erwachsenen
Chatfreundes an ...
Der Autor schildert mit meisterlichem Spannungsaufbau
den Schicksalsweg seines elfjährigen Protagonisten,
dem im Zeitraffer einer einzigen Woche Schlimmes
widerfährt, der aber durch spezielle Kenntnisse
und außergewöhnliche Intelligenz das Naheliegende,
ihm Drohende von sich fernhalten kann. Er findet
sich in einem europaweit agierenden Verbrechernetz
wieder, in dem skrupellos und brutal mit Waffen,
Menschen und Drogen gehandelt wird, gerät von
Deutschland nach Belgien und Frankreich, wird
gedemütigt, verletzt, beinahe erschossen.
Gemeinsam mit einem Freund gelingt ihm zwar
zunächst die Flucht, doch ist damit noch lange nicht
alles ausgestanden.
Eine hochinteressante, sehr brisante und schaurigspannende
Geschichte um Gefahren, die im Internet
lauern. Tiefe Betroffenheit von der ersten bis zur letzten
Zeile dieses Buches.
EAN: 9783830111245
ISBN: 383011124X
Verlag: R.G.Fischer Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Seitenanzahl: 277 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Illusion - 07.01.2010, 10:48
boah
Das Buch ist ein Grenzgänger; wie weit darf man Pädophilie überhaupt in einem Jugendbuch behandeln? Es ist eine wirklich extrem spannende Rahmenstory über ein mafiöses Netzwerk, das ständig Produkte für seine Auftraggeber sucht, die es erlaubt sich dem Thema überhaupt unvoreingenommen zu nähern. Was dann zwischen den Zeilen geschieht, ist soetwas wie die Auseinandersetzung, der Versuch einer Beschreibung ... in gewissem Maße eben das Ringen um eine Annäherung an das Thema- aus einer ganz eigenen Perspektive.Trotz einiger kleiner Ungereimtheiten zum Anfang des Buches erweitert es auf jeden Fall den Horizont, es mahnt zur Vorsicht im Umgang mit Internetkontakten ebenso, wie es ein gesellschaftlich tabuisiertes Thema zur Disskussion stellt- und ist somit ganz im Sinne der Aufklärung und Entwicklung eines eigenen Gesellschaftsbildes nicht ausschließlich aber eben doch auch - ein Jugendbuch.
pegasusreader - 24.11.2008, 13:38
Spannend ungewöhnlich, ungewöhnlich Spannend
Spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Die Odyssee des jungen Protagonisten von der Entführung bis zu seiner Flucht ist spannend und bedrückend zugleich. Die Schilderung der (immer wieder negierten) Netzwerke organisierter Kriminalität ist auf beeindruckende Weise in die Handlung eingebettet. Die verschiedenen Tätertypen werden ganz entgegen der Mediengleichung Täter=unveränderliches Monster als eigenständige Charaktäre dargestellt und einem sogar Einsicht und Veränderung zugestanden. Mutig auch die intensive Schilderung der inneren Konflikte aus Tätersicht ebenso wie die symphatisch-berührend tiefe Beziehung zwischen den Kindern. Das die Kinder auch hier aus dem gängigen Klischee Kind=niedlich, dumm und hilfebedürftig herausfallen, lässt die Lektüre zu einem Vergnügen werden. Ich hätte mir zwar ein wenig mehr Action gewünscht, aber das wäre einem Jugendbuch in diesem Bereich vermutlich nicht möglich gewesen. Hoffentlich bleibt die letzte Seite nicht die letzte....
Chris723 - 19.11.2008, 15:42
Nicht unbedingt eine gute Kinder- und Jugendliteraur
Das Buch erzählt die Geschichte eines vernachlässigten Jungen, der aufgrund seiner guten PC Kenntnisse und zuviel Zeit dafür über einen IRC Channel von Pädophilen in deren Hand gerät. Es folgt die Geschichte eines einwöchigen Martyriums zusammen mit einigen anderen entführten Kindern. Mit Hilfe seiner Kenntnisse über ein verschlüsseltes Botnetz und einem Komplizen, der selbst ein pädophiler Erwachsener ist kann sich das Kind befreien und nach einer spannenden Verfolgung zusammen mit seinem pädophilen Komplizen in ein kleines Dorf nach Kroatien fliehen. Interessant ist auch, wie die Gewissenskonflikte des Entführers des Jungen in Szene gesetzt werden. Ich finde es mutig, dass sich der Autor diesem Thema stellt und es in Literaturform bringt. Während des Lesens fragte ich mich allerdings immer wieder ob Teile des Buches nicht mit Erlebnissen seines Autors in Verbindung stehen. Das Buch schildert Gewalt und Gewaltverbrechen, bemüht sich aber gleichzeitig nicht zu sehr ins Detail zu gehen, bzw. rechtzeitig die Szene zu wechseln. Kindern kann es höchstens im Sinne des "Struwelpeter" als Warnung dienen. Die Geschichte enthält einige Gedankensprünge, die sie nicht ganz schlüssig erscheinen lassen. Die ursprünglich "Bösen" werden zu den Besseren und erghalten eine gewisse Rechtfertigung für Ihr Tun. Vor allem diese "Rechtfertigung" am Schluß konnte ich nicht nachvollziehen.