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Die Chaosschwestern legen los


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September 2008

Beschreibung

Beschreibung

Kichern, Chaos, Katastrophen. Der freche Gute-Laune-Roman für MädchenVerträumt und ruhig liegt die alte Villa da. Aber nicht mehr lange! Die Schwestern Tessa, Livi, Malea und Kenny halten samt Eltern und Oma Einzug - und mit ihnen quirlig-buntes Chaos. Die vier Schwestern haben alsbald ihre Fangemeinde in der Nachbarschaft gefunden, sodass hastdunichtgesehen nicht nur ein verrücktes Huhn und der beste Geheimclub aller Zeiten, sondern auch ein spanisches Geheimnis zum Haushalt gehören. Und dabei legen sie gerade erst los - die Chaosschwestern! Urkomisch und warmherzig erzählt Dagmar H. Mueller von vier grundverschiedenen Schwestern und ihren Verrücktheiten. Herrliches Identifikationspotenzial für Mädchen und beste Unterhaltung mit Kichergarantie.. Für alle Fans von Christine Nöstlinger und Cornelia Funkes "Die wilden Hühner". Ein köstlicher Familienroman zum Mitkichern. Mitreißend und mit viel Herz erzählt

Portrait

Dagmar H. Mueller arbeitete als Skilehrerin, Musiklehrerin und PR-Texterin. All das konnte sie aber nicht von ihrer wahren Passion abhalten, dem Schreiben von Büchern. Dagmar H. Mueller arbeitet heute hauptberuflich als Autorin und lebt in Hamburg und England.

Leseprobe

Malea Martini, 11 Jahre ist


... Weltb'rgerin (das zeigt doch wohl schon der hawaiianische Name!).


... Tiefseeforscherin (sp'r).


... eine knallharte, gerissene, mit allen Wassern der Weltmeere gewaschene Spionin (so etwa wie James Bond, nur weiblich nat'rlich).


... keine Welle hoch genug. Als echte Surferin schreckt sie auch auf dem Land vor kaum einer Herausforderung zur'ck.


... Sternenguckerin (abends durchs Dachfenster).


... Ponybesitzerin (im Traum).


... gro' Schwester (eines Tages, wenn sie Mama endlich 'berredet hat, noch ein weiteres Kind zu bekommen. Solange ist sie leider nur 'eine' Schwester. Aber ist doch v'llig egal, ob die anderen 'er oder j'nger sind. 'Klein' ist sie jedenfalls nicht.).


... gut drauf ('Lasst mich blo'in Ruhe!').


... auf jeden Fall gro'genug, um jederzeit mitzumachen, mitzureden und mit aufzubleiben.


... irgendwie fehl am Platz in dieser Familie (nach Aussage von ihr selber) und kann den Gedanken nicht ganz aufgeben, als Baby im Krankenhaus vertauscht worden zu sein, nur leider sprechen alle famili'n Fakten gegen diese
hoffnungversprechende Theorie.


... langweilig (nach Aussage von Malea).


... gaaanz toll (nach Aussage von Kenny, weil Livi oft mit ihr malt, bastelt oder ihr vorliest).


... eben eine von unz'ig vielen Schwestern (nach Aussage von Tessa).


... sch'n (das ist nun mal so, daf'r kann Tessa ja nichts).


... interessiert an fast allem (besonders am anderen Geschlecht, schlie'ich muss sie sich aufs Leben vorbereiten, und zu Hause hat sie nur wenig Anregung in der Beziehung - zumindest, was das andere Geschlecht angeht).


... wirklich nicht dumm. (Wenn die Lehrer das endlich mal einsehen w'rden!)


... jeden Tag schwer besch'igt (da gibt es st'ig neue Telefonnummern zu sortieren, Make-up-Produkte z
u vergleichen und Mails an Dodo, Tessas beste Freundin, zu schicken).


Livi Martini, 13 Jahre ist


Wenn es Gerechtigkeit geben w'rde im Leben, g' es kein Ozonloch, keine Armut auf der Welt und die Regenw'er w'rden auch nicht abgeholzt und die Sommerferien w'n doppelt so lang und ich, ich w' nicht in diese Familie hineingeboren worden. M'chte wissen, womit ich das verdient habe. Es ist echt zum ... Schreien oder mit den F'ten gegen die W'e h'ern. Auf der anderen .Seite... in dieser Familie h'rt mir sowieso keiner zu, also kann ich das Schreien auch lassen. Mann, wieso bin ich eigentlich die Einzige weit und breit, die sich Gedanken 'ber die Welt macht? Und wieso kriegt bei uns in der Familie immer der das gr''e St'ck Kuchen, der am lautesten schreit?
eine Allergie gegen Kaninchen oder X-Beine. Ich habe eine gro' Familie: drei Schwestern, zwei Eltern und eine Oma. Klingt ganz normal, ich wei' Und alle sind nett, kein Zweifel, aber wie soll ich das beschreiben? Klar, sie sind nett, allerdings - hm - auf ihre ganz eigene Weise.
Ich kann mich nat'rlich nicht wirklich beklagen, ich meine, es gibt bestimmt viele dreizehnj'ige M'hen auf dieser Welt, denen es schlechter geht als mir, allerdings ... ungerecht ist es schon ein bisschen. Ich meine, dass ich gleich alle Mitglieder unserer Familie auf einmal abgekriegt habe.
Nicht dass ich lieber Haarausfall h'e oder H'hneraugen auf meinen Zehen! Aber die H'hneraugen k'nnte ich ja relativ problemlos mit h'bschen Str'mpfen verdecken und den Haarausfall mit einer coolen M'tze.
Meine Familie kann ich nicht verdecken, dabei gibt es durchaus Situationen (Oh, eine Menge Situationen!), wo ich das sehr gerne tun w'rde. Denn normal, also so richtig normal ist meine Familie, glaube ich, nicht. Obwohl ich das nat'rlich nicht hundertprozentig beurteilen kann, ich hatte noch nie eine andere. Aber andere Familien sehen von au'n zumindest um einiges normaler aus. Mit einem Vater, der einen richtigen Ber
uf hat, und mit einer Oma, die h'bsche Pullis strickt, und eben so.
Stricken tut unsere Oma ganz sicher nicht. Daf'r hat sie gar keine Zeit. Unsere Oma ist mehr mit Demonstrierengegen-Rechts oder Klamotten-in-Hippiefarben-in-unserer-Badewanne-F'en besch'igt. Nicht dass ich das Demonstrieren schlecht finde. Ich bin sogar richtig stolz auf unsere Renate-Oma, dass sie das tut. Denn es ist doch so wichtig, aufzustehen und all die schrecklichen Missst'e in der Welt zu bek'fen! Aber normal, also so richtig normal f'r eine Omi ist das nat'rlich auch nicht.
Ich finde, eine einzige leicht unnormale Oma wie Rema (unsere Renate-Oma) k'nnte jede gut funktionierende Familie problemlos aushalten. Die t' jeder Familie bestimmt sogar gut. Rema k'mmert sich nicht nur um Probleme in unserer Welt und setzt sich f'r die richtigen Dinge im Leben ein, sondern ich kenne auch keinen Menschen, der so lieb ist wie sie. Aber zu meiner Familie geh'rt leider nicht nur Rema, sondern auch Tessa und Malea und Kenny, meine Schwestern, und vor allem Iris und Cornelius, meine Eltern.
So richtig ultra'bel sind die nat'rlich alle nicht, aber ich w'nschte einfach, ich h'e jemanden, der mich versteht. Jemanden, der so ist wie ich. Ich bin n'ich irgendwie anders. Ganz sicher. Das sp're ich deutlich. Anders als die anderen meiner Familie, meine ich. Irgendwie passe ich gar nicht zu denen.
Iris lacht nur sehr herzlich, wenn ich sage, dass ich mich manchmal schrecklich einsam f'hle, weil mich keiner versteht. Sie meint, dass das an meiner Pubert'liegt. (Mann, wie gef'hllos kann man als Mutter sein?)
Kenny findet das Wort gro'rtig. Nur leider sagt sie Pupsert'dazu und nicht Pubert' Und Iris hat nun nat'rlich nichts Besseres zu tun, als ebenfalls bei jeder Gelegenheit von 'Livi in der Pupsert' zu sprechen. Solche superpeinlich-d'ichen Witze finden Iris und Cornelius urkomisch. Dar'ber k'nnen sie sich auf dem Sofa glatt kringelig lachen. M'chte wissen, wer von uns in der Pubert'ist! Ach, da
ist es doch kein Wunder, dass man sich in dieser Familie unverstanden f'hlt!




Pressestimmen

"Herrliches Identifikationspotenzial für Leseratten ab 10 Jahren. Beste Unterhaltung mit Kicher-Garantie!"
EAN: 9783570133965
ISBN: 3570133966
Untertitel: Empfohlen ab 10 Jahre.
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: September 2008
Seitenanzahl: 256 Seiten
Format: gebunden
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