EBOOK

Ich bin der letzte Mohikaner


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gebunden
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Oktober 2008

Beschreibung

Beschreibung

Er ist einer der letzten Universalgebildeten. Seit bald sechs Jahrzehnten begleitet er das kulturelle und geistige Geschehen in Deutschland. Im Gespräch mit seiner Tochter Henriette blickt Joachim Kaiser zurück auf sein Leben. Entstanden ist ein einzigartiger Streifzug durch die Welt der schönen Künste - leidenschaftlich, beeindruckend und unterhaltsam.Joachim Kaiser studierte bei Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, war ein Hauptkritiker der Gruppe 47 und begleitet seit Anfang der fünfziger Jahre das Literatur-, das Musik- und das Theaterleben mit großer Professionalität und Leidenschaft. Mit vielen Musikern, Schriftstellern und Theaterleuten verbindet ihn auch heute eine enge Freundschaft. Gemeinsam mit seiner Tochter Henriette begibt er sich in diesem Buch auf die Suche nach seiner Kindheit und Jugend in Ostpreußen, er spricht über seine frühe Begeisterung für Musik, Literatur und Theater und seine Arbeit als Kritiker, gibt Einblick in die Themen, die ihn zeitlebens beschäftigen, und erzählt von Begegnungen mit Schriftstellern, Philosophen und Musikern: von Jürgen Habermas über Leonard Bernstein, Artur Rubinstein, Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Martin Walser, Anne-Sophie Mutter bis hin zu Christoph Schlingensief.

Portrait

**Henriette Kaiser**, 1961 in München geboren, studierte nach einer Gesangsausbildung Germanistik, assistierte bei Bühne und Film und absolvierte 1997 die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Sie arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin in fiktiven und dokumentarischen Film- und TV-Formaten. Als Autorin veröffentlichte sie 2006 das Buch Schlussakkord (Deuticke Verlag).
**Joachim Kaiser** wurde 1928 in Ostpreußen geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie bei Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, war ein Hauptkritiker der Gruppe 47 und begann 1951 seine journalistische Laufbahn als Theater-, Literatur- und Musikkritiker. Heute ist er Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste in Stuttgart und leitender Redakteur bei der "Süddeutschen Zeitung". Er schrieb zahlreiche Bücher über Musik und ihre Interpreten und gestaltet Radiosendungen.

Pressestimmen

Vermengt mit einigen seiner berühmtesten Kritiken und Aufsätze (von insgesamt 8000) und auch den Vater nicht schonenden persönlichen Befragungen von Henriette Kaiser durchwandert der Leser noch einmal einen ungemein vielseitigen und wieder lebendig werdenden Kosmos der bundes-republikanischen Zeit- und Kulturgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dazu gehören Begegnungen mit Autoren wie Günter Grass und Max Frisch oder Musikern wie Leonard Bernstein und Artur Rubinstein. Für jeden einigermaßen kulturell interessierten Leser ein ungemein spannendes Buch, woran die Tochter und Filmemacherin Henriette Kaiser, die zuvor schon ein TV-Porträt über ihren Vater gedreht hat (Musik im Fahrtwind) einen nicht unwesentlichen Anteil hat.
dpa/Mommert/14.10.08


Die Beobachtungen der Tochter, die Einlassungen des Vaters ergeben ein pralles Porträt.
FOCUS/ 13.10.08


Immerhin scheinen die Kaisers Humor zu haben, und das ist das Schöne an diesem Buch. Das Zwinkern zwischen den Zeilen, das sagt, ja, ja, so viel Erhabenes auf einem Fleck, so viel Gewusstes um des Wissens willen und so viele schrecklich berühmte Leute und überlebensgroße Tote...
DER TAGESSPIEGEL/ 11.10.08/Christine Lemke-Matwey


Wer an der Person Joachim Kaiser interessiert ist - und es lohnt sich, ihm in diesem Buch zu begegnen -, wer darüber hinaus etwas erfahren will über die Kunst und ihre Interpreten, ist mit diesem Band bestens bedient.
MÜNCHNER MERKUR/ 28.10.08/ Sabine Dultz


Für kulturell interessierte Leser ist dies ein ungemein spannendes Buch.
HAMBURGER ABENDBLATT/ 18.10.08


Nun hat Tochter Henriette Kaiser eine Biografie ihres Vaters vorgelegt, die den Blick freilegt auf das bewegte Leben des Intellektuellen, der in jungen Jahren mit einer einzigen Adorno-Besprechung bekannt wurde, und darüber hinaus eintauchen lässt in eine Zeit, in der das geschriebene Wort noch Macht besaß; in der ästhetische Kontroversen messe
rscharf geführt wurden und schon mal die gesamte Seite eins des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung der Rezension eines Violinkonzertes gewidmet wurde.
SAARBRÜCKER ZEITUNG/ 31.10./1./2.11.08/Johannes Kloth


Die Erinnerungen des 1928 geborenen Universalgelehrten laden zu einem kurzweiligen Streifzug durch die Welt der schönen Künste ein.
dpa/ 12/08


Ein enorm reiches, belehrendes Buch. Amüsant ist es vor allem auch.
BÜCHER/ Dez. 08/Jan. 09


Ein äußerst farbiges, ja geradezu pasticcohaft-buntes, gut lesbares Erinnerungsbuch
NÜRNBERGER NACHRICHTEN/ 06.12.08

Dieses Lebenswerk ist auch ein Spiegel der Kultur der Bundesrepublik mit allen schillernden Eigenarten.
hannoversche Allgemeine / 17.12.2008 / Rainer Wagner

Die Memoiren sind ein spannender Kosmos der bundesdeutschen Zeit- und Kulturgeschichte.
Augsburger Allgemeine / 18.12.2008 / Alois Knoller


Ein Stück Kulturgeschichte.
Der Tagesspiegel / 18.12.2008

...die Bilanz eines Lebens, das unerschöpflich scheint.
Märkische Oderzeitung / 13.-14.12.2008 / Peter Liebers


EAN: 9783550086977
ISBN: 3550086970
Untertitel: mit zahlreichen Abbildungen.
Verlag: Ullstein Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Seitenanzahl: 400 Seiten
Format: gebunden
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