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Taghelle Gegend


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Februar 2009

Beschreibung

Beschreibung

Das Porträt einer jungen Frau auf dem Weg ins Erwachsenwerden: Maria, frei und ungebunden, probiert ihr Leben an wie die Kleider, die sie näht. Ziellos lässt sie sich durch die Stadt treiben auf der Suche nach einem festen Platz in diesem Gefl echt aus vorübergehenden Lieben und Jobs, aus familiären Spuren, flüchtigen Begegnungen und einer eigenen, selbstbestimmten Zukunft.

Portrait

Angelika Reitzer geboren 1971 in Graz, Studium der Germanistik in Salzburg und Berlin; verschiedene Arbeiten im Kunst- und Kulturbereich, lebt in Wien. Schreibt Prosa, Lyrik und dramatische Texte. Veröffentlichungen bislang in Literaturzeitschriften und Anthologien; österreichisches Staatsstipendium für Literatur, Manuskripte-Literaturförderungspreis, Hermann-Lenz-Stipendium 2007 u.a. Taghelle Gegend ist Reitzers Debütroman, für den sie für den aspekte-Literaturpreis 2007 nominiert wurde. Der Text, den sie beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2008 gelesen hat, ist im Prosaband Frauen in Vasen erschienen.

Pressestimmen

"Ein Roman der leisen Nuancen:exzellent!" Die Presse, Michael Stavaric
"Es ist die Sprache Angelika Reitzers, die in ihrem Debütroman 'Taghelle Gegend' von der ersten Zeile an auffällt. Und ihre Bilder. Schlichte und stille Sprachbilder sind es, die diese Prosa entwickelt, die Beobachtungen sind dem gewöhnlichen Leben abgelauscht. In ihrem Roman bläht Reitzer nichts auf, unterkühlt aber auch nichts. Sie sieht genau hin, phantasiert aber ebenso gerne, beherrscht im Stil die Zartheit ebenso wie die Nüchternheit."
Die Furche, Brigitte Schwens-Harrant
"Ein Roman der leisen Nuancen: exzellent! (...) Reitzers Buch ist ein nachhaltiges Debüt, ein Zeichen des Sieges einer Autorin, die zur Sache und Sprache kommt. Sie bleibt dabei präzise und lässt sich auf keine Umwege ein - ihre Prosa ist eine melodisch-poetische Reise."
Die Presse, Michael Stavaric
"Angelika Reitzer hat (...) eine sehr helle, eine gut ausgeleuchtete Prosa vorgelegt (...). Das Besondere, das Einprägsame an 'Taghelle Gegend' aber ist Reitzers Sprache: Sie ist ganz unverkrampft und genau, schnörkellos und sacht überraschend."
ORF Ö1 Ex Libris, Daniela Strigl
"(...) ein verwirrend schönes Gedankenexperiment über die unkontrollierbare Macht der Erinnerung (...) Aus vielen Bruchstücken malt Reitzer das faszinierende Bild einer Frau am Scheideweg."
BRIGITTE
"Ein literarisches Zeitbild, zugleich eine poetische Skizze, unbestimmt, dabei aber voller konkreter Ereignisse unseres eigenen Lebens."
BR Lesezeichen, Rudolf von Bitter
"Eine großartige Talentprobe."
Salzburger Nachrichten, Anton Thuswaldner
"Wenn Angelika Reitzer das von Fluchtwegen durchzogene Land zwischen dem monadischen Ich und der gleichgültigen Außenwelt vermisst, dann ist 'Taghelle Gegend' groß - und es ist einsichtig, dass die Autorin gerade eben das Hermann-Lenz-Stipendium dafür erhalten hat."
Standard, Ewald Schreiber
"(...) ein höchst poetisches Buch."
Buchprofile
"(...) faszinierendes Romandebüt."
Der neue Tag, Anastasia Poscharsky-Ziegler
"Es sind kleine, kleinste Begebenheiten, die Angelika Reitzer poetisch auszuleuchten versteht, intim, huschend, die Zeitkonturen auslöschend und dabei messerscharf. Das mache ihr mal einer nach. Ein poetisches Roman-Debüt. Und ein Versprechen."
Buchkultur, Silvia Hess
"In 'Taghelle Gegend' kann man erleben, was alles an den Übergängen von Sprache und Bildern passieren kann. Sehr präzise setzt Angelika Reitzer ihre Schnitte und schneidert den Figuren ihre Geschichte(n) auf den Leib.
(...) Angelika Reitzer fängt innen an und die Sprache, zu der sie ihren Figuren verhilft und aus der sie ihren Roman gebaut hat, ist mit Ironie vernäht. Und zwar mit einer so feinen, dass man manche Sätze einfach mehrmals lesen muss, um sie wirklich auszukosten."
Kunstfehler, Ines Schütz
"Fazit: Als Romandebüt beachtlich eigenständig, graziler Stil mit einer interessanten Familiengeschichte."
Dum, Erika Wurzenrainer
"'Taghelle Gegend' ist ein einnehmendes Prosastück einer Lyrikerin, deren formales und stilistisches Geschick den Leser einlullt in die Waben einer (fast) realen Lebenswirklichkeit; authentisch und gedichtet zugleich."
Tiroler Woche, Bernd Schuchter
"Grandioses Debüt (...) Magische Sprachbilder (...) bravouröse Erzählkunst."
Kleine Zeitung, Werner Krause
"Angelika Reitzers Thema ist frech, nämlich die Gegend mit sonnigem Gemüt auszuleuchten, die Erzählweise ist angenehm, man kann als Leser kurz einmal aus dem Text hinausgehen und dieser wartet wohlerzogen, bis man wieder weiter liest. So also schaut ein moderner Roman aus, der wie einst 'Aus dem Leben eines Taugenichts' das Romantische so ungewöhnlich erzählt, dass es völlig normal wirkt."
Tiroler Gegenwartsliteratur, Helmuth Schönauer
"Sie bedient sich einer Sprache, die keinen Zierrat braucht, um poetisch zu sein."
NOW, Sebastian Fasthuber
"Aber was die junge Frau auszeichnet, ist ihre scharfe (Selbst-)Beobachtungsgabe. Und diese Beobachtungen werden von Angelika Reitzer in starke, ungewöhnlich poetische Bilder umgesetzt. Sie erzählt nicht kontinuierlich, das Buch besteht aus vielen kleinen Prosastücken, aus Miniaturen und Episoden, die der Leser, wenn er möchte, zu einem mehr oder weniger geschlossenen Bild zusammenfügen kann.
Angelika Reitzer schlägt immer wieder einen sehr persönlichen Ton an, der aufhorchen lässt."
APA, Werner Thuswaldner
"Ihr sprachlicher Feinsinn vermag es kleine, poetische Welten zu öffnen, die von Licht durchflutet sind, aber auch ihre Schatten werfen."
Bücherschau, Julie August
EAN: 9783852188119
ISBN: 3852188113
Untertitel: 'Haymon Taschenbuch'.
Verlag: Haymon Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2009
Seitenanzahl: 160 Seiten
Format: kartoniert
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