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Metaphern der Großstadt


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gebunden
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November 2008

Beschreibung

Beschreibung

Wer die Berlin-Beschreibungen niederländischer und flämischer Künstler des frühen 20. Jahrhunderts liest, gewinnt den Eindruck, ihre Autoren hätten nicht ein und dieselbe, sondern völlig verschiedene Städte bereist. Die einen schwärmen von einer fortschrittlichen Weltmetropole und Hauptstadt der Avantgarde, andere hingegen nehmen Berlin als Zentrum eines immer noch allgegenwärtigen Militarismus wahr, dritte prangern den Verfall der Sitten an. Die vorliegende Studie greift diesen scheinbaren Widerspruch auf und untersucht exemplarisch vier Prosatexte der Autoren Herman Heijermans, J. van Oudshoorn, Hendrik Marsman und Paul van Ostaijen. Wie stellen sie die Stadt dar? Welche Metaphern verwenden sie? Und wie lassen sich die Texte in der Tradition der europäischen Großstadtdarstellung verorten? Eng am Text arbeitend, nuanciert die Untersuchung anhand zahlreicher Zitate, Kommentare und Hintergrundinformationen nicht nur die bisherige literaturhistorische Einordnung der einzelnen Autoren, sondern Setzt sich darüber hinaus kritisch mit der in der niederländischen Philologie verbreiteten These eines verspäteten Aufgreifens des Modernismus auseinander.

Portrait

Dr. phil. Ute Schürings (1970), Studium der Komparatistik, Germanistik, Niederlandistik und Romanistik. 1997-2001 Redaktionsmitglied Le Monde diplomatique (Berlin), 2002-2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Oldenburg und Köln. Seit 2007 selbständig als Unternehmensberaterin für interkulturelle Kommunikation (Schwerpunkt Benelux) und Lehrbeauftragte an der Universität zu Köln.
EAN: 9783830920373
ISBN: 3830920377
Untertitel: Niederländische Berlinprosa zwischen Naturalismus und Moderne. 'Niederlande-Studien'.
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: November 2008
Seitenanzahl: 181 Seiten
Format: gebunden
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