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Positive Emotionalität in Organisationen


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Mai 2008

Beschreibung

Beschreibung

Gordon Müller-Seitz nähert sich dem Phänomen der positiven Emotionalität im organisationalen Kontext aus der Perspektive des HRM an. Er entwickelt einen theoretischen Bezugsrahmen hinsichtlich der Entstehung positiver Emotionalität und leitet davon konkrete praxeologische Gestaltungsoptionen zur Kultivierung positiver Emotionalität ab.

Inhaltsverzeichnis

Positive Emotionen - Konturierung eines erklärungsbedürftigen Phänomens auf Basis gängiger Ansätze
Ansatzpunkte für einen Transfer positiver Emotionen hin zu positiver Emotionalität
Auf dem Weg zur Kultivierung positiver Emotionalität

Innenansichten

Portrait

Dr. Gordon Müller-Seitz promovierte bei Prof. Dr. Max J. Ringlstetter am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Organisation und Personal, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Projektleiter am BIEM-CEIP- Lehrstuhl von Prof. Dr. Reger an der Universität Potsdam.

Leseprobe

TEIL I: POSITIVE EMOTIONENKONTURIERUNG EINES ERKLÄRUNGSBEDÜRFTIGEN PHÄNOMENS AUF BASIS GÄNGIGER ANSÄTZE (S. 17)

Prima facie wurde zu dem Komplex positiver Emotionen eine Vielzahl konzeptioneller Ansätze aus unterschiedlichsten Disziplinen vorgelegt. Daher erscheint es zweckvoll, sich dem Phänomen zunächst im Wege einer Skizzierung interdisziplinärer Ansätze anzunähern, um so zu einer theoretisch sowie praxeologisch fundierten und zielführenden Definition gelangen zu können. Scherer stuft diesen Sachverhalt ähnlich ein und formuliert:

The definition of emotions, distinguishing them from other affective states or traits, and measuring them in a comprehensive and meaningful way have been a constant challenge for emotion researchers in different disciplines of the social and behavioral sciences over a long period of time" (Scherer 2005, S. 724).

Eine solche Annäherung ist dabei mit zwei zentralen Schwierigkeiten konfrontiert. Einerseits scheint das Definiendum nicht nur alltagsweltlich kaum im Konsens greifbar zu sein. Denn vermutlich prägen bereits persönliche Beurteilungen das Begriffsverständnis zu einem gewissen Grad, wobei zwar die Auslegung des Phänomens Emotion zunächst als gemeinhin identisch beurteilt wird. Indes scheint bislang kaum näher darüber reflektiert worden zu sein. Andererseits ist die Anzahl unterschiedlicher Definitionsansätze hoch und vielfach sind diese untereinander inkommensurabel.

Aus diesen Komplikationen resultiert denn auch die Zielsetzung dieses ersten Teils. Zunächst kommt es zur Skizzierung des interdisziplinären Forschungsfeldes, wobei die Ausführungen zunächst noch keine explizit organisationale Ausrichtung aufweisen, sondern eine eher ordnende Funktion haben (I.1). Anschließend erfolgt eine Konzentration auf primär sozialwissenschaftliche Erkenntnisse mit konkretem Bezug auf Organisationen (I.2).

Aufbauend auf den in diesen beiden Kapiteln gewonnenen Erk
enntnissen kommt es zu einer Arbeitsdefinition von positiven Emotionen, die aus der Gegenüberstellung der Perspektive des Mitarbeiters und derjenigen des HRM resultiert (I.3). Diese gleichsam klassische" Begriffsauslegung bildet dann den Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung von Emotionen hin zur Konzeption von positiver Emotionalität in Teil II.

I.1 Interdisziplinäre Annäherung

Unbeschadet der Zielsetzung, eine interdisziplinäre Definition von positiven Emotionen zu generieren, kann es hier nicht darum gehen, die gesamte Emotionsforschung in toto zu referieren. Die Auseinandersetzung erfolgt vielmehr selektiv primär an Ansätzen orientiert, die wiederum als Grundlage für die spätere Argumentationslinie dienen. Dabei steht zunächst das breite Spektrum definitorischer Konzeptionen zur Diskussion. Einer knappen Vorstellung der unterschiedlichen Ansätze folgt eine Definition, die der Arbeit vorläufig zugrunde gelegt werden soll (I.1.1). Basierend auf diesen begrifflichen Zusammenhängen kommt es zur Kontrastierung von Emotionen gegenüber verwandten Phänomenen (I.1.2). Die Erörterung einiger markanter Besonderheiten positiver Emotionen schließt dieses Kapitel ab (I.1.3).

I.1.1 Emotion als eine definitorische Gemengelage

Wie aus Abbildung I-1 ersichtlich, kann eine Kategorisierung der Forschungsdisziplinen anhand einer Unterteilung in Sozial- und Naturwissenschaften erfolgen. Dabei kommt der Psychologie eine Art Zwitterstellung" zu, da sich die Ansätze aus diesem Bereich oftmals derart unterscheiden, dass eine eindeutige Zuordnung unmöglich erscheint. Vor diesem Hintergrund erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Thema Emotionen in den aufgeführten Disziplinen.

73 Einschränkend ist dabei anzumerken, dass Beiträge, die sich mit dem Geschehen in Organisationen aus betriebswirtschaftlicher Sicht beschäftigen, zunächst bewusst zurückgestellt werden. Dies gilt vorwiegend für die Betrachtung betriebswirtschaf
tlich geprägter Ansätze, die später in Kapitel I.2 das zentrale Erkenntnisinteresse darstellen.

Pressestimmen

"Dem Autor ist mit seinem Buch eine systematische und umfassende Betrachtung der Thematik gelungen, die als wissenschaftlich fundiertes Plädoyer für eine Erweiterung der 'klassischen' Personalperspektive wertvolle Impulse liefern kann. Durch die lesenswerte Darstellung und die empirische Absicherung durch explorative Interviews ist es nicht nur für den akademisch orientierten Leser empfehlenswert, sondern dürfte ebenso auch im Führungsalltag wertvoll sein." Personalwirtschaft, 10-2009

Technik

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EAN: 9783834996282
Untertitel: Identifikation realtypischer Erscheinungsformen und Gestaltungsoptionen aus Sicht des Humanressourcen-Managements. 2008. Auflage. eBook. Dateigröße in MByte: 2.
Verlag: Gabler Verlag
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Seitenanzahl: xvi289
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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