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Gewinnkonzeptionen und Erfolgsdarstellung nach IFRS

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Dezember 2007

Beschreibung

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Petra Ehemann analysiert auf Basis einer Stichprobe von 133 befragten Dyaden aus 29 Ländern, welche Faktoren den Zentralisierungsgrad im Rahmen von operativen Marketing- und Vertriebsfragen bedingen. Darüber hinaus untersucht sie die Auswirkungen der Autonomie von Landesorganisationen.

Inhaltsverzeichnis

Literaturrecherche

Empirische Untersuchung

Entwicklung der Modelle und Ergebnisse

Zentralisierung

Autonomie

Marketing

Vertrieb

Landesorganisationen

Erfolg

Portrait

Dr. Petra Ehemann promovierte bei Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Homburg am Institut für Marktorientierte Unternehmensführung der Universität Mannheim. Sie ist als Referentin der Geschäftsleitung bei TRUMPF Werkzeugmaschinen Deutschland Vertriebs + Service GmbH + Co. KG tätig.

Leseprobe

A. Einleitung (S. 1)

I. Problemstellung

International hat sich bislang keine einheitliche Auffassung über die Elemente herausgebildet, die Einfluss auf die Ertragskraft eines Unternehmens haben und als Erfolgsposten im Abschluss auszuweisen sind. Darüber hinaus sind nicht in jedem Rechnungslegungssystem sämtliche Erfolgsposten in einem einzigen Abschlussinstrument darzustellen. Bei Abschlüssen nach International Financial Reporting Standards (IFRS) werden Erfolgsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen oder alternativ in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.

Ähnliche Vorschriften bestehen für Abschlüsse nach den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP). Insgesamt führt dies zu einer uneinheitlichen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im unternehmensübergreifenden Vergleich. Die Abschlüsse verschiedener Unternehmen sind hinsichtlich der Zusammensetzung des Jahresergebnisses nicht vergleichbar, dies gilt sowohl für einen IFRS- gegenüber einem US-GAAP-Abschluss als auch für IFRS-Abschlüsse untereinander.

Zum einen liegt die mangelnde Vergleichbarkeit an unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften bzw. -wahlrechten und zum anderen an unterschiedlich definierten Jahresergebnissen. Das Jahresergebnis ist zwar sowohl nach IFRS als auch nach USGAAP die Änderung des Eigenkapitals innerhalb einer Periode abzüglich bestimmter Posten. Zu den nicht einzubeziehenden Sachverhalten gehören einerseits Eigenkapitalgebertransaktionen und andererseits bestimmte festgelegte Erfolgsbestandteile.

Letztere sind allerdings in den beiden Rechnungslegungssystemen nicht identisch und es liegt keine konzeptionelle Begründung für die Unterscheidung vor, welche Erfolgsbestandteile ergebnisneutral oder ergebniswirksam zu erfassen sind. Ein weiteres Problem stellt die zunehmende V
eröffentlichung von Pro-forma- Ergebnissen dar, was auf die Rückläufigkeit der Verwendung des Jahresergebnisses als Ertragskraftindikator schließen lässt.

Kritisch ist bei der steigenden Bedeutung von Pro-forma-Ergebnissen insbesondere die unzureichende Regulierung bezüglich ihrer Berechnung und Darstellung, weshalb Vergleichbarkeit weder unternehmensübergreifend noch periodenübergreifend bezüglich desselben Unternehmens gewährleistet ist. Eine Abschlussanalyse wird des Weiteren durch die nicht ausreichende Disaggregation relevanter Abschlussinformationen und die uneinheitlichen Klassifizierungen innerhalb der Jahresabschlusselemente erschwert.

Ferner existieren in den IFRS verschiedene Bewertungsmaßstäbe: Die fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der beizulegende Zeitwert. Da die aktuellen Erfolgsgliederungsvorschriften für Rechnungslegungssysteme entwickelt wurden, bei denen die fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten die einzig zulässige Bewertungsmethode bildeten, ist nicht ohne Weiteres ersichtlich, welche Bewertungsmethode den einzelnen Posten zugrunde liegt. Mit Blick auf die derzeitige Erfolgsdarstellung scheint es bedenklich, wie sich die Anwendung verschiedener Bewertungsmaßstäbe auf das Verständnis der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirkt.

Bei der Berichterstattung über die Ertragslage stehen folglich zwei übergeordnete Fragen im Vordergrund: Was stellt Erfolg dar und wie sind die Erfolgsbestandteile voneinander abzugrenzen? Eine zentrale Bedeutung nimmt hierbei die ergebnisneutrale Erfolgserfassung ein. Nach US-GAAP werden die direkt im Eigenkapital erfassten Erfolgsbestandteile als other comprehensive income (OCI) bezeichnet. Der IASB hat sich gegen die geläufige US-GAAP-Bezeichnung entschieden, da OCI nicht im Rahmenkonzept zu den IFRS (framework) definiert wird (ED IAS 1.BC17-BC18).

Stattdessen plant der IASB die Einführung des Begriffs other recognised income and ex- pense und subsumie
rt darunter folgende ergebnisneutral zu erfassenden Erfolge (ED IAS 1.7):

Neubewertung betrieblich genutzter Sachanlagen (IAS 16) und immaterieller Vermögensgegenstände (IAS 38),

Wertänderungen bei zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (IAS 39),

Erfolge aus der Absicherung von Zahlungsströmen (IAS 39), bestimmte Erfolge aus der Währungsumrechnung im Konzernabschlu

ss (IAS 21),

versicherungsmathematische Erfolge aus der Bewertung von Pensionsverpflichtungen (IAS 19).

Technik

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EAN: 9783835054875
Untertitel: Determinanten, Auswirkungen und State of Practice. 2008. Auflage. eBook. Dateigröße in MByte: 2.
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Seitenanzahl: xxix281
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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