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Informationsmanagement auf elektronischen B2B-Marktplätzen


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November 2007

Beschreibung

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Michaela Schütt analysiert, wie sich Informationen, die im Zuge elektronischer Transaktionen auf Marktplätzen zustande kommen, zur Verbesserung der Beschaffung nutzen lassen. Sie präsentiert Handlungsempfehlungen, wie die elektronische Beschaffung durch bereits implizit vorhandene Informationen unterstützt und optimiert werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Elektronische Marktplätze und Beschaffung

Information auf elektronischen Marktplätzen

Management von Information auf elektronischen Marktplätzen

Umsetzung ¿ Informationsmanagement auf click2procure

Portrait

Dr. Michaela Schütt promovierte bei Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot am Institut für Information, Organisation und Management der Universität München. Sie ist als Unternehmensberaterin bei Siemens Management Consulting in München tätig.

Leseprobe

3 Theoretischer Bezugsrahmen (S. 55-56)

Als theoretischer Bezugsrahmen für die vorliegende Arbeit dienen die Informationsökonomik sowie verschiedene informationstheoretische Konzepte (3.1). Des Weiteren wird die Neue Institutionenökonomik (3.2), speziell der Transaktionskostenansatz (3.2.1) sowie die Principal-Agent-Theorie (3.2.2) zur theoretischen Analyse herangezogen. 3.1 Information und Informationsökonomik Um die Bedeutung von Information für die Bewältigung von Aufgaben im Umfeld elektronischer Marktplatze hervorzuheben ist es sinnvoll, die Hintergrundannahmen der Informationsökonomik aufzuzeigen (3.1.1) und den Begriff Information im allgemeinen (3.1.2) und dessen spezifische Bedeutung für die Betriebswirtschaftslehre (3.1.3) und deren Wandel durch neue luKTechnologien (3.1.4) zu erläutern.

Anschließend erfolgt eine Darstellung des Informationsbedarfs und der Informationsversorgung (3.1.5) sowie eine Übersicht über Methoden der Informationsbedarfsanalyse (3.1.6). Abschließend wird der Informationsprozess und -lebenszyklus (3.1.7) dargestellt. 3,1.1 Annahmen der Informationsökonomik In der Informationsökonomik wird die Koordination der ökonomischen Aktivitäten mehrerer Akteure unter besonderer Berücksichtigung von Informationsproblemen , untersucht.

Darunter fallen signifikanter Zusammenhange von Informationsverarbeitungs- und -vermittlungsaktivitäten sowie die Untersuchung der Auswirkungen des Einsatzes neuer Informationstechniken. Hierzu liegt der Informationsökonomik die Annahme unvollkommener Information und ungleich verteilter Information zugrunde. Akteure haben unvollkommene Informationen über relevante Marktbedingungen, wie z.B. Qualität und Preise der Guter. Unsicherheit in der Informationsökonomie ist eine endogene Größe, die durch das Verhalten von Anbietern und Nachfragern auf einem Markt bestimmt wird nicht wie in der neoklassischen Theorie als exogen über den Eintritt von Umweltzustän
den.

Zentraler Gegenstand der Informationsökonomik ist die Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Informationsbedingungen auf die Funktionsweise ökonomischer Systeme wie z.B. Unternehmen und Markte. Die Unvollkommenheit realer Markte und die vorherrschenden Informationsasymmetrien sowie die daraus resultierende Unsicherheit über zukünftige Ereignisse können unter Anwendung der Informationsökonomik analysiert werden.

Die Informationsökonomik kann dabei unterstützend herangezogen werden, um die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für Art und Ausmaß von Informationsbedingungen auf Markten, die Möglichkeiten ihrer Überwachung durch markterhaltende Mechanismen und Institutionen sowie die Auswirkungen der Informationsasymmetrie auf die Marktstruktur, auf den Marktprozess und auf das Marktergebnis zu untersuchen. Somit ist die Informationsökonomik ein geeignetes Instrument zur Analyse elektronischer Marktplatze. Die Informationsökonomik wird oftmals im Kontext der
Neuen Institutionenökonomik verwendet, so beschäftigt sich z.B. die Pricipal-Agent-Theorie mit den Auswirkungen ökonomisch relevanter Beziehungen zwischen Menschen unter dem Gesichtspunkt eingeschränkter Informationsaufnahme und -verarbeitung ungleich verteilter Information (vgl. 3.2.2). Zum tieferen Verständnis werden im Folgenden die Facetten des Informationsbegriffs naher erläutert.

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EAN: 9783835092099
Untertitel: Unterstützung der elektronischen Beschaffung durch integrierte Informationsprozesse. 2006. Auflage. Dateigröße in MByte: 13.
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Erscheinungsdatum: November 2007
Seitenanzahl: XXIII247
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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