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Integrative Suchtarbeit


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Oktober 2007

Beschreibung

Beschreibung

Die nach wie vor gravierenden gesellschaftlichen Probleme im Umgang mit Sucht, die unverändert hohe Zahl Abhängigkeitskranker und die damit verbundenen Probleme machen eine breite Übersicht über Therapiekonzepte notwendig. Die Fortschritte der Forschung und die Erfahrungen der therapeutischen Praxis machen diese Dokumentation klinischen und psychosozialen Wissens möglich, wie sie in so umfassender Form bislang nicht vorliegt. Im Kontext der aktuellen Diskussion bietet der Band "Integrative Suchtarbeit" einen umfassenden Theorie-Praxis-Überblick.

Inhaltsverzeichnis

1;Inhalt;5 2;Deutsche Gesellschaft für Integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung e. V.;7 3;Vorwort;18 4;Einführung;24 4.1;Erster Haupteil: Konzepte der Suchttherapie;24 4.2;Zweiter Hauptteil: Methoden Integrativer Suchttherapie;26 4.3;Dritter Hauptteil: Modelle der Umsetzung Integrativer Suchttherapie;29 4.4;Vierter Haupteil: Forschung, Qualitätssicherung, Ausbildung Integrative Perspektiven und Modelle;31 5;Drogentherapie Entwicklung, Formen, Methoden, Wirkungen und der Integrative Ansatz;39 5.1;1. Einführende Überlegungen;39 5.2;2. Die Entwicklungsgeschichte psychotherapeutischer Maßnahmen bei der Behandlung von Drogenabhängigkeit;42 5.3;3. Formen der psychotherapeutischen Maßnahmen;49 5.4;4. Verfahren;58 6;Philosophische, ideologische und ideologiekritische Positionen in der Suchttherapie;93 6.1;1. Vorbemerkung;93 6.2;2. Einführung;93 6.3;3. Metatheoretische Überlegungen;94 6.4;4. Exkurs: Philosophische Wurzeln;100 6.5;5. Episteme der Sucht;101 6.6;6. Psychotherapie als mesogesellschaftlicher Spiegel der Entfremdung;104 6.7;7. Positiver Zukunftshorizont: Suchttherapie als emanzipatorische Praxis mit immer wieder neuen Möglichkeiten für Freiräume der Beteiligten;111 6.8;8. Schlussbemerkungen;113 7;Integrative Familientherapie als Netzwerkintervention bei Traumabelastungen und Suchtproblemen;116 7.1;1. Das Verfahren;116 7.2;2. Zur Praxis integrativer Netzwerk-/Familienarbeit in der Suchttherapie mit Traumabetroffenen;122 7.3;3. Familien- und Netzwerkarbeit in der Suchttherapie mit Traumabetroffenen;128 7.4;3. Um abzuschließen;152 8;Lauftherapie als übungs- und erlebniszentrierte Behandlungsmethode der Integrativen Therapie in der medizinischen Rehabilitation Drogenabhängiger Theorie, Praxis, Forschung ;155 8.1;1. Vorbemerkung;155 8.2;2. Zum Kontext;157 8.3;3. Theoretischer Hintergrund;157 8.4;4. Behandlungsansatz: differentiell und integrativ;160 8.5;5. Praxeologie: Behandlungsziele und -methoden;164 8.6;6. Lauftherapie als Regulationsmöglichk
eit für eine Streßphysiologie im Rahmen komplexer Störungen;172 8.7;7. Methodische Aspekte Integratives und Kreatives Laufen in der Integrativen Therapie und Gesundheitsberatung/ Health Coaching;177 8.8;8. Lauftherapie eine ressourcenorientierte Behandlungsmethode;179 8.9;9. Inhalte des Lauftherapieprogramms;184 8.10;10. Studie über die Effekte der Lauftherapie bei Drogenabhängigen/ ehemaligen Drogenabhängigen: Das Projekt Zufriedenheit via Lauftherapie der Kadesch gGmbH, Herne;188 8.11;11. Evaluation der Teilnehmerzufriedenheit Lauftherapie mit Drogenabhängigen;191 8.12;12. Ergebnisse und Auswertung;194 8.13;13. Schlußbemerkungen;196 8.14;Welche Aspekte möchtest Du besonders nennen?;196 9;Integrative Familien- und Netzwerkarbeit im Rahmen einer niedrigschwelligen Einrichtung;201 9.1;1. Einleitung;201 9.2;2. Prozessdokumentation: Mutter und Tochter1/ Multiproblemfamilien im Kontext und Kontinuum;205 9.3;3. Kontextreflexion;218 9.4;4. Schlussbemerkungen;228 10;Sucht: on the road to nowhere? Probleme und Chancen der Adaptionsphase ;230 10.1;Einleitung;230 10.2;Inhalte und Ziele der Adaption ( Phase II der medizinischen Rehabilitation Drogenabhängiger);231 10.3;Biographische Anamnese;235 10.4;Karriereanamnese;236 10.5;Prozessdiagnose;238 10.6;Diagnose nach ICD-10;243 10.7;Behandlungsplan;244 10.8;Darstellung des Behandlungsverlaufes anhand der 5 Säulen der Identität;246 10.9;Heilfaktoren;254 10.10;Therapeutische Beziehung;259 10.11;Vorbereitung der Beendigung;260 10.12;Auswertung;260 10.13;Nachklang 2003;262 11;Die vier Wege der Heilung und Förderung in der Arbeit mit drogenabhängigen Frauen und Männern;265 11.1;1. Einleitung;265 11.2;2. Theoretische Grundlagen;269 11.3;3. Theorie-Praxis-Verbindung;289 11.4;3. Schlussfolgerungen;310 12;Menschen wachsen lassen;314 12.1;Behandlungsmodell und Therapiekonzept der anthroposophischen Fachklinik für Drogenkrankheiten Sieben Zwerge Vorbemerkung;314 12.2;1. Therapeutische Rahmenkonzeption;315 12.3;2. Das Behandlungskonzept;323
12.4;3. Therapietheoretische Grundlagen;326 12.5;4. Die medizinischen Anwendungen und Therapien;343 12.6;5. Der Therapieverlauf;344 12.7;6. Nachsorge;344 12.8;7. Verein zur Förderung der ehemaligen Patienten;345 13;Therapieforschung und die Praxis der Suchtkrankenarbeit programmatische Überlegungen ;348 13.1;1. Zum Kontext von Forschung in der Suchttherapie;348 13.2;2. Ätiologie und Forschung Erklärungsmodelle für die Fundierung von Praxis;355 13.3;3. Neurobiologische und longitudinale entwicklungspsychopathologische Perspektiven für therapeutisches Handeln;360 13.4;4. Sozialepidemiologische Forschung;369 13.5;5. Karriereforschung, Rückfall, intermittierende Karrierebegleitung;370 13.6;6. Praxeologieforschung;373 13.7;7. Programmforschung;374 13.8;8. Familienforschung;375 13.9;9. Ausbildungsforschung;376 13.10;10. Fazit zu Forschungslage;377 13.11;11. Einige forschungsmethodische Überlegungen;378 14;Perspektiven und Ergebnisse der Psychotherapieforschung für die Praxis der Suchtkrankenbehandlung;383 14.1;1. Der Kontext Forschung;383 14.2;2. Rahmendaten von Suchterkrankungen;393 14.3;3. Ergebnisse im Überblick;398 14.4;4. Therapiepolitische Bedeutung;401 14.5;5. Spezifische Faktoren und Wirksamkeitsbedingungen;403 15;Motivationsbehandlung für alkoholauffällige/-kranke Straftäter in JVA Ein Integrativer Ansatz im Strafvollzug ;411 15.1;1. Problembeschreibung;411 15.2;2. Theoretische Vorüberlegungen;412 15.3;3. Durchführung der Motivationsbehandlung;417 15.4;4. Zusammenarbeit mit dem internen Suchtberatungsdienst und Fachdiensten der JVA;426 15.5;5. Die Motivation der Therapeuten;426 15.6;6. Motivationsbehandlung wirkt Messbare Einstellungsund Verhaltensänderungen;427 15.7;7. Fazit/Empfehlung;437 15.8;Anlage A Fragebogen an die Klienten und Kontrollgruppe;438 15.9;Anlage B Auswertung der Fragebögen;439 15.10;Anlage C Auswertung der Fragebögen;440 16;Soziale Netzwerkarbeit in der stationären Entwöhnungsbehandlung alkohol- und medikamentenabhängiger Männer und in der Ang
ehörigenarbeit;441 16.1;1. Einleitung;441 16.2;2. Die Bedeutung sozialer Netzwerke;441 16.3;3. Social worlds/ Sozialwelten;444 16.4;4. Konflikte;446 16.5;5. Grundlagen der Integrativen Therapie;446 16.6;6. Suchtverständnis in der Integrativen Therapie;447 16.7;7. Konzept und Behandlungsplan der Fachklinik;448 16.8;8. Das tetradische System als Grobstrukturierungsmodell des Ehe- und Angehörigenseminars;451 16.9;9. Fragebogen und Auswertung;455 17;Probleme und Erfolge stationärer Behandlung drogenabhängiger Menschen im Verbundsystem;466 17.1;Vorbemerkung;466 17.2;1. Therapieerfolg und Katamneseforschung;468 17.3;2. Salutogeneseperspektiven Regulationskompetenz Protektive Einflüsse und Resilienzen Wege der Heilung und Förderung;471 17.4;3. Das Beispiel eines Hilfeverbundes: der SKM Köln;491 17.5;4. Erfolge ambulanter und stationärer Rehabilitation durch schulische und berufliche Perspektiven;509 17.6;5. Fazit und Ausblick;517 17.7;6. Statistische Materialien;518 18;Qualitätssicherung und Evaluationskultur in der Ausbildung von Suchttherapeuten;522 18.1;1. Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung, Ausbildungsforschung im Optimal Quality Management System ( OQM) an EAG/ FPI;522 18.2;2. Das differentielle und integrative System optimaler Qualitätssicherung an EAG/ FPI;535 18.3;3. Das VDR-anerkannte Curriculum Sozialtherapie Sucht als Gegenstand der Evaluation;544 18.4;4. Die Evaluation mit dem Instrument EAG 0.1/97 und ihre Ergebnisse;559 18.5;5. Zusammenfassung;573 18.6;6. Diskussion;574 18.7;7. Schlußbemerkungen;575 19;Das Weiterbildungscurriculum Sozialtherapie Suchtkrankenhilfe im Verfahren Integrative Therapie und seine Methoden psychologischer Psychotherapie, Gestalttherapie, Entwicklungstherapie;578 19.1;Vorbemerkung;578 19.2;I. Zielsetzung der Weiterbildung;580 19.3;II. Zulassungsbedingungen und Zulassungsverfahren;590 19.4;III. Aufbau und Gliederung der Postgradualen Weiterbildung;592 19.5;IV. Elemente der Postgradualen Weiterbildung;596 19.6;V. Abschluß der W
eiterbildung Sozialtherapie Sucht mit Zertifikat Aufbaumöglichkeiten mit Graduierung in Soziotherapie und Psychotherapie Abschluß mit Master of Science;604 19.7;VI. Ergänzungscurriculum Sozialtherapie Sucht nach VDR- Richtlinien;610 19.8;VII. Qualitätssicherung;612 19.9;VIII. Nachwort;613 20;Erkenntniskritische, entwicklungspsychologische, neurobiologische und agogische Positionen der Integrativen Therapie als Entwicklungstherapie;615 20.1;Vorbemerkungen zu Positionen, Entwicklungen, Erfahrungen;615 20.2;1. Die philosophy der integrativen Weiterbildung: erkenntniskritische, kokreative Entwicklungsarbeit und multidisziplinäre Diskurse;629 20.3;2. Der institutionelle Rahmen der integrativen Weiterbildung: curriculare berufliche Sozialisation;635 20.4;3. Das agogische Konzept der Weiterbildung: korespondierendes, lebenslanges Lernen;639 20.5;4. Das psychologische Konzept der integrativen Weiterbildung: Entwicklungsorientierung;641 20.6;5. Das therapeutische Konzept in der integrativen Weiterbildung: holographisches Lernen in Bezogenheit durch komplexe Selbsterfahrung;646 20.7;6. Neurobiologische Aspekte in der Ausbildung: Lernen on the brain and on the subject level Förderung von Regulationspotential und dynamischer Regulation;656 20.8;7. Die forschungsorientierte und praxeologische Ausrichtung der Integrativen Therapie im Feld moderner Psychotherapie und ihre Bedeutung für die Weiterbildung: Von der Praxis zur Theorie, zur Forschung und zurück;664 20.9;8. Abschließende Überlegungen zu mehrperspektivischer Betrachtung, multitheoretischen Diskursen, multipraxeologischen Modellen und methodenpluraler Arbeit in Integrativer Therapie;699 21;Literaturverzeichnis;702


Innenansichten

Portrait

Univ.- Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Freie Universität Amsterdam, Zentrum für psychosoziale Medizin, Donau Universität Krems, Österreich, Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit, Düsseldorf;Peter Schay, Dipl. Sozialarbeiter, Dipl. Supervisor (FU Amsterdam), Gesamtleiter und Geschäftsführer der ambulanten und (teil-) stationären Einrichtungen der Drogenhilfe der Kadesch gGmbH in Herne;Wolfgang Scheiblich, Dipl. Sozialarbeiter und Leiter der SKM Drogenhilfe, Köln.

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