EBOOK

Stiftungen in der Praxis


€ 16,99
 
pdf eBook
Sofort lieferbar (Download)
Mai 2008

Beschreibung

Beschreibung

Wesen einer Stiftung und ihre gesetzlichen Grundlagen
Errichtung und Verwaltung einer rechtsfähigen Stiftung bürgerlichen Rechts
Stiftungsorgane
Treuhandstiftung
Stiftungssteuerrecht
Laufende Besteuerung (Körperschafts-, Gewerbe-, Umsatzsteuern)
Steuerbefreiungen
Praxis der Stiftungsarbeit
Corporate Governance in Stiftungen

Inhaltsverzeichnis

1;Vorwort;6 2;Inhaltsübersicht;8 3;Abkürzungsverzeichnis;18 4;Literaturverzeichnis;22 5;Bearbeiterverzeichnis;24 6; 1 Die Stiftungslandschaft in Deutschland;26 6.1;A. Stiftungsboom in Deutschland;26 6.1.1;I. Regionale Verteilung der Stiftungen;26 6.1.2;II. Die ältesten Stiftungen;27 6.1.3;III. Vermögensgrößen der Stiftungen;28 6.1.4;IV. Visibilität des Stiftungswesens;29 6.1.5;V. Kritik am Stiftungsboom;29 6.2;B. Motive und Beweggründe für die Errichtung einer Stiftung;30 6.2.1;I. Gründe für die Errichtung einer Stiftung;30 6.2.2;II. Ergebnisse der Stifter-Studle der Bertelsmann-Stlftung;32 6.2.3;III. Im Fokus stehende Stiftungszwecke;32 6.3;C. Alternatlven zur Stiftung;33 6.3.1;I. Spenden;33 6.3.2;II. Zustiftungen;33 6.4;D. Ausblick;34 7; 2 Allgemeines über Stiftungen;35 7.1;A. Das Wesen einer Stiftung und ihre gesetzlichen Grundlagen;35 7.1.1;I. Was ist eine Stiftung?;35 7.1.2;II. Gesetzllche Grundlagen;35 7.2;B. Überblick über die Erscheinungsformen von Stiftungen;36 7.2.1;I. Stiftungen des bürgerlichen Rechts;37 7.2.2;II. Unselbstständige Stiftungen/Treuhandstiftungen;40 7.2.3;III. Stiftungen des öffentlichen Rechts;41 7.2.4;IV. Kirchllche Stiftungen;41 7.2.5;V. Kommunale Stiftungen;41 7.2.6;VI. Ausländische Stiftungen und Trusts;42 8; 3 Die rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts;44 8.1;A. Errichtung, Organisation und Verwaltung;44 8.1.1;I. Entstehung;45 8.1.2;II. Der Stiftungszweck;54 8.1.3;III. Stiftungsorganisation;57 8.1.4;IV. Die Geschäftsführung der Stiftung;63 8.1.5;V. Die Haftung der Stiftungsorgane;66 8.2;B. Die Stiftungsaufsicht der Bundesländer;68 8.2.1;I. Die Funktion der Stiftungsaufsichtsbehörden;68 8.2.2;II. Die Aufgaben und Befugnisse der Stiftungsaufsicht der Bundesländer;69 8.3;C. Die Auflösung und Umstrukturierung der Stiftung;72 8.3.1;I. Die Auflösung der Stiftung;72 8.3.2;II. Umstrukturierung von Stiftungen durch Zusammenschluss oder Spaltung;73 9; 4 Die Treuhandstiftung;76 9.1;A. Wesensmerkmale der Treuhandstiftung;76 9.1.1;I. Abgrenzung
en;76 9.1.2;II. Anwendungsbereiche;80 9.2;B. Rechtliche Grundlagen;81 9.2.1;I. Die Errichtung durch Stiftungsgeschäft unter Lebenden;82 9.2.2;II. Die Errichtung durch Verfügung von Todes wegen;85 9.2.3;III. Die Treuhandstiftung im Rechtsverkehr;86 9.3;C. Organisation;88 9.3.1;I. Die Satzung der Treuhandstiftung;88 9.3.2;II. Der Treuhänder;93 9.3.3;III. Die Verwaltung durch den Treuhander;95 9.4;D. Die Beendigung des Treuhandverhältnisses;100 9.4.1;I. Auflösung;100 9.4.2;II. Umwandlung;101 9.4.3;III. Übertragung auf einen neuen Treuhänder;101 10; 5 Grundlagen des Stiftungsteuerrechts;102 10.1;A. Einführung und Überblick;102 10.2;B. Besteuerung und Steuerbefreiungen gemeinnütziger Stiftungen;103 10.2.1;I. Reclitsfähige Stiftungen und Treuhandstiftungen;103 10.2.2;II. Errichtung und Auflösung einer gemeinnützigen Stiftung;103 10.2.3;III. Die Auflösung einer gemeinnützigen Stiftung;106 10.2.4;IV. Die Besteuerung/Steuerbefreiung der laufenden Tätigkeit einer gemeinnützigen Stiftung;107 10.2.5;V. Gemeinnützigkeitsrechtliche Anforderungen/ Anforderungen für die Steuerbefreiungen;108 10.2.6;VI. Die Besteuerung der wirtschaftlichen Tätigkeit gemeinnütziger Stiftungen;119 10.3;C. Die Begünstigung von Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen/Spendenrecht;123 10.3.1;I. Grundlagen des Spendenrechts;123 10.3.2;II. Der Spendenabzug des Stifters bei Errichtung der Stiftung;125 10.3.3;III. Der Spendenabzug bei laufenden Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen;126 10.3.4;IV. Regierungsentwurf vom 14.02.2007 für ein Gesetz zur weiteren Stärkung bürgerlichen Engagements (Hilfen fiir Helfer");127 10.3.5;V. Die steuerliche Zuwendungsbestätigung;129 10.4;D. Steuerliche Besonderheiten bei Familienstiftungen;130 10.4.1;I. Besteuerung bei Errichtung und Auflösung einer Familienstiftung;130 10.4.2;II. Die laufende Besteuerung einer Familienstiftung;133 10.4.3;III. Besteuerung der begünstigten Destinatäre;133 10.4.4;IV. Die Erbersatzsteuer bei Familienstiftungen;133 11; 6 Die Rechnungslegung un
d Steuererklärung einer Stiftung;136 11.1;A. Aufgaben und gesetzliche Grundlagen der Rechnungslegung;136 11.1.1;I. Rechtsgrundlagen;136 11.1.2;II. Sinn und Zweck der Rechnungslegung;138 11.2;B. Arten der Rechnungslegung;139 11.2.1;I. Buchführungstechniken;139 11.2.2;II. Handelsrechtlicher Jahresabschluss;140 11.2.3;III. Einnahmen- /Überschussrechnung;140 11.3;C. Besonderheiten der Rechnungslegung von steuerbefreiten Stiftungen;140 11.3.1;I. Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Rechnungslegungsarten für Stiftungen;141 11.3.2;II. Stiftungsspezifische Besonderheiten beim kaufmännlschen Jahresabschluss;142 11.3.3;III. Stiftungsspezifische Besonderheiten bei der Einnahmen-/ Überschussrechnung;143 11.4;D. Prüfung der Rechnungslegung;143 11.4.1;I. Prüfung der Rechnungslegung durch die Aufsichtsbehörden;143 11.4.2;II. Prüfung der Rechnungslegung durch Wirtschaftsprüfer;144 11.5;E. Steuererklärung und Freistellungsbescheid der steuerbefreiten Stiftung;145 11.5.1;I. Stiftungsneugründung;145 11.5.2;II. Steuererklärungen;146 11.5.3;III. Freistellungsbescheid;146 12; 7 Vermögensausstattung und -anlage von Stiftungen;148 12.1;A. Die Vermögensausstattung;148 12.1.1;I. Art des Stiftungsvermögens;148 12.1.2;II. Höhe des Stiftungsvermögens;149 12.1.3;III. Anlage des Stiftungsvermögens in der Praxis;150 12.2;B. Der Grundsatz der Kapitalerhaltung;150 12.2.1;I. Umfang der Kapitalerhaltung;151 12.2.2;II. Reichweite der Kapitalerhaltung;151 12.2.3;III. Vorgaben des Stifters;152 12.3;C. Die Rahmenbedingungen für die Vermögensanlage;152 12.3.1;I. Steuerliche Rahmenbedingungen für die Vermögensanlage;152 12.3.2;II. Stiftungsrechtliche Rahmenbedingungen für die Vermogensanlage;154 12.3.3;III. Umfang der Kapitalerhaltung;155 12.4;D. Strategien für die Vermögensanlage;155 12.4.1;I. Grundsätze der Vermögensanlage;156 12.4.2;II. Kapitalerhaltung durch Vermögensanlage;156 12.4.3;III. Performance versus Kapitalerhalt und ordentlicher Ertrag;157 12.4.4;IV. Risikomanagement;158 12.4.5;V. Nachhalt
ige Kapitalanlagen;158 12.4.6;VI. Alternative Investments;159 12.5;E. Ausblick;160 13; 8 Die Stiftungsidee und ihre Umsetzung;161 13.1;A. Der Stiftungszweck als Ausgangspunkt der Stiftungsidee;161 13.1.1;I. Vom Stiftermotiv zum Stiftungszweck;161 13.1.2;II. Kriterien für die Formulierung des Stiftungszwecks;162 13.2;B. Die Tauglichkeit von Stiftungskonzepten;164 13.2.1;I. Wahl der geeigneten Rechtsform;165 13.2.2;III. Der Wirkungszusammenhang von Zweck, Vermögen und Organisation;168 13.3;C Partner bei der Ideenfindung;169 14; 9 Die Praxis der Stiftungsarbeit gemeinnütziger Stiftungen;170 14.1;A. Auswahl und Durchführung geeigneter Projekte;170 14.1.1;I. Grundsätze für die Projektarbeit von Stiftungen;170 14.1.2;II. Bedarfsermittlung;171 14.1.3;III. Förderstiftungen'' und "Operative Stiftungen'';172 14.1.4;IV. Projektauswahl und Durchführung bei der operativen Stiftung;173 14.1.5;V. "Design'' und Abwicklung der Tätigkeit von Förderstiftungen;175 14.2;B. Strategien der Öffentlichkeitsarbeit;182 14.2.1;I. Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit von Stiftungen;182 14.2.2;II. Entwicklung einer Kommunikationsstrategie;183 14.2.3;III. Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit;185 14.2.4;IV. Erst nach innen, dann nach außen kommunizieren;187 14.3;C. Sponsoring bei gemeinnützigen Stiftungen;187 14.3.1;I. Bedeutung des Sponsoring für Stiftungen;187 14.3.2;II. Abgrenzung von Spenden und Sponsoring;187 14.3.3;III. Steuerrechtliche Besonderhelten des Sponsoring;189 14.3.4;IV. Zivilrechtliche Behandlung: Der Sponsoringvertrag;190 14.4;D. Fundraising für gemeinnützige Stiftungen;191 14.4.1;I. Definition und Aufgabe des Fundraisings;191 14.4.2;II. Fundraising-Strategie;192 14.5;E. Kooperationen von gemeinnützigen Stiftungen;196 14.5.1;I. Motive und Gründe für Stiftungskooperationen;196 14.5.2;II. Voraussetzungen erfolgreicher Kooperationsprojekte;198 14.5.3;III. Der Ablauf eines Kooperationsprojektes;198 14.6;F. Corporate Governance bei gemeinnützigen Stiftungen;200 14.6.1;I. Die Corporate G
overnance Diskussion im Stiftungsbereich;200 14.6.2;II. Auswirkungen auf die Stiftungspraxis;202 15;10 Stiftung als Instrument der Vermögensnachfolgeplanung;204 15.1;A. Sicherung und Erhaltung des Lebenswerks;204 15.2;B. Die Stiftung im Erbfall;205 16; 11 Besonderheiten bei Stiftungen im Unternehmensbereich;210 16.1;A. Einsatzmöglichkeiten der Stiftung bei der Unternehmensnachfolge;210 16.2;B. Besonderheiten der Stiftung & Co. KG;214 16.3;C. Die Doppelstiftung'' im Unternehmensbereich;215 17; 12 Ausländische Familienstiftungen und Trusts;217 17.1;A. Steuerliche Besonderheiten bei ausländischen Familienstiftungen und Trusts;217 17.2;B Die österreichische Privatstiftung;221 17.3;C. Die liechtensteinisclie Familienstiftung;224 17.4;D. Der angloamerikanische Trust;227 18; 13 Entwicklungen und Perspektiven des deutschen und europäischen Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrechts;229 18.1;A. Entwicklungen des deutschen Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrechts;229 18.2;B. Europäische Perspektiven des Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrechts;230 19;14 Weiteres Wissenswertes;235 19.1;A. Gesetzliche Grundlagen;235 19.2;B. Ausgewählte Links für Stiftungen und Stifter;250 19.3;C. Ausgewählte Stiftungsverwaltungen und Stiftungstreuhänder;252 20;Stichwortverzeichnis;258


Portrait

Rechtsanwalt Klaus Wigand ist Fachanwalt für Erb- und Steuerrecht. BRIDGES Kanzlei Wigand hat sich auf Vermögensnachfolge, Erb-, Steuer- und Gesellschaftsrecht spezialisiert. Schon im Spezialreport 2005 der Zeitschrift "Die Welt" wurde die Kanzlei zur "Elite der Stiftungsexperten im deutschsprachigen Raum" gewählt.

RA Dr. Markus Heuel ist Stiftungsberater im Deutschen Stiftungszentrum und Leiter des Bereichs "Bildungs- und Sozialstiftungen". Er ist zudem Dozent an der Deutschen Stiftungsakademie.

RA Dr. Stefan Stolte befasst sich als Leiter des Bereichs Personal, Recht und Grundsatzfragen im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit dem deutschen und europäischen Stiftungsrecht. Er ist Mitglied einer Expertengruppe der EU Kommission zum Thema Hochschulfundraising und Dozent an der European Business School(ebs).

Frau Dr. Cordula Haase-Theobald ist Geschäftsführerin der Sal. Oppenheim Vermögenstreuhand und betreut die Vermögensallokation und -konzeption komplexer Familien- und Stiftungsvermögen.


Leseprobe

§ 4 Die Treuhandstiftung (S. 75-76)
A. Wesensmerkmale der Treuhandstiftung
Die Treuhandstiftung, die wegen der möglichen verschiedenen verträglichen Grundlagen juristisch genauer auch als unselbstständige Stiftung oder nichtrechtsfähige Stiftung bezeichnet wird, wird gemeinhin definiert als eine Zuwendung von Vermögenswerten durch den Stifter an eine bestehende Rechtsperson mit der Maßgabe, die übertragenen Vermögenswerte dauerhaft zur Verwirklichung eines vom Stifter festgelegten Zweckes zu verwenden. Bei dieser Konstellation übereignet der Stifter somit Vermögensgegenstände wie Barvermögen, Wertpapiere oder Immobilien auf einen anderen, der als Treuhänder der Stiftung fungiert. Der Treuhänder erhält das Eigentum aber nicht zur freien Verfügung, sondern ist an die Absprachen zwischen ihm und dem Stifter gebunden, die die Verwendung des Vermögens betreffen. In der Kegel hat er nach den getroffenen Absprachen den Vermögensstock wie bei einer rechtsfähigen Stiftung dauerhaft zu erhalten und die erwirtschafteten Erträge für den vom Stifter bestimmten Zweck zu verwenden.

Die Treuhandstiftung basiert typischer Weise auf einer schuldrechtlichen Vereinbarung zwischen dem Stifter und dem künftigen Treuhänder der Stiftung oder einer Verfügung von Todes wegen, die mit einer entsprechenden Verpflichtung für den Treuhänder versehen ist. Demgegenüber sind in der Praxis Treuhandstiftungen öffentlichen Rechts kaum zu finden. Solche Stiftungen können auf Grundlage öffentlich-rechtlicher Normen in Trägerschaft einer juristischen Person öffentlichen Rechts errichtet werden. Zwar fungieren insbesondere die Kommunen und Universitäten sehr häufig als Träger von Treuhandstiftungen, weil viele Stifter aus
persönlicher Verbundenheit mit einer Stadt oder einer Universität gezielt und dauerhaft für diese etwas tun möchten. Es handelt sich bei diesen Konstellationen aber nicht um öffentlich-rechtliche Treuhandstiftungen, sondern in aller Regel um von natürlichen Personen errichtete Treuhandstiftungen bürgerlichen Rechts. Die Wesensmerkmale der Treuhandstiftung sind die allgemeinen stiftungstypischen Merkmale Stiftungszweck, Stiftungsvermögen und Stiftungsorganisation sowie als Besonderheit das Fehlen der eigenen Rechtsfähigkeit. In Abgrenzung zur rechtsfähigen Stiftung nimmt die Treuhandstiftung nicht als eigenständiges Rechtssubjekt am Rechtsverkehr teil. Für sie handelt statt dessen ihr Treuhänder, der sämtliche sich aus der Absprache zwischen ihm und dem Stifter ergebenden Aufgaben für die Treuhandstiftung vornehmen muss.

I. Abgrenzungen
Die Treuhandstiftung ist in zwei Richtungen abzugrenzen. Zum einen findet sich in der rechtsfähigen Stiftung eine komplexere rechtliche Struktur, die der Stiftung vor allem eine eigenständige Handlungsmöglichkeit eröffnet, zum anderen existieren mit dem Stiftungsfonds und dem Zweckvermögen einfachere Gebilde, die den Zielen einer Treuhandstiftung relativ nahe kommen. Die Bildung von Stiftungsfonds oder Zweckvermögen bietet sich für Stifter an, die dauerhaft bestimmte Einrichtungen oder Projekte fördern möchten. Die Errichtung einer rechtsfähigen Stiftung ist hingegen angezeigt, wenn Stifter eine unabhängige Organisationsstruktur schaffen wollen, die über Generationen hinweg eigenständig einen Zweck verfolgen soll.

1. Rechtsfähige Stiftung
Die rechtsfähige Stiftung zeichnet sich im Vergleich zur Treuhandstiftung vor allem durch ihre rechtliche Eigenständigkeit aus. Sie ist in der Lage, in ihren Organen einen eige
nen Willen zu bilden, und diesen dann selbstständig umzusetzen. Im Gegensatz zur Treuhandstiftung unterliegt die rechtsfähige Stiftung den stiftungsrechtlichen Regelungen der §§ 80 ff BOB und den Stiftungsgesetzen der Bundesländer. Diese erstrecken sich in ihrem Geltungsbereich in aller Kegel nicht auf die Treuhandstiftungen. Ausnahmen sind hier noch die Stiftungsgesetze der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die auf dem im Jahre 1990 für das Gebiet der DDR erlassenen Stiftungsgesetz beruhen. Es ist jedoch zu erwarten, dass die hier zu findende Regelung zu den Treuhandstiftungen bei der anstehenden Reform der Landesstiftungsgesetze nicht weiter aufrecht erhalten wird.


Pressestimmen

"Dem Buch gelingt es angenehmerweise, nicht zu sehr dem traditionellen juristischen Sprachgebrauch zu verfallen. Es ist daher auch für Leser ohne entsprechende Vorkenntnisse bestens geeignet." Die Stiftung, 04/2007



"Mit zahlreichen hochaktuellen Hinweisen aus der täglichen Beraterpraxis ermöglichen es die Autoren, sich in das Stiftungsthema von der Gründung bis zur Auflösung tief einzuarbeiten und praxisnahe Problemlösungen zu finden." Fundraiser - Magazin für Spendenmarketing, Stiftungen und Sponsoring, Sommer 2007



"Das Buch bietet einen praxisorientierten und fundierten Überblick über steuerliche und rechtliche Aspekte von Stiftungen. Es eignet sich daher auch gut als Einstieg in die Thematik." Consultant, 06/2007



Technik

Dieses eBook wird im PDF-Format geliefert und ist mit einem Adobe DRM-Kopierschutz versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die PDF und Adobe DRM unterstützen:

  • tolino Reader
    Öffnen Sie das eBook nach der automatischen Synchronisation auf dem Reader oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions auf ein Standard-Lesegeräte mit PDF- und Adobe DRM-Unterstützung.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die eBook.de READER App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für PDF-eBooks mit Adobe DRM.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen über "Jetzt lesen" im Browser, oder mit der kostenlosen Lesesoftware Adobe Digital Editions.

Schalten Sie das eBook mit Ihrer persönlichen Adobe ID auf bis zu sechs Geräten gleichzeitig frei.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

EAN: 9783834993106
Untertitel: Recht, Steuern, Beratung. 2007. Auflage. eBook. Dateigröße in MByte: 16.
Verlag: Gabler Verlag
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Seitenanzahl: 270 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben