EBOOK

The Black Book


€ 39,80
 
kartoniert
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Januar 2010

Beschreibung

Beschreibung

Einen Klassiker der Mapplethorpe-Literatur, vielleicht den besten, mit Sicherheit für viele den 'typischsten' Mapplethorpe, legen wir aus diesem Anlaß wieder neu auf. The Black Book, 1986 erstmals erschienen, fasziniert und schockiert heute wie damals - nur die Gewichtungen haben sich verlagert. Was Mitte der 80er Jahre vorrangig die Zensur beschäftigte, ist inzwischen museumswürdig geworden und nicht mehr Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen, sondern soziologischer und formalästhetischer Analysen. Auch zwanzig Jahre nach seinem Tod ist Robert Mapplethorpes Hommage an den schwarzen männlichen Körper einer der wichtigsten visuellen Beiträge zur Diskussion über Schönheit, Sinnlichkeit und Sexualität in der Photographie. 6. Auflage.

Innenansichten

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Portrait

Robert Mapplethorpe, geboren 1946, wurde ab Anfang der 1980er-Jahre von einem größeren Publikum wahrgenommen, zunächst vor allem in New York. Viele Persönlichkeiten ließen sich von ihm porträtieren, unter anderem Andy Warhol, Deborah Harry, Richard Gere, Peter Gabriel, Grace Jones, Paloma Picasso und Patti Smith. Es war geradezu in, sich von Mapplethorpe fotografieren zu lassen. Mapplethorpes Arbeiten wurden in den USA häufig in öffentlich finanzierten Ausstellungen gezeigt.
EAN: 9783829604604
ISBN: 3829604602
Untertitel: Duotone-Tafeln. Sprachen: Deutsch Englisch.
Verlag: Schirmer /Mosel Verlag Gm
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Seitenanzahl: 108 Seiten
Format: kartoniert

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Kundenbewertungen

Winfried Stanzick - 03.06.2011, 13:44
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Über zwanzig Jahre ist es jetzt her, dass der junge schwarze Fotokünstler Robert Mapplethorpe 1989 an den Folgen einer HIV-Infektion gestorben ist. Die hier in "The Black Book" wieder auflegten Fotografien schwarzer Männer und ihrer nackten Körper und Genitalien lösen heute in Gegensatz zu ihrer Erstveröffentlichung keine Zensur und keinen Skandal mehr aus. Sie werden rezipiert als eine Hommage an den schwarzen männlichen Körper unter einer homosexuellen Perspektive. Robert Mapplethorpe, der viele prominente Schauspieler und Popstars fotografierte, machte sich aber vor allem durch seine Fotografien aus der homosexuellen Underground Szene einen Namen. Ihr Inhalt schockierte die Kunstwelt, aber die technische Brillanz seiner Fotos faszinierte auch die Gegner. Heute werfen der Betrachter und auch der Kritiker einen eher ästhetischen Blick auf Fotografien, die eine ganz eigene, fast poetische Geschichte erzählen von der Schönheit , der Sinnlichkeit und der Sexualität nicht nur des männlichen schwarzen Körpers, sondern auch der Fotografie insgesamt.