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Eine Frage der Neutralität?


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kartoniert
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Dezember 2008

Beschreibung

Beschreibung

Schweden war im Zweiten Weltkrieg neutral. Das steht in den Geschichtsbüchern. Doch was genau heißt neutral? Gibt es da nicht doch verschiedene Spielarten und eine Entwicklung in den Beziehungen Schwedens zum Dritten Reich? Hat das skandinavische Land dem Deutschen Reich nicht mehr nachgegeben als es die Sicherheitslage erforderte? Historiker streiten bis heute darüber, wie viel Nähe zu Deutschland der skandinavische Staat zuließ oder gar suchte. Die Idealisten glauben an eine klar ablehnende Haltung der schwedischen Sammlungsregierung gegenüber Hitler-Deutschland. Die Pragmatiker wollen eine flexible Realpolitik der Regierung erkennen. Diese habe den Kleinstaat angesichts der Forderungen Deutschlands und später der Alliierten geschickt aus dem Gröbsten herausgehalten. Noch 1946 veröffentlichte Schwedens Regierung wichtige Dokumente und Reden aus der Kriegszeit zur öffentlichen Rechtfertigung. Nach ihrem durchaus widersprüchlichen Verhalten bestand ganz offenbar Erklärungsbedarf. Susanne Kärgel zeichnet dieses in Deutschland kaum bekannte Kapitel des Zweiten Weltkrieges in seinen wesentlichen Entwicklungsphasen nach von den 1930er Jahren bis zum 8. Mai 1945. Wie weit war Schweden mit dem Dritten Reich wirtschaftlich und politisch verwoben? Gab es für Schweden je die ernsthafte Drohung eines deutschen Angriffes, so wie für Dänemark und Norwegen? Die Autorin führt erstmals den deutschen, britischen und schwedischen Forschungsstand und die Ergebnisse eigener Archivrecherchen im Stockholmer Riksarchiv zu einem spannenden Kapitel europäischer Geschichte zusammen.
EAN: 9783828898226
ISBN: 382889822X
Untertitel: Deutsch-schwedische Beziehungen im Zweiten Weltkrieg. 1. , Aufl.
Verlag: Tectum Verlag
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Seitenanzahl: 111 Seiten
Format: kartoniert
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